Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

alle Tips und Fragen, die bei der Neuanschaffung eines KAT anfallen

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pshtw
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von pshtw » So 12. Mai 2013, 23:35

So,
jetzt guck mal hier: nicht mal eigenes Feuerholz darf man fahren mit H-Versicherung:
http://www.zurich.de/versicherung/priva ... ssetzungen
Unter Vorraussetzungen, der 7. Punkt von oben, das zu finden hat 2 Minuten gedauert und das ist bei allen Anderen genauso/ähnlich, spätestens im Kleingedruckten oder auf Nachfrage, da kann man sich sehr schlecht rausreden mit Unwissenheit denn spätestens wenn man den Antrag unterschreibt hat man ohnehin alle Bedingungen akzeptiert / bestätigt die zu kennen, das sind schließlich Versicherungen und nicht die Bahnhofsmission :lol:
Peter
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von ALu » Mo 13. Mai 2013, 07:22

Das mag für die Zürich-Versicherung gelten, andere Versicherungsgesellschaften könnten andere Bedingungen haben.
Gruß

Andreas

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pshtw
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von pshtw » Mo 13. Mai 2013, 08:37

Gut, kann sein,
ich hab damals nach langer Suche aber keine gefunden. Außerdem würde man sich dann doch fragen warum die H-Versicherungen alle ähnlich kosten ? Sollte die gewerblich Nutzung nämlich in den 151,-oder so mit drin sein wäre das ja ein echtes Schnäppchen, dasselbe Fzg. würde im normalen Tarif je nach Größe und %en schließlich um die 2000,- p.a. kosten, bei geicher Nutzung, nur mit H im Kennnzeichen.
Im blauen Forum hat damals keiner eine gefunden ohne diesen Ausschluss, sollte hier nochmal jemand suchen wollen bitte gerne und die Ergebnisse hier posten, würde mir zumindest schon mal eine Ersparniss von 550,- p.a. bringen. :)
Also, SUCHEN ;)
Gruß,
Peter
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Tom
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von Tom » Mo 13. Mai 2013, 13:42

Also H-Versicherung für Gewerblich erscheint mir im großen und ganzen ziemlich sinnlos.

Es ist zwar dann die Versicherung günstig aber die Spritkosten gehen deswegen noch lange nicht runter. Kommt noch dazu daß bei erhöhter Nutzung natürlich auch der Verschleiß zunimmt und ich schätze mal E-Teile sind beim KAT teurer als bei einem moderneren Fahrzeug.

Den KAT gewerblich zu fahren dürfte also in fast allen Fällen deswegen ein Verlustgeschäft sein ...
Der KAT macht nur dann auch finanziell Spaß wenn man nicht wirklich viele Kilometer damit fährt.
Den muß man eben für die besonderen Momente aufheben :-)
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Saarkat
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von Saarkat » Mo 13. Mai 2013, 17:55

Da geb ich jedem ein bisschen Recht, aber..

wenn ich den KAT umbaue, dass er kein H-Kennzeichen mehr haben kann oder darf, dann funzt das ja auch mit der H-Versicherung nicht mehr, oder?

Ich bin selbständig und möchte den KAT zum einen "just for jun", zum anderen im Wald und zum nochmals anderen als Werbefahrzeug nutzen.Ein echter gewerbsmäßiger Einsatz kommt nicht in Frage und macht aus genannten Punkten auch nicht wirklich Sinn. Da gibt es günstigere Alternativen, es sei denn, man braucht oder will das mit nem KAT machen, bzw der KAT ist das beste Fahrzeug dafür. Hierüber kann man sicherlich streiten. Es liegt im Ermessen jedes Einzelnen.
Laut H-Kennzeichen Bedingungen darfst du aber nur zeitgenössische Werbung aufbringen, keinen luftgefederten Sitz einbauen, keine neuers Lenkrad, und, und, und. Er muss mehr oder weniger so bleiben wie er ist. Spaß hätte ich noch an einem Kran als Heckanbau. Bis das soweit ist, geht noch der ein oder andere Monat ins Land, wobei aber die ein oder andere Waldfahrt zum Holz oder auch andere Dinge getätigt werden. Solange muß es eben die H-Versicherung tun. Da gibts bestimmt Alternativen.
Die normale Haftplicht würde für mich im Flottentarif bei SF 2, glaube ich rund 1700,00 Euronen p. A. kosten. Die werde ich nicht zahlen, solange der KAT weitestgehend original und auch weitestgehen nur "just for jun" von mir benutzt wird.

Grüsse aus dem Saarland

Christoph
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Filly
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von Filly » Mo 13. Mai 2013, 18:02

langen69 hat geschrieben:wenn ich den KAT umbaue, dass er kein H-Kennzeichen mehr haben kann oder darf, dann funzt das ja auch mit der H-Versicherung nicht mehr, oder?
Doch, in der Regel geht das. Die meisten Versicherungen interessieren sich nur für das tatsächliche Alter des Fahrzeugs. Die Zulassungart, Wohnmobil, LKW, sonstwas und das Kennzeichen sind egal.
Wie das Fahrzeug im Rahmen der Versicherung benutzt werden darf steht eh in deren Bedingungen und ist unabhängig von der Zulassung.

Christoph

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pshtw
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von pshtw » Mo 13. Mai 2013, 20:58

Moin,
Flotte hab ich auch, gehen alle gleich auf 35 % rein, Anzahl der Fahrzeuge ist egal, wichtig ist nur der Mindestumsatz, aber hab ich leider keine Schwierigkeiten :cry:
Der KAT kostet da als reine Haftpflicht 680,- p.a., also eigentlich noch recht erträglich. Der Spritverbrauch interessiert mich bei meinen 10.000 km pro Jahr eher weniger, geht ja auf die Tankkarte ;) , außerdem ist das m.E. trotzdem noch günstiges Fahren, eine halbwegs brauchbare Zugmaschine hätte für meine Zwecke passend 20.000 gekostet mit 1.000.000 auf der Uhr.... Jetzt hab ich einen KAT mit 40.000 km für 4.000,- hier stehen, da kann ich doch ziemlich viel Sprit für kaufen, zumal die alternativ Karre auch 25 bis 30 l nehmen würde. Rein rechnerisch kippt das erst in 15 Jahren und falls ich dann immer noch den KAT hab war´s zuminest 15 Jahre cool, ansonsten verkauf ich ihn nach Gewicht und krieg die Kohle auch wieder :D :D :D :D
Und wenn ich mal wider Erwarten wirklich Zeit haben sollte pack ich den Wohnkoffer drauf und fahre mit den Kindern nach Dänemark, könnt ich mit nem 1844 als lw Zugmschine auch nicht.....
Gruß,
Peter
P.S.Und das Allerbeste ist, während Ich "unsinnig" das ganze Winterhalbjahr betrieblich damit rumfahre stehen die meisten anderen KAT´s für 6-8 Monate in der Halle und Ihr fahrt gar nicht, so´n Boot hab ich auch, erst auf schönes Wetter warten und dann ist schon wieder Herbst :(
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von Tom » Mo 13. Mai 2013, 21:11

Also dann dichte ich jetzt mal ein Grobkonzept zusammen (ohne Gewähr):

Mach das Oldtimergutachten und melde ihn mit H-Kennzeichen an.
Umbauten sind trotzdem mit Einschränkung möglich und zwar entsprechend der TÜV-Richtlinie
(grob: Was vor zwanzig Jahren möglich gewesen wäre stört nicht den H-Status beim TÜV).

Theoretisch kannst Du den also schweinchenrosa anmalen weil das vor 20 Jahren eben auch möglich gewesen wäre.
Auch Kran geht wenn es ein Kran ist der vor 20 Jahren schon existiert hat.

Aber Vorsicht: Die TÜVer wollen sich öfter mal nicht an ihre eigenen Richtlinien halten.
Zu dem Thema gibts noch spezielle Trööts hier.

Dann checkst DU also das Kleingedruckte Deiner H-Versicherung und wenn okay, versicherst Du dort die Fuhre.

Danach holst Du Dein Holz ausm Wald.

Jetzt zum spaß-gewerblichen Teil:

Wenn Du ohnehin ein Gewerbe hast das irgendwie mit LKWs zu tun hat steckst Du den KAT zu den anderen LKWs in die Flotte dazu. Nutzung als Werbeträger und für sonstigen Kleinkram. Werbeträger ist nach den TÜV-Richtlinien erlaubt wenn es sich dabei nicht um Installationen handelt die es vor 20 Jahren nicht gegeben hat (LED-Blinklichter oder sowas).

Dabei produziert der KAT jetzt natürlich Verluste (kostet mehr als er fürs Geschäft bringt).

Der Fiskus könnte Dir dabei jetzt "Liebhaberei" vorwerfen und Dir den KAT aus den Betriebsausgaben rausstreichen. Kann jederzeit passieren. Mit entsprechenden Nachzahlungen.

Damit das nicht passiert solltest Du also gut argumentieren können daß der KAT in Deiner Flotte durchaus wirtschaftlich ist. Wie Du das machst mußt Du Dir selber überlegen.

Und: Private Fahrten mit dem Betriebs-KAT sind dann steuerlich natürlich eine "Entnahme" die wiederum Deinen Betriebsgewinn erhöht. Angucken und Reinsetzen allerdings ist umsonst :-). Und Freude bei einer echten Betriebsfahrt ebenfalls.

Wenn Du es hinkriegst daß Du die Betriebsausgaben für den KAT steuerlich geltend machen kannst hättest Du erreicht daß Dein Baby Deinen steuerlichen Gewinn mindert.

Aber wie gesagt - das muß schon koscher sein sonst haut Dir der Fiskus das Dingens fürchterlich um die Ohren.
Falls es klappt: Glückwunsch.

Nachteil dieser Gewerblichkeit ist dann natürlich aber auch daß Du bei Toll Collect keine Mautbefreiung mehr kriegst.

Achja - außerdem besteht dann eventuell wieder Fahrtenschreiberpflicht und Beachtung Lenk- und Ruhezeiten !?
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von pshtw » Mo 13. Mai 2013, 21:45

Ach, das ist doch alles ganz einfach,
für Kran / den Wohnaufbau o.ä. würd ich einen abnehmbaren Hilfsrahmen machen, dann geht die Kiste als Standard-LKW mit der originalen Pritsche zum TÜV, am Besten alles original oliv, das gibt dann auch kein Gesabbel wg. H oder nicht zeitgenössisch....
Die Mautbefreiung kriegst Du immer, weil er ja ein H hat, nur bei tatsächlichen gew. Fahrten zieht man sich ein Ticket aus dem Automaten, easy, außerdem haben wir hier immer noch keine Autobahn ;)
Das mit dem Finanzamt ist auch kein wirklicher Grund für Bauchschmerzen, die Karre ist doch in der Anschaffung so billig, daß die in den Büchern nicht auftauchen muß, bezahlst Du bei der Vebeg von Mutti´s Privatkonto, also wird auch nichts abgeschrieben und steht auch nicht im Inventar-Verzeichnis....Die Flottenversicherung wird komplett abgebucht, da stehen dann LKW, Schlepper, Anhänger und PKW, lange Liste, wenn sich der Prüfer wirklich die Mühe macht das auseinander zu puhlen sei es ihm auch gegönnt, daß er mal was findet :) Bedenke, bei jeder Buchprüfung sollte man auch was zum Finden haben, damit der Prüfer auch einen Erfolg hat, sonst werden die gallig und suchen erstrecht verschärft, dann wäre das mit dem KAT auch zweitrangig, oder ?
Mein letzter Prüfer hat sich die Karre sogar angeguckt, nachher aber unterstellt, ich hätte für meine Betriebsgröße zu viele Schlepper, und für die Schmalspur-Güldner zu viel beazhlt, den KAT hatte er gedanklich abgehakt, der hatte ja ein H !

So, jetzt wieder Fahrtenschreiber, den find ich nämlich gar nicht schlecht, bei größeren Touren würd ich den auch immer benutzen, siehe Mykenes vorgestern auf der A 7 dann kann man wenigstens nachweisen, daß man nicht vor dem Crash die Kasseler Berge mit 120 runter ist !
Fahrt, Schreiber !
Peter
P.S. Schreibt, Fahrer ! :roll:
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von Tom » Mo 13. Mai 2013, 21:47

Hoppla - könnte noch sein daß Du dann ein Fahrtenbuch führen mußt (für den Fiskus).

Also ich würde das ganze bleiben lassen.
Zuviel Heckmeck.

Wollte nur mal aufzeigen wie sowas ginge ...
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von Saarkat » Di 14. Mai 2013, 01:47

Mach das Oldtimergutachten und melde ihn mit H-Kennzeichen an.
Umbauten sind trotzdem mit Einschränkung möglich und zwar entsprechend der TÜV-Richtlinie
(grob: Was vor zwanzig Jahren möglich gewesen wäre stört nicht den H-Status beim TÜV).
Mal ein Wörtchen zum TÜV und H-Gutachten:

Ich hab jemand an der Hand, der bei dem Verein arbeitet. wo der KAT herkommt. Der denkt, dass er das Gutachten und den ersten zivilen TÜV mit den Prüfern, die bei ihm so ein- und ausgehen, hinbekommen wird. Für alles was danach kommt, hab ich nen heißen Draht zur KÜS. Die Bundesgeschäftstelle ist bei mir um die Ecke. Die Erstzulassung der KAT im zivilen Bereich ist noch ein Status des TÜV, alle folgenden HU etc kann die KÜS machen. Schaun mer mal. Im Moment warte ich ganz ungeduldig auf den gelben Abholschein der VEBEG. Wenn der KATdann bei mir ist, sehen wir weiter. Ich halt euch auf dem laufenden und werde ganz sicher noch die ein oder andere, mehr oder weniger "bescheuerte" Frage haben. ;) :)

Gruß Christoph
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von 5t_mil_gl » Di 14. Mai 2013, 23:03

pshtw hat geschrieben:So, jetzt wieder Fahrtenschreiber, den find ich nämlich gar nicht schlecht, bei größeren Touren würd ich den auch immer benutzen, siehe Mykenes vorgestern auf der A 7 dann kann man wenigstens nachweisen, daß man nicht vor dem Crash die Kasseler Berge mit 120 runter ist !
Bei größeren Touren benutze ich den auch gerne freiwillig, aber nicht, wenn ich mir nur die obligatorischen 10 Europaletten Bier aus dem Getränkemarkt holen möchte, um über's Wochenende zu kommen.
:lol: :lol: :lol:
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von Klaus.L » Fr 17. Mai 2013, 21:41

Hallo zusammen,
Alle Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 3,5t, die zur gewerblichen Güterbeförderung oder Personenbeförderung eingesetzt sind, müssen mit einem EG-Kontrollgerät ausgestattet sein. Hiermit lassen sich alle relevanten Parameter wie Geschwindigkeit, Lenk- und Ruhezeit sowie technische Daten lückenlos aufzeichnen.
Mitglieder des Fahrpersonals haben dieses während ihrer Arbeitszeit verpflichtend zu betreiben.
Seit 01. Mai 2006, dürfen in neu zugelassenen Fahrzeugen zur Güterbeförderung mit oben genannter Tonnage (LKW) und Kraftomnibussen mit mehr als neun Sitzplätzen, nur noch digitale Kontrollgeräte eingebaut werden. Diese lösen die bisherigen analogen Kontrollegeräte ab und werden mittels einer Fahrerkarte betrieben.
Kontroll- und Aufsichtsorgane sind neben der Polizei, auch das Bundesamt für Güterverkehr (BAG).
(Quelle: http://lenkundruhezeiten.org/)
Ich hoffe das hilft euch weiter, habe ich bei Google gefunden, demnach müssten sie trotz H-Kennzeichen unter Fahrtenschreiberpflicht stehen.

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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von Lobo » Fr 17. Mai 2013, 22:56

öh Nöö

A, wird er von den meisten nicht Gewerblich genutzt

B, ist es keine Neuzulassung nur eine Zivile

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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von Saarkat » Sa 18. Mai 2013, 00:45

und

C: es gilt nachfolgendes, wenn jemand den KAT in seinem Handwerksbetrieb einsetzen sollte (heute aktuell bei mir eingegangen)

Lenk- und Ruhezeiten/Digitaler Tachograph - Änderung der EU-Fahrpersonalverordnung

Nach Abschluss des Trilogverfahrens in Brüssel zeichnet sich als Ergebnis ab, dass die Handwerkerausnahme auf einen Radius von 100 km ausgeweitet wird (derzeit 50 km). Weitere Änderungen sind nicht vorgesehen, da Rat und Kommission keine weiteren Modifizierungen an der Verordnung akzeptiert haben. Das Trilogergebnis muss nun in alle Amtssprachen übersetzt werden, dies wird in etwa zwei Monate in Anspruch nehmen. Anschließend wird über das Ergebnis im zuständigen Transportausschuss und im Plenum des EU-Parlaments abgestimmt werden. Die Abstimmung im Transportausschuss findet frühestens im Juli 2013, die Plenumsabstimmung erst nach der Sommerpause statt.

Gruß, Christoph
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von 5t_mil_gl » Di 25. Jun 2013, 21:27

*nach oben hol*
Wenn ich keinen Fahrtenschreiber brauche, dann treffen mich auch die Lenkzeit- und Ruhezeitenregelungen nicht - oder sehe ich das falsch ?
Wie soll das im Zweifelsfall kontrolliert werden ?
Wenn ich dann noch den H-Befreiungswisch von der TollCollect und den Sonntagsbefreiungswisch von der Zulassungsstelle dabei habe, kann ich fahren wie mit einem Auto ?
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von Lobo » Di 25. Jun 2013, 21:32

jupm, leg dir vorsichtshalber die Texte in den LKW für den fall das sie dich anhalten, da müssen sie erst mal gegen argumentieren ;)

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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von Tom » Mi 3. Jul 2013, 20:43

5t_mil_gl hat geschrieben:*nach oben hol*
Wenn ich keinen Fahrtenschreiber brauche, dann treffen mich auch die Lenkzeit- und Ruhezeitenregelungen nicht - oder sehe ich das falsch ?
Wie soll das im Zweifelsfall kontrolliert werden ?
Wenn ich dann noch den H-Befreiungswisch von der TollCollect und den Sonntagsbefreiungswisch von der Zulassungsstelle dabei habe, kann ich fahren wie mit einem Auto ?
Mit einem H-Kennzeichen brauchst Du Lenk- und Ruhezeiten EU-weit nicht zu beachten. Aber wie gesagt - Tachograf muß (angeblich, sinnlos oder sinnvoll) trotzdem vorhanden sein.

Mautbefreiung und Ausnahmegenehmigung vom Sonntagsfahrverbot natürlich nur in Deutschland. Gegebenfalls brauchst Du halt weitere Befreiungen / Ausnahmegenehmigungen von jedem zusätzlichen Land (soweit das dort überhaupt machbar ist).
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von habell70 » Mi 3. Jul 2013, 20:53

Hallo,

bei einem Oltimer, auch LKW, ist ein Tachograph ( Zeichnet Zeiten ist Geschwindigkeit auf) keine Vorschrift !
Aber ein Tacho ist Pflicht, man muss ja wissen wie schnell man fährt.

gruß Nils
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von KAT I » Mi 3. Jul 2013, 21:17

Mn muss hier ganz klar unterscheiden zwischen Fahrtenschreiber (Tachograph) und EG Kontrollgerät. Der Kat hat einen Fahrtenschreiber und kein EG Kontrollgerät. Der Fahrtenschreiber zeichnet nicht lückenlos auf und hat kein Einstellrad Lenkzeiten-Arbeitszeiten-Ruhezeiten. Zum Selbstschutz lege ich bei längeren Fahrten eine Scheibe ein. Kann ja auch ein Beweismittel sein, dass die Unschuld beweist.
Grüße
Mathias

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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von 5t_mil_gl » Mi 3. Jul 2013, 22:20

KAT I hat geschrieben: Kann ja auch ein Beweismittel sein
... das im Zweifelsfall auch gegen dich verwendet werden kann.
Wenn man (nachweislich) eine Fahrtenscheiberscheibe eingelegt hat und kontrolliert wird - warum auch immer:
muß man oder kann man sie herausgeben ?
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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von egn » Do 4. Jul 2013, 14:27

Es gab Leute die haben den Schlüssel abgezogen und haben dann gesagt, dass sie gar keinen Schlüssel dafür dabei haben, da sowieso mangels Verpflichtung nur eine Blindscheibe drin ist. ;)

Aber da wir alle ja völlig korrekt fahren, ist das Einlegen der Scheibe ja kein Problem. :roll:
Gruß Emil

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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von KAT I » Do 4. Jul 2013, 16:57

Aber da wir alle ja völlig korrekt fahren, ist das Einlegen der Scheibe ja kein Problem.
Das war auch mein erster Gedanke: Die Polizei ist immer bös zu uns, nie andersrum! :oops:
Grüße
Mathias

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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von A N D R E A S » Do 13. Feb 2014, 14:50

Ich schreibe das Folgende, weil es im Beitrag M1002 Kat II Berger Diskussionen bzgl. Fahrtenschreiber gab:

Nach StVZO § 57a, Abs.1 sind Fahrzeuge über 7,5 to u.a. mit eine Fahrtschreiber/Kontrollgerät auszurüsten. Dort steht aber auch:

Dies gilt nicht für Fahrzeuge, ...
5. die in Artikel 3 Buchstabe d bis g und i der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 (ABl. L 102 vom 11.4.2006, S. 1), die durch die Verordnung (EG) Nr. 1073/2009 (ABl. L 300 vom 14.11.2009, S. 88) geändert worden ist, genannt sind
. Der Buchstabe i nennt als Ausnahme "Oldtimer".
A N D R E A S

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Re: Fahrtenschreiberpflicht bei H-Kennzeichen ?

Beitrag von supi532 » Do 13. Feb 2014, 18:02

5t_mil_gl hat geschrieben:
KAT I hat geschrieben: Kann ja auch ein Beweismittel sein
... das im Zweifelsfall auch gegen dich verwendet werden kann.
Wenn man (nachweislich) eine Fahrtenscheiberscheibe eingelegt hat und kontrolliert wird - warum auch immer:
muß man oder kann man sie herausgeben ?

wenn man sie, aus welchem Grund auch immer, eingelegt hat, muss man sie auch rausgeben! Dumm gelaufen.....

Bzgl Schlüssel abziehen, die Poilzei hat so einen Schlüssel, der ja überall paßt, in der Regel eh dabei :D
lebe deinen Traum und träume nicht dein Leben

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