Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

alle Tips und Fragen, die bei der Neuanschaffung eines KAT anfallen

Moderator: D-Platoon

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Odin
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Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von Odin » Di 22. Jan 2019, 13:41

Moinsen,

Ein Freund und ich denken schon lange daran uns einen KAT in 6x6 oder 8x8 zuzulegen. Bei nem weiteren Klönschnack haben wir nochmal drüber nachgedacht und zufällig kam die Tage die Anmeldung für den Atlantic Pacific Ocean Drive auf. Das ist ein "Rennen" mit Spendenhintergrund für einige Projekte die von denen Geprüft wurden oder welche man selbst gerne unterstützen möchte.
Wir denken jedenfalls drüber nach das ganze mitzumachen und schauen deswegen mal nach welches KAT Fahrzeug dafür wohl am besten wäre.

Ich wollte dazu mal eure Meinungen hören - eher nen KAT der "alten Serie" oder lieber nen A1 durch das Getriebe aus dem "normalen" Fahrzeugbereich. Soll ja angeblich besser für lange Strecken sein. Das Rennen geht immerhin über 15.000km von Hamburg bis Vladivostok, durch 4 Wüsten. Ersatzteile muss man sich da schon selbst mitnehmen. Ganz zu schweigen von Diesel, etc. Aber am wichtigesten ist halt das die Kiste läuft.
Von den Ölfressenden Motoren ist mir bekannt - aber da kann man ja Abhilfe schaffen. Zu not komplett Überholung. Habe da einige Firmen im Hintergrund die helfen würden und Rest bekommen wir hin (Beide Motorentechniker).

Vielleicht habt ihr ja ein paar Anmerkungen oder sogar ein passendes Fahrzeug.

Danke erstmal und beste Grüße ausm Norden

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pshtw
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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von pshtw » Di 22. Jan 2019, 14:35

Moin,
Billigen 4*4 kaufen, altes Modell, alles was da nicht dran ist kann auch nicht kaputt gehen... Mit 16ern und gemachter Pumpe geht der gut nach vorne und die Endgeschwindigkeit reicht auch. (
Ohne 16er und Pumpe kostet er nur die Hälfte und fährt da auch hin)
Und je günstiger er ist, umso besser / leichter könnt ihr ihn ggfs - kurz oder langfristig - unterwegs oder am Ziel stehenlassen :whistle:
Bei erfolgreicher Teilnahme muss die Karre ja auch noch wieder nach Hause ( zumindest wenn sie teuer war.... )
Shelter drauf, Matratzen und Porta potti rein, Abfahrt. :dance:
Bremszylinder, Sicherungsautomaten, paar reserveräder, etwas Rödeldraht, Schläuche, etwas Blech und ein paar Schellen für den Auspuff...
Ich will auch mit !! :(
Gruß
Peter
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Andy
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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von Andy » Di 22. Jan 2019, 17:34

Das Problem ist, das die Kisten wieder zurück nach Deutschland müssen. Was ich gehört habe ist, das man das Auto LKW nicht einfach verschenken oder verkaufen darf in Russland. Also werden aus 15000 schnell mal 30000 oder per Schiff zurück. Sollte man beachten.

Andy

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Hauptse
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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von Hauptse » Di 22. Jan 2019, 19:09

pshtw hat geschrieben:
Di 22. Jan 2019, 14:35
Moin,
Billigen 4*4 kaufen, altes Modell,
Wo gibt’s billige 4*4 😳

Die Zeiten sind vorbei
Mit dem Glück ist es wie mit einem Pfurz,
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pshtw
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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von pshtw » Di 22. Jan 2019, 20:08

Moin,
Es gibt immer billige, zumindest solange andere noch viel teurer sind. Alles eine Frage des Betrachtungswinkels...
Und wenn der TE sich Gedanken über einen 6*6 A1 macht ist ein KAT 1 4*4 dagegen billig, auch wenn man den nicht mehr für 4.000 kriegt wie vor ein paar Jahren, sondern für 14.000, oder so....
Gruß
Peter
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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von Hauptse » Di 22. Jan 2019, 20:45

😂

Wenn man es von der Seite betrachtet stimmt das.
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egn
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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von egn » Mi 23. Jan 2019, 09:12

Gruß Emil

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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von Powerkat » Mi 23. Jan 2019, 19:11

moin....
" oder lieber nen A1 durch das Getriebe aus dem "normalen" Fahrzeugbereich." :lol: wer behauptet denn so was ? du kannst schneller 10 Getriebe vom Kat 1 haben als auch nur 1 vom A1 ! da ist garnix normal ! oder meinst du nur weil es 16S...heisst ist es mit den zivilen kompatibel ? im übrigen sind die Ecosplitt (16S...) bekantermaßen anfälliger als die alten 6S90,6S65 ! bedingt durch ihre Vor und Nachschaltgruppen und Schmierkonzept...

Die Deutz sind nicht prinzipiel ölsaufender als andere , der eine mehr , der andere weniger ...aber als Motorentechniker dürftet ihr ja wissen das der 413 er Deutz trotz exakter Motorenüberholung nicht zwangsläufig weniger Öl braucht da er auf Grund seines Konzeptes bedingt durch Passungen ,Toleranzen und Spiel oder mangelnden Ventilschaftdichtungen als Luftgekühlter zwangsläufig Öl verbraucht

und wegen den lumpigen 15.000 braucht man sich ja wohl kaum große Gedanken über die Wirtschaftlichkeit bezügl.Verbräuche machen ...in der zeit braucht er ja noch nicht mal nen Ölwechsel ..Das sind Entfernungen die Unsere Marocoreisenden mal eben in einem Urlaubsritt mit 2-3 Wochen machen .was sollen denn da unsere Jungs auf den Weltreisen sagen die ihre 100.000 bereits geknackt haben ?

Marcel
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Hauptse
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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von Hauptse » Do 24. Jan 2019, 00:03

Der Meister hat gesprochen!!!!

Marcel hat vollkommen recht. Die Kat‘s wurden über 10Jahre entwickelt um alle bedenklichen Herausforderungen zu meistern. Wenn jetzt mal was zu Bruch geht, ist es auf die geforderte Einsatzdauer von 10 Jahren zu schieben die mittlerweile schon lange überschritten wurde. Wenn man jetzt bedenkt, das die geplante Ausmusterung oder die Generalüberholung ca. 1987-89 stattfinden haben sollen, dann sind die KAT‘s wohl besser geworden als gefordert. Nicht zu vergessen ist die mangelnde Pflege, die den KAT‘s zuweilen zu schaffen gemacht haben.

Die Technik und die Konstruktion sucht seinesgleichen.
Wie mit vielen Produkten der 70ger. Die Dinger gehen noch wenn die ganzen Silizium-Plastik-Bomber zum Rohstoffpreis weg gehen.

Aber seit ihr sicher, das ihr 15 000km mit einem KAT ( wobei ihr nicht mal sicher seit’s in welchem) reisen möchtest ohne jegliche Ahnung von der Technik?
Ich bin auch ziemlich neu hier. Bin KFZ-Meiter und Karosseriebauer und lese mich seit 2 Monaten durch alles was ich vom KAT bekomme, löchere meinen Mentor mit allem was mir gerade einfällt!!

Und dennoch weiß ich... das ich nichts weiß!!
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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von egn » Do 24. Jan 2019, 09:21

Eben weil der KAT1 mit Deutz so zuverlässig und anspruchslos ist, ist er meiner Meinung das richtige Auto für so eine Tour.

Ich kann mich nur an wenige Fälle erinnern wo ein Reisender während der Reise wirklich gestrandet ist, aber da waren es wohl eher Wartungsmängel.

Um ein Beispiel für die Fehlertoleranz des KAT zu geben hier meine Erlebnisse bei einer Tour ins Baltikum. Alles war wunderbar bis ich merkte dass die Kupplung nicht mehr funktionierte. Sie öffnete nicht mehr ganz und ich konnte nicht mehr richtig schalten. Mit einem normalem Getriebe wäre wir 2000 km von Zuhause gestrandet und hätten dort in eine Werkstatt gemusst. Mit dem Wandlergetriebe konnten wir aber mit sehr wenig Schaltvorgängen noch problemlos 2000 km nach Hause fahren. Das Wandlergetriebe hat schon mehr Leute gerettet.

Die im Prinzip "einfache" Technik ohne Elektronik gibt gerade den genialen Mechanikern in abgelegenen Gegenden der Welt noch eine Chance das Fahrzeug so weit zu reparieren dass man weiter kommt. Das Werkstatthandbuch und die Ersatzteilliste ist da zusammen mit etwas Spezialwerkzeug auch sehr hilfreich.

Wir waren die letzten 12 Jahre auch fast 100.000 km unterwegs und sind noch nie gestrandet. Allerdings waren zwischendurch schon einige größere Wartungsarbeiten wegen irgendwelcher Öl/Diesel Lecks zu erledigen. Das Auto ist halt mittlerweile 40 Jahre alt. Ich kann jedem nur empfehlen nach einem Kauf nach und nach alle Dichtungen zu ersetzen. Wichtig sind da auch die Wellendichtringe im Wandler. Dies hat mich wegen eines eingelaufenen Wellendichtrings schon mal 6.000 Euro für einen Austauschwandler gekostet.

Übrigens:
Ich würde mich bei einer solchen Rallye mit 1-2 anderen gleichwertigen Fahrzeugen zusammentun und gemeinsam fahren. Dann kann man viel riskantere Routen nehmen, weil man sich gegenseitig helfen kann. Wer zuerst ankommt ist doch sowieso egal, denn der Weg ist das Ziel.
Gruß Emil

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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von mags4fun54 » Do 24. Jan 2019, 12:53

servus Emil,
über den Sinn und Unsinn von so einer Rallye kann trefflich diskutieren. Wahrscheinlich verdient nur der Veranstalter daran. Die Teilnehmer sind das zahlende Vieh.
Wenn ich aber lese, dass jemand, der mit Reise-LKWs und speziell mit dem KAT noch keinerlei Kilometer gefahren ist, und dann mit einem KAT an so einer Veranstaltung teilnehmen möchte, da bekomme ich gewisse Bauchschmerzen, ob das wohl gut geht.
Dein KAT ist unbestritten in technischem Topzustand und du weißt mit dem KAT umzugehen.
Allerdings kann der Wandler zusammen mit seiner Überbrückungshydraulik und deren Steuerung, der Schaltkupplung und der Überbrückungskupplung schon gewisse Zicken machen, die unterwegs schwer zu beheben sind.
Dann möchte ich noch an die Sibirien-Expedition von Achim Lust erinnern. Achims Fahrzeuge waren sicher hervorragend vorbereitet. Trotzdem stellte sich am Wandler eines der drei Fahrzeuge ein massiver Schaden ein, wobei die Mitnehmerwalzen im Wandler zerrieben wurden.
Achim und seine Mannen brachten es fertig, solche Walzen nachzufertigen, jedoch ich einer nicht passenden Werkstoffqualität, so dass die sehr aufwendige Reparatur nur einige hundert Kilometer gehalten hat. Schlußendlich mußte der KAT mehrere tausend Kilometer nach Hause geschleppt werden.
So, nun kann sich der Threadersteller überlegen, ob erteilnehmen möchte oder nicht.
mfg
Sigi

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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von egn » Do 24. Jan 2019, 13:10

Man kann über den Sinn und Zweck einer jeden Rallye diskutieren, oder einfach nur Spaß haben. :roll:

Ob die Kosten gerechtfertigt sind oder nicht muss jeder selbst entscheiden, wenn er diese im Verhältnis zur Leistung setzt. Oder diese im Verhältnis zu anderen geringen Kosten einfach als Hobbyausgabe buchen.

Klar kann es auch Probleme mit der Wandlertechnik geben, aber ich habe bisher nichts davon gehört. Bei Achims Expedition dürfte die extreme Belastung durch die Kälte mit eine Ursache für das Problem gewesen sein. Diese gibt es hier nicht. Auf der Route herrscht eher Wohlfühltemperatur außer vielleicht in Zentralasien wo es etwas wärmer ist.

Natürlich muss sich ein Teilnehmer auch überlegen was wäre wenn und die entsprechenden finanziellen Reserven haben das Fahrzeug entweder abzuschreiben oder in der Lage sein einen Heimtransport zu finanzieren. Aber dieses Problem haben alle die ähnliche Reisen machen, nicht nur Teilnehmer einer Rallye.

Man muss bei einer solchen Rallye auch nicht Material mordend unterwegs sein, und kann unnötige Risiken vermeiden.

Leider sind Wohnmobile nicht erlaubt, sonst hätte ich Conny die Teilnahme vorgeschlagen. :mrgreen:

Aber die Antwort hätte ich auch schon gekannt. :whistle: :D
Gruß Emil

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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von Hauptse » Do 24. Jan 2019, 13:56

Das immer was kaputt gehen kann steht außer Frage.
Aber wenn man keine Ahnung hat wie der Kat funktioniert kann man sich nicht helfen wo andere vielleicht eine Lösung haben.
Mit dem Glück ist es wie mit einem Pfurz,
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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von egn » Do 24. Jan 2019, 14:18

Ja, aber muss nicht alles selbst reparieren können. Der Eine kann mehr der Andere weniger.

Es gibt auch normalerweise genügend Dienstleister an der Strecke.

Und zur Not lässt man Marcel einfliegen. :mrgreen:
Gruß Emil

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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von Odin » Fr 25. Jan 2019, 16:20

Moinsen,

vielen dank für all die Antworten. Ich war die Tag ein bisschen beruflich beschäftigt und kam nicht zum Antworten.

Ich habe mich die letzten Wochen überall so ein bisschen zu den eigentlichen KAT Typen und Entwicklungen belesen. Deswegen kam die Frage auf was ihr zum Getriebe meint (ob A1 oder nicht). Hier ist klar verstanden das der gute alte Wandler doch deutlich besser läuft und man doch eher die Hilfe findet falls was ist.

Der KAT ist mir nicht unbekannt und meinem Kollegen auch nicht. Er hat ihn lange bei der Bundeswehr gefahren, auch im Gelände auf verschiedenen Panzerwegen und ich beim THW wo wir auch einige Geländefahren gemacht haben um für den Notfall gewaptnet zu sein. Natürlich sind da nun keine Geländefahren in Sibieren bei gewesen oder mehrere 1000km in Mongolien. Aber wir sind auch nicht die Blutigen Anfänger. Letztlich ist doch genau das auch der Reiz an dieser Ralley - wobei wie bereits gesagt - es um die Reise selbst geht. Es werden dabei bestimmt Momente kommen wo man auch mal nicht weiter weiß und sich was gutes Einfallen lassen muss.
Früher bin ich zur See gefahren auf einigen Mist-Eimern und da trieben wir auch so rum auf dem Pazifik und mussten uns was einfallen lassen. Irgendwie sind wir dann auch angekommen.
In den meisten Fällen haben die 6x6 ja noch nen Ladekran drauf. Nen Smart sollten die doch heben können... der kommt dann als Ersatzfahrzeug mit xD

Am Ende denke ich wir werden uns für nen 6x6 Entscheiden. Er ist auch von der Länge her noch gut auf nen Container zu verladen um den Rücktransport zu sichern. Wobei ich auch in der Reederei Arbeite und einige unserer Schiffe Vladivostok anlaufen. Evtl ergibt sich da sogar noch was...

Zum Ölfuttern: Klar das die Luftgekühlten mehr fressen. Und natürlich sind hier einige Schlimmer als andere. Nur gibts natürlich auch die ganz schlimmen und das ist ne Sache die wir prüfen werden und ggf. daran arbeiten müssten. Aber ich denke das Gehört zum gesamten Fahrzeug dazu. Dadurch das auf der Reise auch mal gar nix ist, sollte man sich schon mal vorher in nen Offroad Park verirren und mal gucken wie die Kiste so läuft und was evtl noch zu machen ist. Auf Blauen dunst fahren wir bestimmt nicht los.
Und genau darum gehts ja hier. Mal einen eindruck zu gewinnen worauf man evtl noch so vorbereitet sein sollte.
Fahrzeugtechnisch scheint es ja aber - bis auf die Ausnahmen - kein Problem zu sein.

Hier und da verirrt sich ja ein 6x6 auch nochmal zu Mobile. Neben dem Händler in Kerkrade gibts doch bestimmt noch andere Adresse wo man in Dt fündig werden kann.
Hat hierzu evtl noch jemand was oder kennt jemand einen der jemanden kennt der nen 6x6 loswerden möchte? :think:
Denke an so ein Setup mit Standard Ladefläche, evtl Kran und auf jedenfall ne Winde. Wobei man letzteres natürlich auch Nachrüsten kann und schon gesehen habe das hier und da auch die Winden noch einzeln rum liegen.

Cheers

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simon
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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von simon » Sa 26. Jan 2019, 19:12

Moin.

Als 6x6 mit Kran gibt's serienmäßig nur den ÖAF. Ansonsten gibt's den einen oder anderen Umbau -> z.B. THW. So einen Umbau kann man natürlich auch machen, ist halt aufwendig. Oder man kauft direkt ein THW-Fahrzeug. Meist mit zugehörigem Wartungsstau.
Winde gab es serienmäßig, wenn auch nicht bei allen Fahrzeugen.

Gruß Simon

Edit: Winde willst du nicht nachrüsten. Das ist dermaßen aufwendig (Aigner hats mal gemacht, ich weiß nicht, ob er das danach jemals wieder getan hat).

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Sandkater
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Re: Atlantic Pacific Ocean Drive 15.000km

Beitrag von Sandkater » Sa 26. Jan 2019, 20:15

Ich glaube, du überschätzt die Strecke.
Die Routen sind darauf ausgelegt, dass sie mit normalen PKW zu fahren sind. Also nix mit 100 km Schlammpiste.
Mir ist im Pamir so eine Charity Rallye begegnet. Alles easy.
Und die Einheimischen fahren mit Lada oder Opel Astra herum, wo wir nur entsetzt umdrehen würden.

Viel schlimmer war es, in Usbekistan keinen Sprit zu bekommen.
Falls ihr im August / September durch fahrt, besser für 3000km Sprit dabei haben und in Kasachstan vorher auffüllen.

Nebenbei: dort wohnen überall Menschen. Die müssen auch Autos am Leben halten. Russland ist recht gut ausgestattet, und es gibt fast alles. Nicht immer in der uns bekannten Qualität, aber man ist nicht auf dem Mond.

KAT macht Spass, trotzdem würde ich mit einer alten Sattelzugmaschine (evtl. 4x4) so eine Strecke fahren.
Leiser, weniger Sprit und ausreichend Bodenfreiheit. Dort gondeln genug davon herum, also ist man mit Volvo, Scania, MAN oder Mercedes im Falle eines Falles nicht ohne Hilfe.

Viel Spass.
Peter
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