WSK Prüfgerät

Wenn ihr im Netz Angebote gefunden habt, dann bitte hier verlinken.
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HähWieMetal
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WSK Prüfgerät

Beitrag von HähWieMetal » Do 12. Mär 2015, 01:10

Moin,

es gibt inna Bucht grade wieder Prüfgeräte für die WSK:

http://www.ebay.de/itm/301537963530?_tr ... EBIDX%3AIT

Habe mir schon eines gegönnt und konnte es heute gleich mal testen... Fazit: Gerät funktioniert und meine WSK auch. :D nur mein Kick-Down Schalter am Pedal hat ne Macke.

Grüße. Marco

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special-mechanics
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Re: WSK Prüfgerät

Beitrag von special-mechanics » Do 12. Mär 2015, 04:33

kickdown: 90% aller kickdown haben ne Macke oder sind falsch eingestellt
angesichts der Tatsache das wiederum 90% der Kat Fahrer den kickdown garnicht brauchen oder nicht wissen wie er funktioniert.... isses dann auch egal ob er funktioniert
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

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egn
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Re: WSK Prüfgerät

Beitrag von egn » Do 12. Mär 2015, 07:33

Der Kickdown ist meiner Meinung nach nur interessant wenn man Deine Steuerung hat. Ansonsten funktioniert er in einem zu eingeschränkten Drehzahlbereich.
Gruß Emil

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Pettersson
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Re: WSK Prüfgerät

Beitrag von Pettersson » Do 12. Mär 2015, 09:27

Hallo,
Kickdown würde mich auch interessieren, da ich wohl zu den o.g. 90% gehöre :-)

Aber vielleicht können wir dann hier einmal kurz beschreiben wie er in welchem Drehzahlbereich wirken/funktionieren sollte, mich würde es interessieren/freuen.

Gruß,
Björn

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egn
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Re: WSK Prüfgerät

Beitrag von egn » Do 12. Mär 2015, 10:36

Die genaue Drehzahl ab wann der Kickdown wirkt weiß ich nicht, aber bei etwa 1.500 U/min schaltet er sich aus. Das ist für mich viel zu früh, denn wenn ich auf einer Ebene voll beschleunige bleibt die WSK auch bis etwa 1.800 -1.900 U/min auf, so dass man einen fast nahtlosen Durchzug bis zur Höchstdrehzahl hat.

Im letzten Jahr in Albanien sind wir oft Serpentinen gefahren. Zwischen den Kurven fahre ich mit dem passenden Gang im Vollgas bis in die Kurve bis die Drehzahl abfällt und löse dann frühzeitig den Kickdown aus, da die WSK sonst viel zu spät von selbst aufmacht. Die WSK macht dann auf, aber es passiert dann häufig, dass die WSK gleich wieder schließt weil die Drehzahl nur wenig unter 1.500 U/min ist. Bei 1.500 U/min hat aber der Motor noch nicht die Leistung dass er die 18 t den Berg im eingelegten Gang hoch schleppen kann. Die hat er häufig erst wenn der Turbo ab etwa 1.800 U/min einsetzt. Deshalb wäre es für mich ideal, wenn unter voller Last die WSK auch beim Kickdown bis etwa 1.900 U/min aufbleibt, so lange noch ausreichend Schlupf da ist. Dann kann ich solche Strecken in der Regel völlig ohne Schalten nur mit dem Kickdown fahren. Auch in anderen Situationen wäre es manchmal nützlich wenn die WSK beim Kickdown länger aufbleiben würde.

Meine Bedingungen mögen wegen der 18 t und der höheren Leistung des Motors nicht allgemeingültig sein, aber ich kann mir vorstellen dass eine höhere Schließdrehzahl auch für andere nützlich wäre. Eigentlich sollte der Kickdown wie eine normale Öffnung der WSK sein und sich die WSK danach verhalten wie auch sonst beim Beschleunigen aus dem Wandler heraus.
Gruß Emil

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holland
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Re: WSK Prüfgerät

Beitrag von holland » Do 12. Mär 2015, 17:35

kennlinie.png
Alles ca.
Ich Fahre die Kupplung im Bedarfsfall seit ein paar Jahren mit einer eigenen Steuerung die eine grobe Fehlbedienung der WÜK verhindert. Ansonsten kann die von Hand angefordert werden. Allerdings eher um die Kupplung länger zu halten zu können.

Gruß Sascha

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special-mechanics
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Re: WSK Prüfgerät

Beitrag von special-mechanics » Do 12. Mär 2015, 23:38

Pettersson hat geschrieben:Hallo,
Kickdown würde mich auch interessieren, da ich wohl zu den o.g. 90% gehöre :-)

Aber vielleicht können wir dann hier einmal kurz beschreiben wie er in welchem Drehzahlbereich wirken/funktionieren sollte, mich würde es interessieren/freuen.

Gruß,
Björn
der kickdown sollte erst unterhalb 1350 upm schaltbar sein (oberhalb geht er einfach nicht )
wenn er gedrückt bleibt dann wird er automatisch oberhalb 1500 upm ignoriert und die wsk schliesst bei drehzahl unterschied 1:0,8
als informationsdrehzahl ist hier die des getriebes genommen nicht die des motors

egn: eigentlich hat der kickdown keinen einfluss auf die 1:0,8 regel
was du beschreibst kann ich nicht nachvollziehen
die wsk sollte in jedem falle offen bleiben , egal ob der kickdown ignoriert wird oder nicht
und erst recht bleibt die wsk offen solange der kickdown akzeptiert wird
ich denke hier liegt die von mir oben erwähnte kickdownunzlänglichkeit vor
geht die wsk wieder zu dann ist sowieso der punkt gekommen wo der wandler nicht mehr übersetzt
es mach null sinn ihn offen zu lassen

der punkt wo das steuergerät den wandler automatisch wieder zuschaltet ist gut gewählt
dadurch das sich der stall des wandlers im bereich des max drehmoments des motors befindet wird dieser in jedem fall beim zuschalten sofort bei seinem max drehmoment drehen
wenn der wandler jedoch über dieser drehzahl zugeschaltet wird so wird das fahrzeug auf jedem falle langsamer (unter vollast)
beispiel 1900 upm :
der wandler öffnet , der motor hat sein max. drehmoment bei 1700upm .
durch die übersetzung des wandlers die erst bei plus 1700 upm ca 2.0 erreicht müsste der motor 3400 upm drehen um ihn voll auszuschöpfen
bei 1900 upm ist der unterschied zur abregeldrehzahl des motors 700 upm , der grad der übersetzung also max 1,2....
der motor hat aber dort oben aber immer weniger drehmoment
also wird er hochdrehen und das ausgangsdrehmoment des wandlers jedoch nicht ausreichen um die geschwindigkeit aufrecht zu erhalten da das übersetzungsverhältnis des drehmoments gleich des drehzahlunterschieds ist und das momentenverältnis proportional einsetzt
das ergebnis ist das der kat langsamer wird und der motor vollast dreht (bei gleichbleibenden fahrwiderstand)

ergo sollte der kickdown im bereich weit unter des max drehmoments des motors ansteuerbar sein


in der endkonsequenz ist gang runterschalten die bessere option
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

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Zentralgestirn
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Re: WSK Prüfgerät

Beitrag von Zentralgestirn » Fr 13. Mär 2015, 07:52

Hallo,

*Klugscheißmodusan*

Du meinst sicherlich WÜK = Wandler-Ünerbrückungs-Kupplung ;)

Klugscheißdingensaus*

Ansonsten möchte ich das mal so sagen. Egal wie viel Drehmoment oder wann es sein Maximum hat. Das Getriebe mit 6 Gängen ist so lang, dass die Sprünge zwischen den Gängen sehr groß sind. Bei Emil mit seinen 18t sicherlich noch deutlicher zu spüren, wie bei manch anderen mit deutlich leichteren Fz.
Mir fehlt in den Bergen öfters mal ein halber Gang. Das kann man Mittelfristig mit dem Wandler machen. Der Tankwart wird sich sicherlich freuen, ich bin mit ausgerückter WÜK jedenfalls den Berg schneller hoch wie mit eingerückter WÜK. Seit her liebe ich meinen WÜK-Deaktivator (Kippschalter) seit her noch mehr.

Auch im Gelände eine Feine Sache, die da die mangelnden Gänge mit deaktivierter WÜK erst so richtig ausgeglichen Werden.

Auch nach langen Pass-Passagen im Atlas und langem spielen im Gelände, ist mein Wandler noch nie zu warm gewesen. Ich halte die Drehzahl aber auch immer möglichst hoch, damit der Lüfter gut seinen Dienst verrichten kann.

Grüße Sebastian

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Re: WSK Prüfgerät

Beitrag von egn » Fr 13. Mär 2015, 07:55

special-mechanics hat geschrieben: der kickdown sollte erst unterhalb 1350 upm schaltbar sein (oberhalb geht er einfach nicht )
wenn er gedrückt bleibt dann wird er automatisch oberhalb 1500 upm ignoriert und die wsk schliesst bei drehzahl unterschied 1:0,8
Genau diese Drehzahlgrenzen halte ich viel zu eng beieinander bei der normalen Steuerung. Ich werde auch mal mit meinem Prüfgerät während der Fahrt testen.
egn: eigentlich hat der kickdown keinen einfluss auf die 1:0,8 regel
was du beschreibst kann ich nicht nachvollziehen
die wsk sollte in jedem falle offen bleiben , egal ob der kickdown ignoriert wird oder nicht
und erst recht bleibt die wsk offen solange der kickdown akzeptiert wird
ich denke hier liegt die von mir oben erwähnte kickdownunzlänglichkeit vor
Meinst Du damit, dass der Schalter nicht richtig funktioniert?

Es kann natürlich sein, dass nach dem Auslösen des Kickdowns intuitiv der Druck auf das Gaspedal wieder etwas nachlässt und dieser dann wieder abschaltet. Ich werden mal das etwas nach stellen.
der punkt wo das steuergerät den wandler automatisch wieder zuschaltet ist gut gewählt
dadurch das sich der stall des wandlers im bereich des max drehmoments des motors befindet wird dieser in jedem fall beim zuschalten sofort bei seinem max drehmoment drehen
Das ist meiner Meinung nach auch ok so. Aber ich möchte halt den Wandler mit dem Kickdown im zulässigen Drehzahlbereich aktivieren wann ich will und nicht durch die Drehzahlgrenzen eingeengt sein. Wenn der Wandler wegen des Übersetzungsverhältnis gleich wieder schließt ist das auch ok.
wenn der wandler jedoch über dieser drehzahl zugeschaltet wird so wird das fahrzeug auf jedem falle langsamer (unter vollast)
Das ist für mich auch nicht das Problem, weil ich den Kickdown beim KAT nicht so einsetze wie beim Automatik PKW während einer Beschleunigungsphase, sondern praktisch nur wenn das Fahrzeug sowieso langsamer wird weil die Leistung/Drehmoment nicht mehr ausreicht und/oder wenn man sowieso wegen der nächsten Kurve langsamer werden muss.
das ergebnis ist das der kat langsamer wird und der motor vollast dreht (bei gleichbleibenden fahrwiderstand)

ergo sollte der kickdown im bereich weit unter des max drehmoments des motors ansteuerbar sein

in der endkonsequenz ist gang runterschalten die bessere option
Das Runterschalten führt aber gerade am Berg zu einer erheblichen Lücke und natürlich wird da auch die Kupplung ziemlich belastet.

Wohl gemerkt, es geht hier nicht um das Fahren auf ebener Strecke sondern um das Fahren bergauf durch Serpentinen. Ich habe hier verschiedene Methoden ausprobiert und die Beste für mich war die Serpentinenkurve mit Wandler zu fahren, statt um einen oder sogar 2 Gänge runter zu schalten. Meist waren die Stecken mit dem 3. Gang zu fahren, aber in der Kurve hätte man sehr oft auch in den 1. Gang zurückschalten müssen. Mit dem Wandler ist das alles viel einfacher.

Und wenn es um den Wechsel vom 3. auf den 4. Gang geht, dann geht das mit meinem langem Getriebe am Berg sowieso nicht immer. Sollte ich einmal bis in den 3. Gang zurück schalten müssen dann muss ich in der Regel den ganzen Berg im 3. Gang fahren, da der Gangsprung vom 3. auf den 4. einfach zu hoch ist. Da kann es doch helfen auch im 4. Gang ein kurzes Stück mit Wandler zu fahren, auch wenn man natürlich auch dabei an Tempo verliert. Aber wenn die WSK wieder schließt dann ist man wieder im 4.

Das alles sieht mit einem leichten 5 t natürlich ganz anders aus. Auf unserer Tour in Albanien war auch ein 5 t mit Shelter dabei. Ich kam mit offener WSK schneller um die Kurve und war bis ich dann im 3. Gang an der Drehzahlgrenze war auch schneller. Ich konnte dann aber nie in den 4. Gang schalten und wurde dann vom 5 t vor der nächsten Kurve wieder eingeholt.

Das mit dem Schalter habe ich mir früher auch schon überlegt, aber ich finde das viel natürlicher mit dem Kick-Down, da ich in den für mich relevanten Situationen sowieso mit Vollgas fahre.

Natürlich wäre das alle mit der ModWSK kein Problem, und ich bin immer noch am kämpfen mit mir. :lol:
Gruß Emil

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special-mechanics
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Re: WSK Prüfgerät

Beitrag von special-mechanics » Fr 13. Mär 2015, 15:50

Zentralgestirn hat geschrieben:Hallo,

*Klugscheißmodusan*

Du meinst sicherlich WÜK = Wandler-Ünerbrückungs-Kupplung ;)

Klugscheißdingensaus*

......
Grüße Sebastian
egal wie es wo auf der welt genannt wird .... wir wissen was der andere meint
ein hoch auf unsere tolerante multikulturelle gesellschaftsordnung :)


emil:
Meinst Du damit, dass der Schalter nicht richtig funktioniert?

Es kann natürlich sein, dass nach dem Auslösen des Kickdowns intuitiv der Druck auf das Gaspedal wieder etwas nachlässt und dieser dann wieder abschaltet. Ich werden mal das etwas nach stellen.
genau so ist das . du kannst weder den zeitpunkt noch die dauer des kickdown wirklich sinnvoll steuern da es keine rückmeldung gibt
die modwsk hat da extra ..... na weisst du ja
ist mir beim auswerten der logfiles aufgefallen :
entweder der zeitpunkt stimmt nicht (drehzahl zu hoch) oder der schalter schaltet nicht , oder er bleibt gedrückt nicht an .... irgendsowas ist es immer

Genau diese Drehzahlgrenzen halte ich viel zu eng beieinander bei der normalen Steuerung. Ich werde auch mal mit meinem Prüfgerät während der Fahrt testen.
ähmm... nein
wenn der kickdown einmal aktiviert ist dann ist es fast egal wann er am ende ignoriert wird DENN du gibst ja vollgas
das bedeutet das der max machbare schlupf erzeugt wird und das steuergerät erst wieder im kupplungsmodus des trilokwandlers die (achtung richtigstellung) ÜBERBRÜCKUNGSKUPPLUNG zuschaltet
wäre an dieser stelle der kickdown gedrückt und die WÜK,WSK,ÜK .... würde aus diesem grunde NICHT geschalten ...dann würde der wandler nur mehr verlust durch schlupf erzeugen ... ein zuschalten der WÜK,WSK,ÜK ... ist hier sinnvoll

wenn ich dich richtig verstehe , dann möchtetst du drotzdem der trilok im kupplungsmodus arbeitet ihn offen halten ???
um permanentes zu/abschalten zu unterbinden ?

ok DANN ist es für dich sinnvoll die WSK,WÜK,ÜK... zu unterbrechen
das kannst du mit einem schalter tun oder du schaltest bei der modwsk auf "manuell" ("hand" auf "aus" dabei)
sobald du oben bist dann kannst du wieder auf "automatik" schalten

andersrum geht es auch :
einfach wärend der fahrt auf "manuell" schalten und den "hand-schalter" dabei auf "an" stellen
dann geht die WSK,WÜK,ÜK .... niemals aus --->>>> gefahr des abwürgens ist jedoch gegeben

oder du programmierst dir auf dem 2. programm ein BERG-Programm
im übrigen sind die kickdowneinstellungen ja frei programmierbar und du kannst alle einstellungen auch ausserhalb jeder sinnhaftigkeit einstellen :)
also den "ignore-punkt" einfach auf 2630 upm ... und fertig :)


ODER für 1 euro 50 nen umschalter in das armaturenbrett das das signal mit der nummer 105 am steuergerät unterbricht oder auf masse legt
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

Actros
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Re: WSK Prüfgerät

Beitrag von Actros » Do 19. Mär 2015, 17:46

Da ich noch keinen KAT habe poste ich das mal hier :

http://pages.ebay.com/link/?nav=item.vi ... 1634275389

Vielleicht brauch es ja noch einer von euch ;)

Breith
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Re: WSK Prüfgerät

Beitrag von Breith » Do 19. Mär 2015, 21:37

Verkauft?

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