Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Makulatur
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Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Makulatur » Di 12. Jul 2016, 12:06

Hallo zusammen,

eine meiner 4 Batterien sind hinüber. Jetzt bin ich am überlegen, wass rein soll.
Optima liest sich gut, kostet aber auch.

Da ich durch Reisen eine sichere Bank benötige, die Frage was ihr so empfehlen könnt.


Danke.

Gruß birchit
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simon
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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von simon » Di 12. Jul 2016, 16:18

Moin,

Ich hab einfach zwei 225Ah Säure-Batterien eingebaut. Die billigsten die ich finden konnte. Sowas sollte sich in jedem Land der Welt auftreiben lassen, versuch mal mitten im nirgendwo ne Optima oder nen Nato-Block zu bekommen. Zusätzlich hab ich von Fa. Moll (nicht verwandt oder verschwägert, bekomme auch keine Provision) die Batterieentlüftung "Reißkamina" installiert, damit der Batteriekasten nicht vergammelt. Seit 2 Jahren ohne Probleme, der KAT springt bei der ersten Umdrehung an.
Die Nato-Blöcke hab ich noch im Koffer als Versorgungsbatterien, im wesentlichen wegen der Gasung. Da wollte ich keine Säure haben.

Gruß Simon

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Sebastian S.
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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Sebastian S. » Di 12. Jul 2016, 16:23

Hi,

ich kann dir zwar aus eigener Erfahrung nichts dazu sagen, aber ein sehr guter Freund von mir fährt seit Jahren (allerdings in Unimogs) nur die Optima und schwört darauf.
Er hat laut eigener Aussage schon viel probiert und hat sich oft geärgert, lieber etwas mehr in die Hand nehmen aber dafür wissen was man hat.

Ich weiß das auch nur, weil er mir die mit der oben genannten Begründung empfohlen hat. :clap:

Gruß
Sebastian
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Lobo
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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Lobo » Di 12. Jul 2016, 16:28

wie lange willst du den Standheizung im Fahrerhaus laufen lassen ohne den Motor, wenn dir das wichtig ist brauchst du viele AH

zum reinen Starten reichen 2 Optimas auch im Winter
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pit
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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von pit » Di 12. Jul 2016, 18:26

Hallo zusammen,

ich habe bei einer Batteriebank die Nato-Blöcke gegen 50 Ah Optima Red Top AGM ausgetauscht. Diese werden als reine Starterbatterien über das Batterierelais=Batteriehauptschalter auf Masse geschaltet. Durch den hohen Startstrom von 1000A (bei 0°C) keinerlei Startprobleme. Da diese Batteriebank im Stand nicht von Verbrauchern beansprucht wird und daher immer voll ist, reichen die 50 Ah aus.
Die andere Batteriebank bestehend aus den originalen Nato-Gel-Batterien ist direkt auf Masse geschaltet und dient im Stand als Verbraucherbatterie für die Wohnpritsche und das Fahrerhaus (Standheizung, Licht etc.). Bei Betätigung des Batterierelais über den "Zünd-" Schlüssel werden beide Batteriebänke zusammengeschaltet und von der Lichtmaschine geladen. Bei längerer Nichtbenutzung wird die Verbraucherbatteriebank mit einem Natoknochen von Masse getrennt.

Grüße
Peter
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Makulatur
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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Makulatur » Di 12. Jul 2016, 19:44

Danke an Eure Infos!

Simon: Die fährst also mit 450Ah rum? Was betreibst Du alles damit? Von so einer Säuredampflösung habe ich auch schon gehört. Da muss es auch einen Hersteller bei mir um die Ecke geben - in der Nähe von Bamberg-Schwienfurt.

Also ich habe zwei GEL-BAtterien mit 105Ah im Aufbau und 4 Säure-Batterien im Batteriekasten. Wie gesagt - eine ist defekt und der Rest kommt bestimmt auch noch...

Ja, von den Optimas hört man nur Gutes. Ein bekannter hat eine auf dem Schrottplatz gefunden und in seinen Trial-Jeep seit gut 8 Jahren im Einsatz und dort ist Dauer-Winchen das Haupteinsatzgebiet - funktioniert noch tadellos.

Lobo: Standheizung im FH wird durch ein neuwertige Lösung ersetzt und ist nur im Fahrbetrieb im Einsatz.
Nachts schlafe ich im Aufbau...

Zwecks Nato-Blöcke habe ich gerade ein Angebot per pn erhalten...mmh....die 2-fach Lösung von pit glingt auch interessant....

Gruß birchit
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Lobo
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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Lobo » Di 12. Jul 2016, 21:09

bei mir auch so das die Heizung keine rolle mehr Spielt, von daher habe ich 2 Optimas verbaut und eine Schublade ist für das Bergewerkzeug
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manny
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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von manny » Di 12. Jul 2016, 21:23

Also falls noch jemand welche hat, ich bin grade auf der Suche nach 2 bis vier...
Wer später bremst ist länger schnell...

Mein Fuhrpark:
BMW 320D Touring E46 Bj 2003
KTM EXC 500 Six Days 2018
MAN KAT 7t Mil GLw 462
MAN KAT 5t Mil GLw (ex461)Kipper
MAN F2000 19.604FLT Bj 99

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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von luchti » Di 12. Jul 2016, 21:49

ach übrigens,

bei mir sind 4 Optima red Top im Einsatz. Allerdings 2 direkt angeschlossen und 2 als "Reserve". Die 2 "Reserve" können jederzeit dazugeschalten werden.
Nennt mich ängstlich, aber ich hab gern Reserve dabei.

Die Heizung wird bei mir übrigens nur im Fahrbetrieb angemacht. Daher reichen die zwei RedTop aus, die sind auch handlicher.

Viele Grüße
Mathias

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Kaschinski
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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Kaschinski » Mi 13. Jul 2016, 00:26


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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von simon » Mi 13. Jul 2016, 12:07

Moin,

Genau so ist es. Die Kapazität brauche ich eigentlich nicht. Ich hab die V7S gegen eine Planar 44d getauscht. Aber das kam später. Ich hab für beide Batterien damals ca. 360 Euro gezahlt (zusammen, inkl. Pfand).
Kaltstartverhalten ist immer noch super. Und ne LKW - Batterie bekommst du halt überall auf der Welt.

Gruß Simon

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Saarkat
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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Saarkat » Sa 20. Aug 2016, 12:14

Moin,

ich hätte da mal ne Frage an die Optima-Experten. Wenn ich das richtig gelesen habe, haben alle Red-Top der "Bezeichnung 4.2" 50 AH, 1000 bzw. 815 A Startstrom/Kaltstartstrom, gleichen Innenwiderstand, bis auf die "F" Variante gleiches Gewicht und gleiche Abmessungen. Die "F" hat auch keine Rundpole, die Variante "U" hat 4 Pole. Ist es somit egal, für welche Variante (R, S oder C) man sich entscheidet oder gibts nochwas zu beachten, was ich jetzt nicht auf dem Schirm habe?

Grundlage dieser Frage ist, dass sich die 4 Blei-Säure Batterien, die ich vor 2 Jahren gekauft hatte, mehr oder minder auf einen Schlag verabschiedet haben. Etwas mehr als ein Jahr haben die Teile sauber funktioniert, auch im Winter nach längerer Standzeit ohne Probleme angesprungen. Als ich jetzt den KAT aus seiner Garage zu mir geholt habe, dachte ich beim Starten schon, upps, das war aber grenzwertig. Noch ne extra Runde gedreht, damit die Batts. wieder etwas Leben bekommen. Zu Hause abgestellt und nach 2 Tagen nix mehr. Dann hab ich die Teile mal geladen (Säure ist genug drin), aber mein Batterietester sagt "Game over". Die Startstromkapazität liegt ne gute Ecke unter der Hälfte dessen, was sie haben sollten. Ob hier irgendwo Saft gezogen wird, kann ich noch nicht sagen, mein Multimeter ist im Eimer und das neue ist noch nicht da. Ob das aber mit der Startkapazität zu tun hat, wage ich zu bezweifeln. Das ganze ist im Prinzip ärgerlich, aber ich ärgere mich höchstens über mich selbst, da ich damals bei Kauf das Risiko eingegangen bin, und für wenig Geld gute Qualität erwartet habe. Dass das eigentlich nicht sein kann, ist klar. Nachstehend ein Post aus dieser Zeit - tja, ich wurde wohl bestraft mit dieser Gig-Methode :whistle: :whistle:


Re: Neue NATO-Blöcke: Aktuelle Recherche-Ergebnisse

Beitragvon Saarkat » Di 18. Feb 2014, 13:45

Logisch, kannst auch beim Billigsten im Web bestellen aber dann hast Du halt anschließend wieder Theater wenn sich nach dem Empfang beim Nachmessen herausstellt daß Du einen von den vier Blöcken zurückschicken willst.



"Billig" ist sicher nicht immer die beste Variante, aber in Sachen Batterien hatte ich das so gemacht. Keine GEL, sondern eine Normale Batterie

http://www.autobatterien24.com/LKW-Batt ... ::147.html

Preis für 4 Stück incl. Steuer und Fracht 650,00 €

Bestellt, geliefert, gemessen, eingebaut, vor kurzem wieder gemessen, alles bestens bis dato.

Wie lange sie das jetzt machen, wird sich zeigen. Hier hab ich mal entgegen meiner üblichen Einstellung gehandelt und nach dem Motto "Geiz ist......" eingekauft. Ob's belohnt oder bestraft wird, wird sich zeigen.
Gruß

Christoph


Gott erschuf das Turboloch, um den Saugern eine Chance zu lassen
Gruß

Christoph


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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Saarkat » Mo 22. Aug 2016, 12:11

Moin,

kurze Info meinerseits. Da es hier kein Feedback zu meiner Frage gab, hab ich heute mal bei Opitma, sprich Johnson Controls angerufen. Antwort der freundlichen Dame am Telefon: "Es gibt keinen technischen Support mehr!" Infos nur noch per Internet oder Fachhandel. Im Netz sind für mich die Unterschiede der diversen Buchstabenbezeichnungen nicht rauszulesen. Bei der für mich nächstgelegenen Händlersuche über die Optima-Website, gibts, ausgehend von meiner Plz, im Umkreis von 1000 km keinen Händler :shock: :doh: . Wenn die Batterien so gut sind wie der Service und die Internetseite, dann lass ich ja besser meine alten drin :lol: :lol: Ok, die, die sie haben, sprechen einen andere Sprache.
Beim 2. Versuch habe ich dann einen Internethändler an die Strippe bekommen. Die Unterschiede liegen an der Polanordnung (so weit war ich schon) und der Ausführung mit oder ohne Bodenleiste. Das war's an Unterschieden in Sachen Typbezeichnung
RT "x" 4.2
Gruß

Christoph


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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von A N D R E A S » Mo 22. Aug 2016, 13:11

Der rote (Marcel)-Baron kennt sich auch gut mit den Optimas aus und hat so viele davon, daß er sie verkaufen muß :whistle:
A N D R E A S

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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Saarkat » Mo 22. Aug 2016, 13:58

Jepp, aber weder hier noch per whatsapp hab ich eine Rückmeldung erhalten im Bezug auf mein Batterieproblem. Er hat wahrscheinlich wie immer zu wenig zu tun und den Kopf total frei für solch banalen Dinge. ;)
Gruß

Christoph


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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von holger » Mo 22. Aug 2016, 15:41

Hi Christoph,

habe die bestellt und heute angekommen:

Optima Batterie RedTop RT S 4,2 50AH 12 V

bin mal gespannt :-)

lg holger

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simon
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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von simon » So 6. Jan 2019, 14:18

Moin,

Ich grabe das Thema mal wieder aus. Hintergrund ist, dass meine beiden eingangs erwähnten Billig-Säurebatterien nach 5 Jahren langsam ihrem Ende entgegengehen. Im Sommer geht alles noch, aber bei Temperaturen um die Null Grad und kälter ist nach längerer Standzeit nicht mehr ausreichend Saft vorhanden. Starthilfe kann ich mir glücklicherweise selbst aus dem Koffer geben, aber das ist auch keine Dauerlösung. Im Prinzip ist das nicht weiter wild und ich könnte wieder zwei Billigbatterien nehmen, aber am meisten an den Säurebatterien stört mich, dass diese von meinem Ladegerät auf dem Nebenkanal nicht geladen werden können (anderer Batterietyp). Also soll wieder Gel oder vergleichbar eingebaut werden. 2 Optimas mit 50Ah kosten ja fast genauso viel wie meine Billigdinger mit 225Ah. Da die Heizung aber auch nur im Fahrbetrieb läuft, würde mir das wohl ausreichen.

Was mich aber interessiert:
1. Wie lange halten bei euch die Optimas schon durch?
2. Habt ihr regelmäßig nachgeladen oder gab es auch mal längere Zeiten ohne Ladung?
3. Gibt es vielleicht eine andere, sinnvolle Alternative?

Schöne Grüße
Simon

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Filly
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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Filly » So 6. Jan 2019, 18:23

simon hat geschrieben:
So 6. Jan 2019, 14:18
1. Wie lange halten bei euch die Optimas schon durch?
2. Habt ihr regelmäßig nachgeladen oder gab es auch mal längere Zeiten ohne Ladung?
3. Gibt es vielleicht eine andere, sinnvolle Alternative?
1. Meine 2 Optimas haben jetzt über 6 Jahre auf dem Buckel und scheinen noch fit zu sein. Davor hatte ich 4 Säurebatterien im Natoblock Format von Panther. Da war eine nach 7-8 Jahren tot.
2. Im Winter gibts bei mir auch mal 3, evtl. sogar 4 Monate ohne nachladen. Allerdings sind die Batterien dann wirklich abgeklemmt, also auch die Uhr vom Fahrtschreiber läuft nicht.
3. Es gibt sicher mehrere Möglichkeiten. Als reine Starterbatterien dürfte die Variante mit den Optimas noch am günstigsten sein. Alles was genug Bumms hat den KAT zu starten und gleichzeitig noch eine gewisse Kapazität für Standheizung usw. bietet ist ähnlich teuer oder teurer.

Gruß
Christoph

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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von luchti » Di 8. Jan 2019, 22:29

simon hat geschrieben:
So 6. Jan 2019, 14:18
Was mich aber interessiert:
1. Wie lange halten bei euch die Optimas schon durch?
2. Habt ihr regelmäßig nachgeladen oder gab es auch mal längere Zeiten ohne Ladung?
3. Gibt es vielleicht eine andere, sinnvolle Alternative?
Hallo,

ich antworte auch mal:
1. Bei mir waren zwei rote Optima bereits beim Kauf drin. Kann nicht sagen wie lange die vorher drin waren, aber laut Aussage des Vorbesitzers schon eine Weile. Der Kauf ist jetzt auch schon fast 6 Jahre her. Bisher keine Probleme. Als Beruhigung fahre ich zwei neue Optima "spazieren". Habe ich oben ja schon geschrieben.

2. Ja, die werden alle vier regelmäßig nachgeladen. Ich schaffe es so alle 2-4 Monate mal das Ladegerät ranzuhängen und einmal richtig voll zu laden. Wenn der KAT länger als eine Woche steht, werden die Batterien abgeklemmt. Also Batterieklemme ab.

3. Für mich ist das die beste Alternative. Man kann sie einfach wechseln/rausheben aus der Batterieschublade und muss sich nicht so abquälen, wie mit den Natoblöcken.

Soweit mein Senf dazu.

Viele Grüße
Mathias

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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Saarkat » Mi 9. Jan 2019, 13:05

Moin, moin,

habe meine Optimas nach Lieferung einmal geladen, dann eingebaut. Letzte Fahrt im Herbst 2017, seitdem Stillstand wegen "Bautstelle Pritschenrenovierung" und Zeitmangel. Ich mache immer die Fahrtenschreibersicherung raus und den NOT-AUS (Fahrtenschreiber bleibt bei nur NOT-AUS aktiv, wenn ich das richtig auf dem Schirm habe) Ab und an mach ich die Kiste mal an und lass sie tuckern. Kein Problem, immer genug Dampf auf dem Kessel. Das sind geile Teile, kann ich nur empfehlen.
Gruß

Christoph


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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von simon » Mi 9. Jan 2019, 14:46

Moin!

Vielen Dank schon einmal für die bisherige Beteiligung!
Dirk, seit wann nutzt du deine Optimas? Das ging aus deinem Beitrag leider nicht hervor.
Ich mache das ansonsten so wie ihr: Not Aus und Sicherung vom Fahrtenschreiber raus. Regelmäßiges nachladen ist eher das Problem. Die Kofferbatterien werden halt von der Solaranlage frischgehalten.

Da die Optimas ja anscheinend wirklich sehr gut sind und lange halten, denke ich jetzt über folgendes Setup nach:
-Säurebatterien raus und 2 Optimas rein.
- Ladung während der Fahrt über Lichtmaschine und bei Stillstand über den 24V B2B-Wandler von Fraron - müsste ich noch beschaffen.

Vielleicht kann mir dazu nochmal jemand einen Tipp geben: die Fahrzeugbatterien sollen erst geladen werden, wenn die Kofferbatterien voll sind. Ich habe zwei Victron MPPT-Regler, die jeweils einen Lastausgang haben. Den Fraron-Ladewandler würde ich dann einfach an einen der beiden MPPT-Regler an den Lastausgang hängen und so den Solarüberschuss in die Fahrzeugbatterie pumpen - oder hab ich da nen Knoten im Gehirn?

Schöne Grüße
Simon

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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von woelf59 » Mi 9. Jan 2019, 23:08

Hallo,

habe Anfang 2014 auf zwei wartungsfreie Exide Expert Nassbatterien mit 225 Ah umgebaut.(hier im Forum beschrieben) Die Batterien sind immer noch drin und die Maschine startet auch bei tiefen Temperaturen wie am ersten Tag. Obwohl der KAT nur 4 - 500 km pro Jahr gefahren wird haben die Batterien noch nie ein Ladegerät gesehen. (natürlich mit ausgesichertem Fahrtenschreiber) Habe auch beruflich im Kraftwerksbereich ausnahmslos Nassbatterien (keine wartungsfreien) im Einsatz, die teilweise schon weit über 10 Jahren alt sind. (bei entsprechender Pflege) Verstehe deshalb den ganzen Optima-Hype überhaupt nicht.

Gruß Wolfgang

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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Saarkat » Do 10. Jan 2019, 16:22

Hallo Wolfgang,

ich würde das nicht als Hype bezeichnen wollen. Ich sehe das eher aus dem Blickwinkel der "Einfachheit". Nassbatterien brauchen in der Regel etwas mehr "Pflege" als Gel. Liegt wahrscheinlich nur am Faktor "Zeit" und "Bequemlichkeit".
Gruß

Christoph


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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von luchti » Do 10. Jan 2019, 20:33

woelf59 hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 23:08
... Verstehe deshalb den ganzen Optima-Hype überhaupt nicht.
...
Hype würde ich das auch nicht nennen. Für mich war/ist das Gewicht und die handliche Form ausschlaggebend.

Viele Grüße
Mathias

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Re: Batterie - Nato-Block, Optima & Co

Beitrag von Hauptse » Do 10. Jan 2019, 21:28

Ich denke es ist immer eine Sache der Pflege.
In meinem Traktor ist eine 120Ah Batterie von Bosch drin und das seit 2007. Es ist eine S4 und wird alle 3 Wochen für 48Std. mit einem CTek geladen.
Eine Batterie ist keinesfalls wartungsfrei, egal was die Herzeller alles behaupten. Eine Lichtmaschine kann die Kapazität der Batterie nie ganz erhalten. Egal ob man sie vom Netz trennt oder das Fahrzeug in gewissen Abständen startet. Bei einer AGM ist der Effekt nicht so ausgeprägt aber dennoch vorhanden.
Wenn man die Batterie mit einem geeigneten Ladegerät ständig wartet, so wird sie das mit einem langen Leben danken.
Mit dem Glück ist es wie mit einem Pfurz,
erzwingt man es kommt nur Scheiße dabei raus😅!

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