Apropos Hochwasser

alles, was in die obigen Bereiche nicht reinpasst
Tom
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Apropos Hochwasser

Beitrag von Tom » Di 4. Jun 2013, 21:08

Apropos Hochwasser:

Für die Wattiefe hab ich verschiedene Angaben gelesen - einmal 80cm und einmal 120cm.
Die Unterschiede könnten darin liegen daß das eine mit Vorbereitung und das andere Vorbereitung gemeint ist (welcher Art Vorbereitung auch immer).

Beide Maße allerdings kommen mir komisch vor wenn ich an den relativ niedrigen hängen Auspuff-Topf denke.
Hab jetzt nicht nachgemessen aber mir deucht, daß da Wasser einläuft wenn die Suppe auch nur 80cm tief ist.
Und das kann ja auch nicht gut sein, eh ?

Was mich interessiert ist:

Wie tief darf das Wasser sein wenn ich in Serienausstattung und ohne jede Vorbereitung durchfahren will ?

Und wie aufwendig werden die Umbauten wenn mir das nicht reichen sollte
(was wäre an welcher Stelle zu tun) ?

Danke schonmal
Tom
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Lobo
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von Lobo » Di 4. Jun 2013, 21:32

http://www.youtube.com/watch?v=4JFn8PlX ... re=related :mrgreen:

ich finde das einfach nur zu geil :lol: , solange du deinen Motor nicht im Wasser abstellst geht alles beim durchfahren

http://www.youtube.com/watch?v=du9JuxIcjNQ


Maik
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von lkw-offroad » Di 4. Jun 2013, 21:36

Wattiefe gemäß TDV 1,2 m
Dem Auspuff ist es relativ egal ob er unter Wasser ist.
Wichtiger sind die Achsentlüftungen. Wenn da Wasser eindringt ist dringend "Trockenlegung" angesagt.
Und die Standheizung im Fußraum. Sollte normalerweise "wasserdicht" sein. Aber wie das so ist...

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Speed5
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von Speed5 » Di 4. Jun 2013, 21:53

klick

Ich denke viel tiefer geht es nicht, aber ob der noch gefahren ist, geht ausdem Text nicht hervor.

Gruß Michael
Der Tod hing die Sense an den Nagel und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg.

Ich liebe es, wenn der Wahnsinn die Kontrolle übernimmt und lachend an der Vernunft vorbei rauscht. Huuuiiiiiiiiiiiiii


http://www.dickschiff-treffen.de/

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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von yellowbrick » Di 4. Jun 2013, 21:59

hoppa

ist das marcel,,powerkat ? :mrgreen: ,ist viel mehr dan 120 cm :mrgreen: :mrgreen:
spasssssss

sheisse michael,,ich kann nichts sien auf das blaue forum,,, grrrrrrrrrrrrr :twisted:

hier eine in afrika river crossing
http://www.youtube.com/watch?v=InoMAYyW_3E
gr joris

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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von Kinologe » Di 4. Jun 2013, 22:58

http://www.google.de/imgres?start=300&c ... oBQ&zoom=1

Frau Merkel vertraut auch dem KAT

Das Bild an der rechten Seite anklicken.

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manny
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von manny » Di 4. Jun 2013, 23:09

Kinologe hat geschrieben:http://www.google.de/imgres?start=300&c ... oBQ&zoom=1

Frau Merkel vertraut auch dem KAT

Das Bild an der rechten Seite anklicken.

Hm, da muß der gute alte KAT herhalten, wo sind denn die neuen Plastikbomber von BW Fuhrparkservice? -oder dürfen die auch nicht nass werden???
Wer später bremst ist länger schnell...

Mein Fuhrpark:
BMW 320D Touring E46 Bj 2003
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Tom
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von Tom » Di 4. Jun 2013, 23:28

Lobo hat geschrieben:http://www.youtube.com/watch?v=4JFn8PlX ... re=related :mrgreen:

ich finde das einfach nur zu geil :lol: , solange du deinen Motor nicht im Wasser abstellst geht alles beim durchfahren

http://www.youtube.com/watch?v=du9JuxIcjNQ
Maik, DAS war sehenswert - Medaille für Dich ! :mrgreen:

Aber jetzt mal zu den harten Fakten:

Wie tief kann man rein fahren OHNE hinterher irgendwas reinigen oder abschmieren zu müssen ?
Wie tief kann man rein fahren wenn man in Kauf nimmt gleich anschließend was reinigen oder abschmieren zu müssen ?

Und durch welche Umbauten kann man diese Werte noch erhöhen ?

Ich hab mir meinen Zweiachser ja durchaus schon mal unter diesen Aspekten angeschaut und bin drunter rumgekrabbelt. Aber ich kann eben nicht beschwören daß mir dabei nix durch die Lappen gegangen ist.

Und jetzt mal angenommen wir stehen mit unseren Beauties vor einem Hochwassergebiet.
Was trauen wir uns dann und was trauen wir uns nicht mehr ?

Daß der rote KAT in Maiks Video high pipes hatte sagt ja eher nur aus daß der Eigentümer keine Lust hatte neue Rohre von MAN zu kaufen. Aber wir wissen ja nicht, was da sonst noch umgebaut war/ist ...

Sicher - wenn wir dann in der Brühe stehen bleiben kommen wir auch durch die Dachluke raus und müssen die Türen nicht öffnen. Aber ich wüßte schon eben sehr gern ein bisschen genauer auf welches Risiko ich mich einlasse wenn ich am Rande einer solchen Megapfütze Gas geb.

Was nützt auch ein KAT wenn man das nicht einigermaßen solide einschätzen kann ...
Und die TDVs geben dazu ja nicht wirklich viel her ...
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KAT I
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von KAT I » Di 4. Jun 2013, 23:28

Die eigene Erfahrung auf der Breslau zeigt, das auch 1,6 m - 1,8 m recht problemlos geht. Dann darf aber die Bugwelle nicht groß sein, sonst drückt es die Frontscheiben rein (auch schon gesehen, Schäden: Roadbook nass, Wassereinbruch durch die vorderen, seitlichen Lüftungsöffnungen, Wandler-Steuerbaustein defekt und diverse Schnittwunden der Insassen).
Vorteil: Der ganze Breslau-Schlamm am Fahrgestell verschwindet :-)

Die High Pipes haben den großen Vorteil, das es beim Überfahren von Kuppen (Dünen) den Auspufftopf nicht an den Staukasten drückt und das lange Rohr von der rechten Bank nicht beschädigt wird. Beim Abschleppen von Geländewägen hat der Abgeschleppte den Vorteil, die Abgase nicht einatmen zu müssen.
Zuletzt geändert von KAT I am Di 4. Jun 2013, 23:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße
Mathias

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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von Tom » Di 4. Jun 2013, 23:30

Was mir grade einfällt:

Ne Taucherbrille gehört vielleicht auch in den Staukasten mit dem Bergezeug ?
Da sieht man mal was einem alles einfällt wenn man den Ernst des Lebens simuliert :mrgreen:
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yellowbrick
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von yellowbrick » Di 4. Jun 2013, 23:40

hoppa

you want driving in the deep


http://www.youtube.com/watch?v=X79gNYpYO3k

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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von A N D R E A S » Mi 5. Jun 2013, 00:23

Ich war heute mit der Deichmeisterei unterwegs :mrgreen:
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bei der Wassertiefe (60-90cm) erkennt man die Straße an den Pflöcken
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Wassertiefe 60 - 90 cm
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etwas schneller zurück
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von Tom » Mi 5. Jun 2013, 00:48

yellowbrick hat geschrieben:hoppa

you want driving in the deep
nene, das war sogar ernst gemeint. Damit hätte man wenigstens noch eine (sehr) kleine Chance irgendwas erkennen zu können wenn's mal ein bisschen naß wird (Schäkel und Anhängerkupplungen beispielsweise).
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von Tom » Mi 5. Jun 2013, 00:54

KAT I hat geschrieben:Die eigene Erfahrung auf der Breslau zeigt, das auch 1,6 m - 1,8 m recht problemlos geht. Dann darf aber die Bugwelle nicht groß sein, sonst drückt es die Frontscheiben rein (auch schon gesehen, Schäden: Roadbook nass, Wassereinbruch durch die vorderen, seitlichen Lüftungsöffnungen, Wandler-Steuerbaustein defekt und diverse Schnittwunden der Insassen).
Vorteil: Der ganze Breslau-Schlamm am Fahrgestell verschwindet :-)
Schon klar, daß die Scheiben ziemlich gefährlich werden können. Das hab ich mir auch schon gedacht als ich das Video mit dem roten "Tiefsee-KAT" gesehen hab :-)

Nochmal zu den 1,60m bis 1,80m zurück:
Hab noch nicht nachgemessen aber gibts nicht in der Nähe dieser Höhe schon irgendwas, was Luft braucht ?
Und was ist mit elektrischen Kontakten ? Kann es da nicht schnell (auch bei geringerer Tiefe) mal nen Kurzschluß geben wenn Kontakte naß werden ?

Würdest Du danach (wenn Du keinen Zeitdruck hast) einfach weiterfahren oder sind dann erstmal alle möglichen Kontrollen und Abschmieren fällig ? Falls ja, was und wo ?

KAT I hat geschrieben: Die High Pipes haben den großen Vorteil, das es beim Überfahren von Kuppen (Dünen) den Auspufftopf nicht an den Staukasten drückt und das lange Rohr von der rechten Bank nicht beschädigt wird. Beim Abschleppen von Geländewägen hat der Abgeschleppte den Vorteil, die Abgase nicht einatmen zu müssen.
High Pipes hab ich schon auf meiner Liste weil ich das Theater mit den Original-Ersatzteilen ziemlich leid bin. Und auch, weil die mir robuster / zweckmäßiger erscheinen. Müssen halt dann mit dem Koffer zusammenpassen und sollten möglichst nicht direkt dagegenqualmen.

Aber trotzdem - welche "rechte Bank" meinst Du ?
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von Lobo » Mi 5. Jun 2013, 01:15

wenn du keine Wartung nach Wasserdurchfahrten machen willst und auf Nummer sicher gehen willst dürfen die Trommeln nicht ins Wasser und schon gar nicht in den Schlamm, denn alles was Flüssig genug ist ähnlich wie Wasser zu fließen such sich seinen weg ins innere (auch Sand), eine Gewisse Wartung bedürfen schon mal Achsen mit Trommelbremsen oder auch jegliche Zylinder in diesem Bereich :? ist nicht schön, gehört aber dazu uns eigentlich auch Logisch ;)

bei U96 war so weit ich weiß nichts weiter gemacht worden :D , einfach Arschbachen zusammengekniffen und durch :lol:

und der Auspuff ist ja auch völlig fehl am Platz am KAT, zu tief das man aufsitzt und der Dreck sammelt sich oben auf ihm , nee nee Rohre hoch und gut ist das :mrgreen:


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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von Tom » Mi 5. Jun 2013, 01:56

mh ... und was machst Du dann mit den Bremstrommeln ?
Die Bremsen komplett auseinanderbauen ??? :o
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von Lobo » Mi 5. Jun 2013, 06:01

ich fahr doch nicht bei schlechtem Wetter und über Pfützen wird er getragen :D

wenn er halt artgerecht verwendet wird, ist es leider auch nötig eine so genannte Zwischenwartumng zu machen und das heißt halt Trommeln runter, reinsehen und zur not Reinigen und wieder zusammen Bauen, was dir der Dreck in den Trommeln antuen kann brauch ich ja nicht erst zu erklären :D

was meinst du was do ein KAT alles bei artgerechter Haltung an Dreck im Rahmen versteckt, schau mal zb in den hinteren Querträger der AHK :mrgreen: , allein den Rahmen beim Waschen richtig sauber zu bekommen dauert :mrgreen:


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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von swisskat » Mi 5. Jun 2013, 06:13

Hallo allerseits

Es ist sehr wohl bekannt was Marcel an seinem KAT (U 96) gemacht hat um solche "Tauchfahrten" zu machen. Er hat es auch schon mal beschrieben. Er gibt gerne den eine oder andere Tip.

In der schweizer Armee galt:
Bei Wasserdurchfahrten (sauberes Wasser): Sichtkontrolle, Bremsen trockenfahren und Abschmieren
Bei Schlammdurchfahrten: Bremsen reinigen, Sichtkontrolle, Abschmieren

Grüsse
Damian
BassMAN und HochgebirgsMAN

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egn
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von egn » Mi 5. Jun 2013, 06:55

Hier ist noch ein Tiefse-KAT. Da kommt zur Tiefe auch noch die Strömung hinzu.

Apropos Achsentlüftungen - ich habe bei mir alle mit Schläuchen versehen und hinter dem Führerhaus in etwa 1,80 m Höhe verlegt. Ansonsten muss man noch die Lüftungseinlässe und die Zuluft der Heizung verschließen.

So große Tiefen gehen natürlich nur kurzzeitig da sonst doch schnell das Führerhaus voll läuft.
Gruß Emil

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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von KAT I » Mi 5. Jun 2013, 09:09

1,6 m ist die Ladeflächenhöhe, alles was drunter ist, wird nass. Wir haben nach der Breslau (also nach einer Woche) immer:
- alle Öle gewechselt
- alle Entlüfter überprüft
- alle Bremsen geöffnet und geprüft (eher wegen Schlamm, da war immer reichlich drin)
- Elektrische Verbindungen geprüft
- und mindestens einen halben Tag mit dem Dampfstrahler das Fahrgestell und die Kühler gereinigt.
- die Staukästen entwässert

Wenn man zügig durch so tiefes Wasser fährt, werden die Entlüfter interessanterweise nicht nass. Irgendwie scheint sich unter dem Kat eine Art " Wassersenke" zu bilden (vielleicht wegen des Rahmens)

Damit lassen sich der Verschleiss und Folgeschäden stark einschränken.
Grüße
Mathias

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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von Tom » Mi 5. Jun 2013, 14:45

egn hat geschrieben:[url=http://www.youtube.com/watch?v=GyNASIBRTOk]
Apropos Achsentlüftungen - ich habe bei mir alle mit Schläuchen versehen und hinter dem Führerhaus in etwa 1,80 m Höhe verlegt. Ansonsten muss man noch die Lüftungseinlässe und die Zuluft der Heizung verschließen.
Also das schreib ich mir mal auf die Liste.

Auf Marcels Website hab ich aber nix besonderes zur Tauchfähigkeit gefunden.
Weiß jemand was Näheres oder gibts einen Link ?

Auch nochmal die Frage nach elektrischen Kontakten:
Ich kann das echt nicht überblicken wie kritisch die Elektrik sein könnte.
Kann mir aber vorstellen daß die Fuhre mitten im Plantsch halt dann plötzlich mal stehen bleibt.
Und dann hätt man ja echt die Arschkarte gezogen. Jenseits von Laborbedingungen kann das ja sehr schnell bedeuten daß Du Deinen KAT abschreiben kannst.

Ok, Selbstzünder ist natürlich weniger kritisch als Fremdzünder.
Aber was ist beispielsweise mit einem Kurzen in der Nähe der Einspritzpumpe ?
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von egn » Mi 5. Jun 2013, 15:16

Es gibt in der Gegend schlicht keine Elektrik die ausfallen könnte. Das meiste am KAT ist rein mechanisch.

Du überschätzt auch die Leitfähigkeit von normalem Wasser bei den niedrigen Spannungen. Da fließt praktisch kein Strom. Es gibt keine freiliegende empfindliche Elektronik die da groß gestört würde. Leitungswasser hat einen Widerstand von von einigen 1000 Ohm. Da fließen dann nur einige 10 mA an Strom, nichts was irgendwelche Relais oder Sicherungen groß stören würde.

Die 1,2 m Watfähigkeit sollten doch im Regelfall reichen. Bevor man im äußersten Notfall durch noch tieferes Gewässer fährt ist immer eine Risikoabschätzung zu treffen. Ich halte dann die Gefahr, dass man bei der Durchfahrt durch unbekanntes tiefes Gewässer irgendwo stecken bleibt, oder sich bei zu forschem Fahren das Fahrwerk beschädigt, viel größer als einen Komplettausfall des Motors wegen elektrischer Probleme.
Gruß Emil

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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von Tom » Do 6. Jun 2013, 01:25

Du hast schon Recht Emil - Risikoabschätzung ist alles.
Und Wassertiefe ist nicht das einzige Risiko.
Schlammiger Untergrund oder Löcher im Untergrund etc. sind logischerweise ebenfalls kritisch.

Was ich versuche ist, schon im Vorfeld rauszukriegen wie groß das reine Risiko aus Wassertiefe ist. Gute Vorbereitung ist schon ein Beitrag, eh ? Den Untergrund muß man dann wirklich vor Ort einschätzen - da bin ich völlig Deiner Ansicht.

Mit dem Leitungswasser hast Du ebenfalls Recht. Aber sobald das Wasser auch nur ein wenig schmutzig oder gar salzig wird leitet es schon sehr viel besser (beispielsweise Brackwasser von Flußmündungen = Mischung aus Süßwasser und Meerwasser).

Eine vernünftige, mit mässigen Umbauten machbare und noch zu vertretende Tiefe dürfte wohl bei um die 160cm inklusive Spritzwasser / Wellen liegen denn das ist ja auch die Höhe der Pritsche. Wasser im Koffer will ja sicherlich keiner riskieren.

Ich werd bei Gelegenheit mal suchen, was so alles an Luftöffnungen, schlecht abgedichteten Verschlüssen und Kabeln auf der Höhe zwischen 120cm und 160cm liegt ...
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von manny » Do 6. Jun 2013, 17:48

Moin!

Also wegen der Elektrik würde ich mir jetzt wegen "Motor aus" keine Sorgen machen... Kleiner Test gefällig? -Dreht mal den Schlüssel auf "0" und betätigt den Kippschalter "Not aus" und guckt ob der Deutz aus geht, oder versucht ihn auszumachen... Also Elektrik kein Problem -höchstens das was kaputt geht...

Meine größte Sorge wäre dass man sich in der Pampe auf m Grund fest fährt, deshalb mach ich jetzt vorm Reinfahren in unbekannte Löcher schon mal vorne und hinten n Seil dran... -Nach der Erfahrung auf dem Bild... Da stand der KAT übrigen ohne zu mucken 30-40min drin :?
Dateianhänge
8126747qna.jpg
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Re: Apropos Hochwasser

Beitrag von rr83 » Do 6. Jun 2013, 18:48

Ist natürlich alles machbar, dafür sind die Kisten ja gebaut. nur dass bringt halt ne menge arbeit mit sich. man sollte daher vorsichtig sein und nicht unbedacht durch ne überflutete straße jagen nur weil man es kann. weil nicht selten wird die nacharbeit dabei vergessen.

muss gestehen dass ich mir wasserdurchfahrten schon länger abgewöhnt habe. bin einfach zu faul für den ganzen service kram.

gruß eric

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