Bremszylinder

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BrAtKaRtOfFeL
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Bremszylinder

Beitrag von BrAtKaRtOfFeL » Di 25. Aug 2015, 16:09

Hallo liebes Forum,

Heute habe ich meinen Bremzylinder kaputtrepariert.
Der usprügliche Plan war, der Ursache für ungleichmäßiges Bremsen an der VA auf den Grund zu gehen. Dazu wollte ich mir die Bremstrommeln ansehen (gleichmäßig abgenutzt links minimal mehr Riefen als rechts), die Beläge begucken(ebenfalls gleichmäßig abgefahren und regelrechte Oberfläche) und die Bremzylinder entlüften.
Hier begann meine Ahnunglosigkeit und die Katastrophe.
Weil ich die Entlüftungsschraube nicht gefunden hatte(war im Schlamm versteckt), habe ich die Schraube an der Außenseite des Zylinders vorsichtig herausgeschraubt. Dummerweise eine Umdrehung zuviel, weshalb die Schraube in den Tiefen der Belagträger verschwand und schwallartig Bremsflüssigkeit austrat. "Kurzerhand" habe ich die Federn ausgehängt, die Schraube geborgen und wollte alles wieder zusammensetzten.
Nachdem ich die eine Rückstellfeder mit dem Belagträger und dem Federhalter verbunden hatte, tat ich auch so bei der anderen, nur ließ sich der andere Zylinderteil nicht mehr zurückschieben. Außerdem suppte es rostrot heraus. Währen der ganzen Aktion haben meine Beläge etwas Bremsflüssigkeit abbekommen, die müssen vermutlich dann ja erneuert werden.

Um mir den Bremszylinder genauer anzusehen, hab ich ihn ausgebaut und außeinander genommen.
Meine Frage ist nun, wie gehören die Einzelteile wieder richtig zusammen und ist der Zylinderkörper mit den Riefen drinn noch zu retten?

Gruß,

Benedict
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Zentralgestirn
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Re: Bremszylinder

Beitrag von Zentralgestirn » Di 25. Aug 2015, 17:12

Hallo Benedict,

bis hier hin ist doch alle noch wieder reparierbar. Also Kopf hoch.

Die Bremszylinder haben eine Nachstellautomatik, das ist der C-Ring oder auch Feder genannt. Diese muss in die äußere Nut und dann der Kolben wieder drüber. Vorsichtig mit den Dichtflächen und der Schraubstock ist dein Freund. Der kann das wieder zusammen drücken. Dabei ordentlich arbeiten, dass es nicht verkanntet und keinen Grad zieht.

Die Dichtungen gleich mit erneuern.

Die Nut in der Mitte muss frei bleiben, da kommt die spitze deiner Schraube rein, damit das ganze gehalten wird. Aber erst Kolben dann schraube bitte. Also den Ring nicht vergessen und die Schraube in das kleine Loch einfädeln, war das glaube ich sogar. Wenn man weiß, das die C-Feder es auf anhieb unmöglich macht es von Hand zusammen zu stecken ergibt sich der Sinn der Teile aber eigentlich von alleine.

Wie schlimm das mit den Riefen etc ist vermag ich nicht zu sagen. Als einfaches Hausmittel für eine schnelle (ausreichende?) Reparatur ist eine Affenschleuder. Also ein Stück Rundamterial was noch in den Akkuschrauber etc passt und dann unten in der Mitte längs einsägen. Einen Streifen Schmirgelpapier rein und schon ist das billigste und einfachste Hohngerät fertig. Damit mal etwas abschleifen. Falls es noch reparabel ist.

Die Beläge mal mit einem Schraubenzieher einritzen. Wenn er eine tiefe Furche macht ist der Bremsbelag noch ok, kratzt er mehr darüber ist er verhärtet und bremst evtl deshalb nicht mehr. Ist recht ähnlich der Härteprüfung mit einer Feile.

Wenn dir meine Anleitung nicht viel Sagt und der Flattermann im Bauch zu groß ist, lass es bitte machen. Die Bremsen sind nicht ganz unwichtig.

Nächstes mal erst sauber machen, dann schrauben. Dann kommt dir kein Dreck ins System und du findest alles was vorhanden ist auch ;) Sauberkeit ist Arbeitssicherheit :P Aber die Lektion haste ja heute auf die harte Tour gelernt. Macht jeder von uns mal mit. Auch die Profis...

Grüße Sebastian

PS: weiter kann ich vermutlich nicht Antworten, gleich gehts zum Festival 8-) Wünsche dir viel Erfolg

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imodra
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Re: Bremszylinder

Beitrag von imodra » Di 25. Aug 2015, 19:27

Moinsen,

in der Bucht gibts Honwerkzeuge zum schmalen Preis. Die mögen zwar nicht für den profesionellen Einsatz gedacht sein, aber einen Satz Bremszylinder kann man damit sicher aufarbeiten.

LG Thomas ;)
LG Thomas ;)

Klar ist das völlig sinnfrei, aber es macht einen Heidenspaß. :D

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Sandkater
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Re: Bremszylinder

Beitrag von Sandkater » Di 25. Aug 2015, 20:25

die Riefen sehen auf dem Bild aus wie Dreck.
Deshalb erst einmal richtig sauber machen und dann schauen.
Was auch reichen könnte um den Schmutz zu entfernen: Schleifpad vom Lackierer, dies dunkle Glasfaserzeug. Damit und Öl mal vorsichtig durchziehen. Das Öl anschließend mit Bremsenreiniger ausspülen und es in Ruhe ansehen.
Alles mit Bremsenfett wieder zusammen setzen. Ohne das Fett sind die Dichtungen schnell im Eimer.

Peter
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BrAtKaRtOfFeL
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Re: Bremszylinder

Beitrag von BrAtKaRtOfFeL » Di 25. Aug 2015, 21:27

Danke für eure schnellen Antworten.

Auf dem Bild von dem Bremszylinder ist tatsächlich viel Dreck, allerding ist diese ovale Fläche oberhalb der ringförmigen Verfärbung rau. Zufällig hab ich noch meterweise Schleifvlies übrig, da versuch ich mal das ganze zu beheben.
Sind mit Dichtungen nur die Staubschutzmanschetten gemeint, oder auch die Dichtringe an den Bremskolben?
Bekommt man die Teile für den Bremszylinder und sonstige Dichtungen beim örtlichen MAN/NFZ-Händler?

Bei uns im Nachbarort gibts ne Firma, die die Bremsbeläge erneuert, wie läuft das denn dann mit dem Abdrehen der Bremsbeläge, wenn man nicht dieses in der TDv beschriebene Gerät hat?

Gruß,

Benedict

PS.: Weiß jemand zufällig aus dem Kopf die Gewindegröße für den Bremsbackenbolzen-Schlagauszieher?

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Sandkater
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Re: Bremszylinder

Beitrag von Sandkater » Di 25. Aug 2015, 21:45

Ich würde bei Marcel anrufen und mir die notwendigen Dichtungen schicken lassen. Evtl. hat er überholte Zylinder bei sich im Fundus. Dann weißt du sicher das alles funktioniert und kannst dich den restlichen Aufgaben widmen.

Peter
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4x4-6x6
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Re: Bremszylinder

Beitrag von 4x4-6x6 » Di 25. Aug 2015, 22:54

Moin,
BrAtKaRtOfFeL hat geschrieben:
Bei uns im Nachbarort gibts ne Firma, die die Bremsbeläge erneuert,...

Gruß,

Benedict

PS.: Weiß jemand zufällig aus dem Kopf die Gewindegröße für den Bremsbackenbolzen-Schlagauszieher?
Das Belegen der Bremsbacken ist kein Hexenwerk.

Ich habe auch schon einmal Bremsband als Meterware gekauft,
und die Träger selbst belegt.
Mit 2K-Epoxid-Harz-Kleber hat das bestens geklappt.
Der TÜV befand die Bremsleistung allerdings als zu groß,
weshalb ich mit einem Bandschleifer die Fläche etwas nacharbeiten musste.

...

BrAtKaRtOfFeL
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Re: Bremszylinder

Beitrag von BrAtKaRtOfFeL » Mi 26. Aug 2015, 13:43

Hallo zusammen,

Heute hab ich die Innenfläche des Zylinders gesäubert, und es stellt sich eine Fraßfläche dar. Ich würde jetzt mal grob schätzen, das die tiefste Stelle ca. 0,1-0,2mm ist (s.u.). Kann man dien Zylinder abdrehen lassen und hält das dann noch dicht?

Nen neuer Bremszylinder kostet bei MAN übrigens 483,- im freien Handel 640,-. Das Gewinde für die Bremsbackenblozen ist ein M12x1,5. Das heißt, ich muss mir für den Schlagauszieher was basteln.

Gruß,

Benedict
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mags4fun54
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Re: Bremszylinder

Beitrag von mags4fun54 » Mi 26. Aug 2015, 15:40

hallo Benedict,
der Zylinder ist leider Schrott.
Kannst du so nicht wieder einbauen.
Die rostige Oberfläche mit ihren scharfen Kanten ruiniert in kürzester Zeit die Dichtkante der Manschette.
Evtl. hat Marcel einen Betrieb, der solche Zylinder aufbereiten kann.
Leider keine gute Nachricht.
mfg
Sigi

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Sandkater
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Re: Bremszylinder

Beitrag von Sandkater » Mi 26. Aug 2015, 19:56

Marcel hat sogar das Werkzeug dazu. Er empfiehlt, wenn man das Ganze sowieso offen hat, eine Überholung weil dann der Zusatzaufwand gering ist.
Ich habe mal über eine vordere Diffsperre nachgedacht, da hätten wir das mit erledigt.
Deshalb mein Hinweis ob evtl. ein überholter Satz dort verfügbar sein könnte.

Peter
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Bob
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Re: Bremszylinder

Beitrag von Bob » Mi 26. Aug 2015, 20:13

Mal so nebenbei. Reicht es solch einen Radbremszylinder nur zu Hohnen oder gleich neu ausfräsen? Bis wie weit kann man den Querschnitt ausschleifen sodas die Dichtungen noch dicht sind?

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4x4-6x6
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Re: Bremszylinder

Beitrag von 4x4-6x6 » Mi 26. Aug 2015, 22:56

Moin,

mit einer Chromnickelstahl-Hülse ausbuchsen.

Dann ist für immer Ruhe.

Vielleicht passt ja eine 'Beham-Hülse'.
Die ist zwar eigentlich zur Reparatur von Wellen in Wellendichtringen gedacht,
aber vielleicht gibt es ja zufällig den passenden Durchmesser.

Zylinder ausdrehen und im Backofen auf 200 °C erwärmen,
Hülse auf einen passenden Dorn fädeln und im flüssigen Stickstoff abkühlen.
Hülse und Dorn flugs einstecken.
Dorn herausziehen.
Fettich.

Also den kaputten Zylinder nicht wegwerfen.
Ich übernehme ihn gerne.

...

mags4fun54
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Re: Bremszylinder

Beitrag von mags4fun54 » Do 27. Aug 2015, 13:16

hallo 4x4-6x6,
die Methode mit den Beham-Eddelstahl-Hülsen klingt verlockend.
Habe mir auf der Homepage von Beham diese Hülsen mal angeschaut. Diese Speedy-Sleeve-Hülsen wurden vor Jahren von Busak&Luyken (Dichtungshersteller) vertrieben. Es gibt sehr ähnliche Hülsen heute auch noch bei SKF.
Die Hülse haben eine Wandstärke von 0,30 mm, als sehr dünnwandig.
Es gibt Durchmesser auch in "exotischen" Maßen, die für die Zölligen Bremszylinder passen könnten.

Jetzt kommen aber zwei entscheidende Knackpunkte:
Die Hülsen sind sehr kurz und können den Verschiebeweg eines Bremskolbens nicht abdecken.
Die Bremszylinder müssen vor Einfügen der Hülse aufgebohrt werden.

Die Reparaturmethode mit eingezogenen Edelstahlhülsen verwendet auch Jan Walther, ein Restaurierbetrieb für LKWs.
Dazu werden Hülsen gefertigt, die so lange sind wie die Zylinderbohrung. Bei einem HBZ können das bis zu 250 mm sein.
In jedem Fall müssen die Zylinder auf einer geeigneten Werkzeugmaschine aufgebohrt werden auf ein Passungs-Maß, das den Fügevorgang der Hülse ermöglicht. Die Hülse muß am Ende mit Preßsitz in der Bohrung sein. Der Innendurchmesser der Hülse muß anschließend, je Herstellverfahren der Hülse, ggf. nochmals ausgespindelt (oder gerieben) werden auf das richtige Passungsmaß.
Das Honen der Hülsenbohrung bringt die Oberfläche auf eine geeignete Qualität bzgl Rauheit und Struktur. Das Maß der Bohrung und ihre Rundheit müssen vor dem Honen schon stimmen.
Nicht zu vergessen sind dann noch einige radiale Bohrungen in die Hülse fluchtend mit den diversen Anschußbohrungen des Grundkörpers.
Ich hole hier etwas weiter aus, um zu zeigen, dass eine Überholung auf diesem Niveau eine Sache für Fertigungsprofis ist, die ihre Maschinen und Spannvorrichtungen beherrschen und in einer Genauigkeit von 0,01 mm Passungen fertigen können.
Zum Schnäppchenpreis ist so eine Reparatur-Aktion incl neuer Kolben und Dichtungen plus Dichtheitsprüfung natürlich nicht zu haben.
mfg
Sigi

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simon
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Re: Bremszylinder

Beitrag von simon » Mo 30. Jul 2018, 21:02

Moin!

Ich war wegen eigener Dummheit gezwungen, meinen rechten Radbremszylinder zu zerlegen. Damit das keiner nachmacht, anbei der Hergang:

Eigentlich wollte ich nur alle Radbolzen wechseln. Da ich nicht so viel Zeit hatte und das zu zweit sowieso besser geht, hat sich das Ganze über mehrere Wochen gestreckt (immer 1 Rad am Freitagnachmittag). Nachdem man sich mal eingefuchst hatte, war das alles auch nicht weiter schwierig. Das vorletzte Rad lief so gut, dass wir beschlossen, das letzte gleich mit zu machen. Das Wechseln der Bolzen war auch überhaupt nicht das Problem. Es war schon spät und vor dem Aufsetzen der Bremstrommel hatte ich den weniger genialen Einfall, doch einmal zu kontrollieren, ob der Radbremszylinder auch ordentlich und gleichmäßig arbeitet :roll:
Dabei geschah, was geschehen musste, und was ich auch hätte vorhersehen können, wenn ich mir vorher Gedanken über die genaue Funktionsweise des RBZ gemacht hätte: Da kein Widerstand (Bremstrommel) vorhanden war, ging der Druck den Weg des geringsten Widerstands und bewegte den hinteren Kolben des RBZ gar nicht, dafür den vorderen um so mehr. So weit, dass er nicht mehr zurück ging. Das war ziemlich doof, da es dunkel wurde, ich mangels Hallenstellplatz an der Straße schraube, und das Auto da mehrere Tage aufgebockt stehen lassen kommt nicht so gut :?
Also das Rad ohne Bremstrommel nur für die Optik montiert und das Fahrzeug aufgebockt gelassen, da sah das schon weniger kritisch aus. Am nächsten Tag das Rad wieder abgebaut und den RBZ demontiert. Bremstrommel und Rad wieder angebaut und das Auto abgesenkt. Am Wochenende bekommt man eher ungünstig Ersatzteile und ich dachte mir, dass ich den Zylinder eh komplett neu abdichten muss.
Montag habe ich dann Dichtsätze gleich für beide RBZ bestellt. Wenn man schon den einen RBZ macht kann man den anderen auch gleich machen, so mein Gedanke. Ich suche übrigens immer noch einen Dichtsatz für den HBZ (FTE-Nummer des HBZ ist H31720 0 3), vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen? Dann hätte ich zumindest die Gewissheit, dass die ganze hydraulische Anlage einmal überholt wurde.
Bild
Letzten Samstag ging es dann ans Zerlegen des HBZ und das Problem war schnell erkannt: Durch den fehlenden Widerstand hatte sich der vordere Kolben so weit nach außen geschoben, dass die C-Feder aus ihrer Passung rutschen konnte, und beim zurückgehen des Kolbens verkantet hat. Bilder stelle ich später ein, die hab ich auf dem Handy. Also alles schick gemacht, Kolben mittels Schraubstock wieder aufgepresst - hier muss man aufpassen, dass der nicht verkantet! - Dichtungen erneuert und alles wieder zusammengebaut. War echt erstaunlich einfach. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Sebastian, der sich für mich unheimlich viel Zeit genommen und mir alles erklärt hat!
Danach wieder zum KAT, Rad ab, Bremstrommel ab, RBZ dran, Rückholfedern dran (dafür sollte man zu zweit sein), alles wieder zusammen gebaut.
BildBildBildBild
Die Sache war aber noch nicht zu Ende :naughty:
Auf der anderen Seite Rad ab, Trommel ab, Federn ausgehängt - tja, dann stellte sich leider heraus, dass die Hohlschraube, über die die Bremsflüssigkeit in den Zylinder gelangt, nicht zerstörungsfrei auszubauen war, da festgegammelt. Also Aktion abgebrochen, und alles wieder zusammengebaut. Jetzt warte ich auf eine neue Hohlschraube, die ich dann hoffentlich nächstes Wochenende einbauen kann.

Was habe ich gelernt:
1. An der Straße ein Auto jenseits der Fahrfähigkeit zu zerlegen ist nicht gut, da man immer den Stress hat, alles noch am gleichen Tag irgendwie wieder zusammen zu bauen.
2. Ich weiß jetzt wie die RBZ funktionieren
3. Ich weiß jetzt, dass mein rechter RBZ in Ordnung, dicht, und frei von Korrosion ist (ich hoffe, dass ich nächstes Wochenende das gleiche vom linken sagen kann)
4. Es wäre sinnvoll gewesen, ein Verschleißteil wie die Hohlschraube prophylaktisch mitzubestellen, wenn man da eh dran muss (MAN-Nummer ist 81.98130.0060 und so teuer sind die nicht).

Bilder folgen, wenn ich die vom Handy auf den PC bekommen habe, vielleicht kann ich die auch nachträglich mit Tapatalk einfügen.

Schöne Grüße
Simon

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Zentralgestirn
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Re: Bremszylinder

Beitrag von Zentralgestirn » Di 31. Jul 2018, 00:32

Danke Simon, für die Blumen.

Bei sowas nie geizig sein und alles immer gut mit der entsprechenden Bremspaste einschmieren. Die muss aber kompatibel zur Bremsflüssigkeit sein und nicht die für Scheibenbremsen die man hinter die Beläge schmiert. Da wo Luft ist und nicht die Hydraulik, also da wo die Manschetten sind kann man lieber viel davon überall hin machen, geschickt verteilt erhöht das die Wasserdichtigkeit und damit das Leben des ganzen.

Grüße Sebastian

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