Wechselpritsche

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waYne
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Wechselpritsche

Beitrag von waYne » Di 10. Jun 2014, 11:39

Moin!

Mir geistert gerade die Idee einer Wechselpritsche im Kopf rum und ich wollte mal wissen ob das umsetzbar wäre.

Irgendwo hatte ich hier mal gelesen, dass es problematisch ist einen Shelter mit Twistlocks auf die Pritsche zu setzen (Thema Schwerpunkt bei Kurvenfahrt etc.).

Wenn ich mir jetzt den Shelter mit Twistlocks auf einen Hilfsrahmen setze (den ich ja dann auf jeden Fall brauche, so wie ich das verstanden hab), könnte man dann die normale Pritsche so umbauen, dass sie auf die Twistlocks passt?

Grüße

waYne

Rainmaster
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Re: Wechselpritsche

Beitrag von Rainmaster » Di 10. Jun 2014, 19:44

Hallo waYne.
Warum den Shelter mit Twist Locks befestigen?

ordentlich mit Spannketten befestigt und gut ist.....
Die twistlockbefestigung wird schon irgendwie möglich sein, iss awwa schwierig weil die ganzen Querstreben ja auch
irgendwie verbaut werden müssen......
und der Unterbau der Pritsche muss auch geändert werden.....
Komm doch vorbei und schau Dir meinen Actros an....
Gruß Rainmaster

P.S.: Wann machen wir wieder ein Treffen?

waYne
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Re: Wechselpritsche

Beitrag von waYne » Di 10. Jun 2014, 21:10

Moin!

Naja, Grundidee war, das man ja dann eben wechseln kann wenn man die Pritsche brauch. Lobo hat mich aber schon aufgeklärt. Das wäre nur problematisch wenn es was größeres als eine FM2 wäre.

Grüße

waYne

maddin_990
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Re: Wechselpritsche

Beitrag von maddin_990 » Mo 8. Jul 2019, 14:27

Hallo,
ich würde die Frage gerne nochmal aufgreifen.
In meinem Kopf schwebt mir vor in die original Pritsche diese Twist Locks einzubringen und so einen LAK auf der Pritsche wahlweise zu transportieren,
da der LAK sich nicht so gut mit Ketten spannen lässt :-)

Welche Probleme könnte es beim Versuch der Umsetzung geben?

Gruß Martin

Mucky
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Re: Wechselpritsche

Beitrag von Mucky » Sa 13. Jul 2019, 11:44

Hi Martin,

ich habe gerade das gleiche Problem.
Wir sind gerade am Tüfteln wie war das am besten machen können.
Ich werde dir dann mal Bilder zukommen lassen wenn wir es geschafft haben

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Lobo
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Re: Wechselpritsche

Beitrag von Lobo » Sa 13. Jul 2019, 12:35

Schraub den doch einfach fest auf der Pritsche, habe ich auch so und nicht einige andere hier im Forum
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MrCrabs
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Re: Wechselpritsche

Beitrag von MrCrabs » Sa 13. Jul 2019, 13:09

Die Idee ist m.E. gut. Würde mir auch gefallen. Du brauchst eigentlich nur die locks zum einschweißen und jemanden der das dann ordentlich verschweißen kann.

Gesendet von meinem SM-G390F mit Tapatalk

Gruß Felix

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Hauptse
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Re: Wechselpritsche

Beitrag von Hauptse » Sa 13. Jul 2019, 14:29

Würde ich auch so machen.

Die Originale Pritsche beibehalten und den Wohnkoffer aufsetzen.

Grund hierfür, auch der Rahmen vom KAT ist auf die Länge nicht absolut verwindungssteif.
Die Pritsche jedoch, nimmt einiges an Verwindung auf. Vorteil ist auch, du musst nur den LAK rauf und runter, und nicht Pritsche runter... LAK rauf und umgekehrt.
Außer du möchtest in der Höhe was einsparen, dann wird es nicht anders gehen
Mit dem Glück ist es wie mit einem Pfurz,
erzwingt man es kommt nur Scheiße dabei raus😅!

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Powerkat
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Re: Wechselpritsche

Beitrag von Powerkat » Sa 13. Jul 2019, 14:35

moin...
Prinzipiel ist das nicht unmöglich , mit der Thematik hatte ich mich bereits weiter im Detail beschäftigt ,kleine handwerkliche Aufgabe stellt sich in den Maßen : wenn man mal so einen LAK nimt , Twistis dran macht und die Maße mit der Pritsche vergleicht , dann erkennt man schnell das man in die Ecke der Pritschenrahmen kommt, ein späteres Runterklappen der Bordwände wäre quasi gar nicht mehr möglich wie ich mich entsinne , denn die Pritschenaußenmaße sind ja incl. Bordwand,bedeutet das pritschenrahmenprofil ist deutlich schmäler...also ganz so plug and play nur mit bissel schweißen iss leider nicht ...
Man müsste dann wenigstens die Bordwände an der Stelle etwas "ausklinken/buchten"

Ich hatte damals dicke Scheiben mit Zentrierstufe gedreht ,15 mm Bohrung mittig ,dann 2 solcher "speziellen großen Unterlegscheibe " mit ca. 20 mm Dicke nebeneinander in das Oval der LAK Aufnahmen gelegt und im Pritschenprofil ebenfalls an passender Stelle die 15 mm Löcher gebohrt und das Ganze mit M14 Schrauben verschraubt ...ging easy, schnell und war Stabil und Rückrüstbar ...aber zugegeben zum Mintuenschnellen Wechsel von LAK zu Pritsche etwas Aufwendiger...

Marcel
http://www.kley-mobile-werkstatt.de
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Re: Wechselpritsche

Beitrag von maddin_990 » Sa 13. Jul 2019, 20:24

Vielen Dank für die schnellen Antworten und Anregungen.
Wie Marcel schon erwähnte... meiner Ansicht nach müsste man das Pritschengestell ausklinken und die Locks einschweißen. Leider steht der LKW gerade nicht neben mir, sonst würde ich mit Bildern zur Idee um die Ecke kommen :-(
Die Seitenwände müssten eh ab, da der Koffer glaub ich zu breit ist.
Warum nicht einfach anschrauben? - Das Thema mit festen Aufbau und Ladung...

Die Lösung von Marcel musste ich erst dreimal lesen bis ich sie richtig verstanden habe (wenn ich es denn Verstanden habe :lol: )
klingt eigenlich ziemlich genial - werde ich mir am Fahrzeug nochmal genauesten anschauen :idea:

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Sandkater
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Re: Wechselpritsche

Beitrag von Sandkater » So 4. Aug 2019, 09:09

Locks zum Einschweissen gibt es in verschiedenen Auführungen.

Ich habe mir das Bild in deiner Vorstellung angeschaut: Rahmen austrennen und Einschweissen müsste gehen, aber:
- vorn sind beide Staukästen im Weg. Man muss von unten an die Schrauben kommen um die "Muttern" anzuziehen.
- Die "Muttern" müssen verriegelt werden, dazu sind an den Locks (wenn man davor steht rechts) Riegel zum herunter klappen. Diese wären durch den Rahmen verdeckt, neue Lösung erforderlich.
- Ausklinken der Bordwand hat Marcel schon erwähnt

Wenn du noch 10 cm nach oben Luft hast wäre die einfachste Lösung zwei fertige Travesen auf die Pritsche zu schrauben.
When you are going through hell, keep going.
Winston Churchill

HugoVogelsang
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Re: Wechselpritsche

Beitrag von HugoVogelsang » Mi 14. Aug 2019, 11:34

Hallo,

Meine Erfahrung zu Twistlocks: die sind Scheisse, wenn man nicht dauernd die Ladung wechselt.

Auf der Strasse sind sind sie ja ok. Dafür sind sie gebaut.
Und auch im Gelände halten sie die Ladung zuverlässig fest, schließlich ist es eine formschlüssige Verbindung.

Aber egal, wie fest ihr die Muttern anzieht, mit dem Hammer oder einem dafür vorgesehenen Schlüssel, nach 20 km Fahrt ist die Mutter lose und wird nur noch von der formschlüssigen Verdrehsicherung festgehalten. Das heißt, die Ladung kann sich innerhalb des konstruktiv vorgesehenen Freiraumes bewegen.
Und das tut sie, die Ladung ruckelt und schuppert herum. Insbesondere bei den Alu-Ecken der FM Kabinen gibt das Verschleiß. Klappern tut es auch.
Daneben sind die Dinger gebaut, um 40 t Ladung zu halten, also viel zu schwer.

Ein vernünftig ausgelegter Riegel und eine Schraube M14..M20 tut da bessere Dienste.
Und was das 'Schnell' beim Wechseln angeht: für die meißten ist es doch erheblich mehr Aufwand, das notwendige Hebezeug bereit zu stellen, als 4 Schrauben zu lösen.

Grüsse Hugo

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