Kleinkompressor für unterwegs

alles, was in die obigen Bereiche nicht reinpasst
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Roland
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Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von Roland » Di 29. Dez 2015, 16:10

Hallo Leute,
den Kat nach mehreren Tagen Stillstand auf Camping-oder Wohnmobilstellplätzen erstmal minutenlang "rauchen" zu lassen, bis er seinen Bremsdruck aufgebaut hat, kann für einen selbst und vor allem für Andere unangenehm sein. Aus diesem Grunde hatte ich diesen Sommer meinen Werkstattkompressor dabei: nach etwa 10 Minuten waren die Kessel voll und der Kat abfahrbereit...aber der sperrige Kompressor nimmt viel Platz ein und das Rauf-und Runterheben von der Pritsche ist auch nicht unbedingt ein Vergnügen. Daher hab ich mich nach einem Kleinkompressor umgesehen: natürlich gibt's da aus dem Profibereich schöne Geräte um die 700Euro - mir aber zu teuer! Fündig geworden bin ich jetzt bei der Fa. Prebena, die Profigeräte und Anlagen baut und auch einen Kleinkompressor im Angebot hat, der für den semiprofessionellen Bereich (Heimwerker etc.) gedacht ist. Das Gerät ist ölfrei, allerdings habe ich einen Wasserabscheider angebaut:
image.jpeg
Der Hersteller gibt Betriebs- zu Ruhezeit mit 65:35 an. Um das Gerät nicht zu überlasten hab, ich den Kompressor jeweils 10 Minuten laufen und dann 5 Minuten ruhen lassen, nach 3 Durchgängen, also insgesamt 45min, waren die Kessel des Kat voll. Sicherlich ist dies nicht besonders schnell, aber im Urlaub hat man Zeit und besonders angenehm ist, dass man den Kompressor kaum laufen hört.
Verstauen lässt er sich gut in den Staukisten:
image.jpeg
Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr
Roland

Makulatur
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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von Makulatur » Di 29. Dez 2015, 17:36

Find ich persönlich schon etwas übertrieben - sorry. Aber jedem das Seine... :mrgreen:
Weniger ist mehr, deshalb MAN KAT...

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Lobo
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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von Lobo » Di 29. Dez 2015, 19:01

da gab es doch in der ALG auch was schönes mit einer Tauchflasche, da sind wohl 200 Bar druff ;) mit Druckminderrer ....
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urologe
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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von urologe » Di 29. Dez 2015, 19:53

hallo Maik,
das war eigentlich immer mein Gedanke für "Notfallstarts" mit einer kleinen Sauerstoffflasche - hat sich aber erledigt ...
ich habe bei 100 000km noch kein beunruhigendes Erlebnis gehabt , daß ich das gebraucht hätte - außerdem meine Druckluftanlage hält wieder wie früher 48 Stunden für minimal 7bar...
du nervst die Leute heute schon mit einem einfachen Generator , die lieben dich nicht wirklich , wenn du 45 min kompressorst :shock: laß lieber V8 5 min werkeln , dann sehen und riechen sie wenigstens etwas von deinem geplanten Abmarsch.
LG
Ralf
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Lobo
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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von Lobo » Di 29. Dez 2015, 20:34

Ralf, da gebe ich dir recht meine Luft sinkt auch kaum ab, max auf 6 Bar, Starten, Abfahrtskontrolle dauer 5 min, dann ist alles locker wieder voll und dann geht es
wobei ich bemerken möchte, wenn der Motor sauber eingestellt ist hat meiner bei -5° auch keinen Nebel fabriziert weder mit Diesel noch mit XXX, also lieber sauber einstellen, das Tut dem Motor Freude machen, macht Spaß beim fahren und spart sogar Treibstoff :mrgreen:
g
die Schidbürger hatten ja mal das Licht in Säkhen ins Rathaus gebracht, vielleicht sollte man auch ein Paar Gläser Luft mit führen :think: :liar: :whistle:
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AndreasE
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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von AndreasE » Di 29. Dez 2015, 21:17

Ralf,
ich hoffe doch sehr, daß du deine Bremsanlage nicht mit reinem Sauerstoff befüllst. Wenn doch, sei mir nicht böse wenn ich mir am anderen Ende vom Campingplatz einen Stellplatz suche . Einfach aus nacktem Überlebenswillen :D

Roland,
wenn du die Wirkung des Wasserabscheiders verbessern willst, dann montiere ihm am Ende der Schlauchleitung statt direkt nach dem Kompressor. Stichwort: Lufttemperatur.

Wann immer ich externe Druckluft zur Verfügung habe, wird so der Startvorgang verkürzt. Auch in der Halle.

Wer einmal den S-LKW bei 0 Grad erlebt hat, wird beim KAT das Wort Rauchentwicklung nicht mehr verwenden ...

lg,
Andy

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Sandkater
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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von Sandkater » Di 29. Dez 2015, 21:55

Ich denke der Wasserabscheider ist nicht nötig, weil die KATs einen an Bord haben und die Luft der Fronteinspeisung dort durch muss.

Ich würde den Kompressor laufen lassen bis er aufgrund der Hitze abschaltet.
Die 65% Einschaltdauer sind teilweise für Umgebungsbedingungen definiert, die nur selten eintreffen.

Im Toyota habe ich einen 12V Kompressor mit 33% ED im Motorraum montiert. In Libyen hat er beim Aufpumpen der Reifen nach den Dünen nach einer halben Stunde bei 35°Außentemperatur abgeschaltet.
Hier in Deutschland habe ich den KAT damit spaßeshalber aufgepumpt. Nach 45 Minuten konnte ich los, ohne das der Kompressor abgeschaltet hätte.

Peter
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urologe
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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von urologe » Mi 30. Dez 2015, 11:44

AndreasE hat geschrieben:Ralf,ich hoffe doch sehr, daß du deine Bremsanlage nicht mit reinem Sauerstoff befüllst.
ne , ne - reine Pressluft - die Flasche war nur von der Fliegerei übrig , aber wie gesagt , hat sich erledigt , da die Druckluftanlage wieder lange genug den Druck hält , um jederzeit in der Nacht los zu können.
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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von ALu » Mi 30. Dez 2015, 11:58

Korrektur nach meiner Tour: wenn man im Fahrerhaus sitzt, dröhnt der Kompressor unheimlich laut (er ist ja auch im Motorraum direkt hinter dem Fahrer eingebaut). Von außen mit geschlossener Motorraumklappe ist er doch einiges leiser als der KAT.

Allerdings dauert es wirklich sehr lange, bis da mal Druck auf dem System ist, zumal ich noch einen 10l Kessel auf Kreis 4 gehängt habe. Nachdem ich aber die meisten kleinen Lecks gefunden / abgestellt habe, kann ich nun auch 2-3 Tage stehen, und dann gleich losfahren (dank des zusätzlichen Kessels).

Ich werde den Kompressor deshalb wieder ausbauen, wer Interesse hat, bitte PN. 50% des Neupreises bei Nakatanenga, aber umgebaut auf echte 24V (das "Original" braucht 24V für die beiden Motoren und 12V für Relais und Steuerung, fragt mich nicht was das soll).
Gruß

Andreas

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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von UweSz1984 » Do 12. Jul 2018, 11:09

Servus Roland, hatte damals die gleiche Idee wie du und mir ebnefalls so nen ölfreien Mini Druckluft Kompressor, jedoch von Güde angeschafft. Ist der Airpower 190/08/6 mit 8 bar Regeldruck und 6 Liter Kessel. Schade eigentlich, da mir dein Prebena von der Bauform her eigentlich besser gefällt und mir auch etwas robuster erschein. Wie groß ist den Kessel von deinem und wie viel Liter fördert der pro Minute?

Roland
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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von Roland » Do 12. Jul 2018, 22:17

Hallo Uwe,
Kesselvolumen etwa 2 Liter, wieviel der fördert, kann ich nicht sagen, jedenfalls ist der Kat nach rund 15min leisem, rauchfreien Lauf des Kleinkompressors abfahrbereit!
Viele Grüße
Roland

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imodra
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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von imodra » Mi 18. Jul 2018, 00:06

Roland hat geschrieben:
Do 12. Jul 2018, 22:17
...Kesselvolumen etwa 2 Liter, wieviel der fördert, kann ich nicht sagen...
Moinsen,

ich habe mal auf der HP von Prebena geschnüffelt und bin fündig geworden. Für technische Daten: hier klicken!
Roland, ist der Kompressor wirklich so leise? Es sind 72dB angegeben, bei den meisten anderen Kompressoren werden da über 90dB genannt.
LG Thomas ;)

Klar ist das völlig sinnfrei, aber es macht einen Heidenspaß. :D

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Zentralgestirn
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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von Zentralgestirn » Mi 18. Jul 2018, 00:39

Hallo,

ich finde das eine Interessante Möglichkeit Geld und Liebe in ein Projekt zu stecken, was Symptome bekämpft aber nicht die Ursachen. Ich würde lieber Zeit und Geld dafür investieren allen Ventilen mal einen Repsatz zu gönnen, alle Wasserablässe zu erneuern, nach anderen Lecks zu suchen und auch zu beseitigen und sich dann zu freuen, das der Druck sehr lange hält und den kleinen Kompressor überflüssig macht. Wenn man dann noch seinen Motor in Schuss hält, Ventilspiel, Düsen mal prüfen, Förderbeginn etc und die Flammstartanlage funktioniert, qualmt er auch nicht mehr so wild. Na gut, wirklich wenig für heutige Verhältnisse qualmt er dann immer noch nicht. Mir hat man beigebracht Rücksicht auf ältere zu nehmen... ;) Und ob ich an einer Stelle stehe bis Luft da ist oder qualmend durch die Gegend zuckel ist auch nur bei Windstille ein echter Unterschied. Quasi viele etwas bequalmen oder wenige ordentlich. :lol: Klingt für mich grade etwas nach Regen oder Traufe :roll:

Der Gedanke der da dahinter steck ist ein guter, Respekt vor den anderen ist schon gut und auch wichtig.

Grüße Sebastian

midlifecrisis
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Re: Kleinkompressor für unterwegs

Beitrag von midlifecrisis » Mi 18. Jul 2018, 16:13

Nur falls es jemand interessiert:
Relativ Leise Kompressoren gibt's von "implotex" - habe ich grad für ein anderes Projekt gebraucht.

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