Zusatz Instruments

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Namib
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Zusatz Instruments

Beitrag von Namib » So 14. Mai 2017, 19:51

Hallo KAT Freunde

Ich finde das KAT Amaturenbrett ja sehr schoen, habe aber lieber richtige Anzeigen, und nicht nur Warnlampen.

Ich denke da an Oeldruck, Oeltemperatur, Getriebeoel Temp, und vielleicht Zylinder Kopf Temperatur.
Hat einer von Euch schon solche Zusatz Instrument eingebaut?
Erfahrungen gemacht?
Instrument von?

Danke und Gruesse

Ingo
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fun-ski
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Re: Zusatz Instruments

Beitrag von fun-ski » So 14. Mai 2017, 20:11

Hi Ingo
Bei mir wurde ein Öldruckgeber eingebaut , weil meine Kontrolllampe immer wieder flackerte.
Ergebnis Öldruck ist absolut in Ordnung. Ich bin auch beruhigter,das Instrument ist von VDO.
wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten!
Gruß
Dirk

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Lake4200
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Re: Zusatz Instruments

Beitrag von Lake4200 » So 14. Mai 2017, 20:49

Ein Pyrometer währe evtl. auch noch Sinnvoll. ( beim leistungsgesteigerten Turbomotor pflicht )




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Sören
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Re: Zusatz Instruments

Beitrag von Sören » So 14. Mai 2017, 21:20

Hi Ingo,
habe bei mir Zylinderkopftemp. Öldruck- und Wandler/Getriebeöltemp. Anzeigen verbaut.
Alle von VDO, habe die von Marcel inkl. den Gebern dazu.
Einbau ganz easy und ich finde es gut, immer ein Auge auf die Temperaturen zu haben.

Gruß Sören

Roland
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Re: Zusatz Instruments

Beitrag von Roland » So 14. Mai 2017, 22:53

Hallo Ingo,
ich habe es genauso wie Sören gemacht. Die Teile gibt's bei Marcel. Der Hl. Christopherus ist natürlich Ansichtssache!
image.jpeg
Viele Grüße
Roland

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holland
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Re: Zusatz Instruments

Beitrag von holland » Mo 15. Mai 2017, 07:19

IMAG0590.jpg
Gruß

Namib
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Re: Zusatz Instruments

Beitrag von Namib » Mo 15. Mai 2017, 07:56

Sauber, danke!

Gruss

Ingo
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Re: Zusatz Instruments

Beitrag von ALu » Mo 15. Mai 2017, 14:28

Ich habe bei mir

- Motoröltemperatur
- Getriebeöltemperatur
- Wandleröltemperatur

an eine einzige VDO Anzeige angeschlossen. Über einen 3-fach Umschalter kann ich dann wählen, welche Temperatur ich sehen möchte. Die Warnkontakte gehen alle zusammen auf die Motoröl-Warnlampe.

Das spart ziemlich Platz auf dem Armaturenbrett ...

Hab´ leider kein Foto davon, aber Ingo könnte ggf. eines einstellen :mrgreen: (Aber bitte vorher putzen, das ist noch so verstaubt :roll: )
Gruß

Andreas

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Kaschinski
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Re: Zusatz Instruments

Beitrag von Kaschinski » Do 18. Mai 2017, 21:06

Das setzt allerdings identische Geber voraus...

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Re: Zusatz Instruments

Beitrag von Powerkat » Sa 20. Mai 2017, 15:08

Sind es! ....
Marcel
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Re: Zusatz Instruments

Beitrag von Fruchtzwerg » Fr 12. Feb 2021, 21:43

Dazu eine Frage: Wandler und Getriebe nutzen doch den selben Ölkreislauf, oder ? Kann man hier überhaupt differenzieren?
Gruß vom Frank
Ich bin zufrieden. Lustgekühlt und Extrabreit :shock:

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Re: Zusatz Instruments

Beitrag von Filly » Sa 13. Feb 2021, 01:03

Die Wandleröltemperatur messe ich am Ölkühler im Motorraum, da wo auch der Temperaturschalter für die Warnlampe sitzt. Getriebeöl messe ich am Schaltgetriebe. Die Getriebetemperatur ist eher bei langen Autobahnfahrten mit hoher Drehzahl interessant. Da wird es schon mal etwas wärmer als der Wandler, der auf der Autobahn ja stets überbrückt ist.

Christoph

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Re: Zusatz Instruments

Beitrag von Powerkat » Sa 13. Feb 2021, 16:50

@ Fruchtzwerg:
Ja, das kann man und macht sogar Sinn:
Du hast zwar absolut recht, das die Ganze Einheit mit dem selben Saft lebt, aber es sind in der Betriebssituation zwei völlig verschiedene Zustände:

Als erstes muss man den Ölfluß verstehen: im Verteilergetriebe sitzt eine "Speisepumpe" mit rund 6 ltr./min. und pumpt das Öl aus dem Verteilergetriebe (tiefste Stelle) über eine kleine Leitung in das Wandlergehäuse und füllt dessen "Vorrat" auf.Ist dieser gewünscht voll, läuft es primitiv nach dem Überlaufprinzip ins Schaltgetriebe,ist auch das voll, zurück ins Verteilergetriebe.Dieser Vorgang dient nur dazu, bei jeder Fahrtsituation zu gewährleisten, das jede der drei Baugruppen trotz verschiedener Füllhöhen genügend öl hat.6 l/min. ist im Bezug auf Wärmeabführen ein Tropfen auf den heißen Stein ! da ist die Wärmeabgabe über die Gehäuseoberfläche weitaus mehr ! Im Gegensatz zu den neuen Getrieben der A1 Familie (8 Gang, 16 Gang etc.) sind unsere alten 6 Gang so konzipiert, das Sie keine Getriebeölkühlung brauchen, die Temperaturen bleiben nur durch die Gehäuseabstrahlung stabil, da nicht mehr Wärme erzeugt wird (die 8,16 Gangversionen besitzen Vor-Nachschaltgruppen als Planetenstufe,die erzeugen sehr viel Wärme -was auch den Leistungsverlust verdeutlicht-daher sind die auch Temperaturkritisch laufen mit rund 50 Grad mehr )
Wer jedoch im "Betrieb" wesentlich mehr Wärme erzeugt ist der Wandler, daher hat er auch einen Ölkühler bekommen und um den nutzbar zu bekommen hat der Wandler einen eigenen Kreislauf mit einer ca. 60 ltr./min. Pumpe .Wandlergehäuse-Wandler-Ölkühler-Wandlergehäuse.

Nun kommen die Betriebssituationen:
- Das Verteilergetriebe und das Schaltgetriebe werden mit steigender Fahrtgeschwindigkeit wärmer, wenn ihre Zahnräder quasi schnell panschen....
somit hat es bei 90 auf der Autobahn je nach Außentemp.so 60-80 grad.Mit 20 kmh im Gelände quasi nur Außentemp.
-Der Wandler wird nur im Wandlerbetrieb warm je mehr Schlupf er umsetzen muss um so mehr Wärme wird erzeugt,deshalb hat er binnen weniger Minuten bei stehendem Fahrzeug und vollgas Motor 130-150 grad ! dagegen bei vollgas auf der Autobahn im überbrückten zustand quasi =Außentemperatur.
Daran sieht man, das man mit der simplen Warnlampe die bei 130° am Wandlerkühler angehen sollte (tut sie dass überhaupt ?) eigentlich garnichts über sein Getriebe weiss....
Daher ist es absolut Sinnvoll und ausreichend eine Getriebeöltemp.Anzeige zu haben und mit einem einfachen Umschalter einen der beiden Geber aus zu wählen : Schaltgetriebe oder Wandler....Auf der Autobahn interessiert niemand den Wandler,er ist kalt -selbst bei einem Lagerschaden oder kochendem Schaltgetriebe ! aber das Schaltgetriebe ist hochinteressant, hat jetzt stress, ein Lagerschaden macht es schnell mal 20-30 Grad heißer also erkennbar wenn man sein Getriebe kennt.
Im Gelände wiederum ist das Schaltgetriebe absolut uninteressant , aber je nach Fahrsituation,kann der Wandler binne wenigen Minuten thermisch in kritische Bereiche kommen-ab einer gewissen Überhitzung ist schlagartig alles vorbei, dann schmelzen die Kunstoffsegmente zwischen Motor und Wandler -beide sind getrennt, keinerlei Übertragung mehr !Also nicht wie eine rutschende Kupplung ! wo noch ein bisschen was geht-nein! es ist binnen Sekunden schlagartig von 100%auf 0 ! wie eine abgerissene Welle ! zu der inst.setz. muss Motor oder Getriebe raus !
Somit kann der Fahrer also entscheiden, bei längeren Urlaubsfahrten schaltet er auf Getriebe überwachen ....im reinen Geländebetrieb ,Bergungen,Rangierarbeiten etc. auf Wandlerbetrieb und hat immer das wichtigste im Blick...zur Kontrolle kann er ja permanent hin und her schalten...wer das bereits so verbaut hat, kann bestätigen wie hoch die Temp. diff. dabei im Einsatz sind.
Einen weiteren Vorteil: die Geber, welche ich hierzu verkaufe, haben nicht nur den Geberkontakt der Anzeige, sondern es sind 2 Kontaktgeber, sie haben ebenfalls den Warnkontakt für eine Warnlampe, so kann man dann beide warnkontakte Y mäßig an der orginal Warnlampe anschließen und egal welche Baugruppe ein Problem hätte, geht die Lampe an ,so hat man also selbst bei Fahrt mit Anzeige auf Getriebe die worstcase Meldung vom Wandler parallel aktiv. Und sollte mal die Warnlampe angehen , kann man durch umschalten auch sofort sehen in welcher Baugruppe das Problem ist,bzw. feststellen das es evtl. nur ein Kontrolllampenfehler ist , da beide Baugruppen stabil normal temperiert sind...jemand ohne Anzeige bekommt ab da Panik !Aber noch mehr Panik bekommt er, wenn keine Lampe angeht (weil sie eine Störung hat) aber durch Überhizung vom Wandler die Kunstoffsegmente geschmolzen sind-das Szenario konnten wir ja schön mitverfolgen von "Sahara" seiner Sibirientour....Und ein paar 100 km an der Abschleppstange durch hohen Schnee quer durch Sibierien war bestimmt kein Spaß....

Marcel
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