SEA12 umbauen?

alles, was in die obigen Bereiche nicht reinpasst
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Powerfreak
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SEA12 umbauen?

Beitrag von Powerfreak » So 14. Feb 2016, 15:26

Hallo,
ich habe ein SEA12 Notstromaggi von der BW, und denke über ein paar Optimierungen nach. Dazu würde ich gern Eure Meinung hören:

1. Ersatzen der Grühwendel-Kerze durch eine nachglühfähige Schnellglühkerze (bzw. Ersatz durch zwei in Serie geschaltete 12V Kerzen, denn Batteriespannung ist 24V.)
Vorteil wäre ein schnellerer Start und ein ruhigeres Weiterlaufenn nach dem Start, bis der Motor wärmer geworden ist... so zumindest mein Überlegung.

2. Abklemmen des Riementriebs an dem die Lichtmaschine und der Lüfter angeschlossen ist. (ja, die Riemenprüfung muss natürlich entsprechend blockiert werden)
Dadurch möchte ich den Verbrauch deutlich reduzieren, da der Lüfter ja ständig mit 100% betrieben wird, unabhängig von der Umgebungstemperatur und der Last.
Die Lüfterverluste sind schrecklich hoch. Den Lüfter würde ich durch zwei temperaturgeregelte 12V oder 24V Lüfter ersetzen, der geforderte Luftstrom ist mir bekannt, die Regelung ist kein Problem.
Ich habe einen 380V--> 24V Trafo mit ca 1,5kW rumliegen, um die Lichtmaschine zu ersetzen.

Ich bitte um konstruktive Kommentare ;-)

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4x4-6x6
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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von 4x4-6x6 » So 14. Feb 2016, 15:49

Moin,

bitte mal Fotos einstellen,
damit wir sehen können, was ein "SEA 12" ist.

Motortype angeben.



...

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marcel texel
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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von marcel texel » So 14. Feb 2016, 16:09

Crime doesn't pay, does that mean my job is a crime?

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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Powerfreak » So 14. Feb 2016, 16:53

Hallo,

ja, der Link zeigt das richtige Gerät.
Darin steckt ein 2 Zyl Dieselmotor von HATZ, ein 2L30C. Die Info hat natürlich gefehlt, sorry. :oops:
Dort ist eine "Beru AG 0102024405 " Glühkerze mit einem passenden Vorglühwiderstand verbaut.

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Andy
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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Andy » So 14. Feb 2016, 20:23

Warum vorglühen ?
Ich brauchte bei meinem nur den Schlüssel umdrehen, und er lief. Ohne vorglühen.

Andy

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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Powerfreak » So 14. Feb 2016, 21:22

Lieber Andy,
ich freue mich für Dich, daß Du einen 30 Jahre alten Dieselmotor hast, der auch bei -10°C (oder noch kälter) sofort anspringt, wenn man nur den Schlüssel umdreht. :clap:
Hätte ich auch gern... habe ich aber nicht. Das ist auch der Grund für die eine Frage. :lol:

War das auch ein 2L30C?
Bei welcher Umgebungstemperatur?
Welches Öl?
Hast Du irgendwelche Sondermaßnahmen getroffen, damit das Teil schneller anspringt?
Wie alt und wie geladen waren Deine Batterieen?

Ich würde mich über ein paar Details freuen, um Deine Aussage richtig werten zu können

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pshtw
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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von pshtw » So 14. Feb 2016, 21:43

Powerfreak hat geschrieben:Hallo,


Ich bitte um konstruktive Kommentare ;-)

Stell Dich erstmal konstruktiv vor, oder mach zumindest die Tür zu, nachdem Du hier reingestolpert bist :naughty:
Im Übrigen hab ich auch son aggi, und bei den bisherigen Einsätzen sprang es immer auf Schlag an, allerdings bei PlusTemperaturen mit fast platten Batterien.
Gruß
peter
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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von supi532 » Mo 15. Feb 2016, 12:48

Andy hat geschrieben:Warum vorglühen ?
Ich brauchte bei meinem nur den Schlüssel umdrehen, und er lief. Ohne vorglühen.

Andy

Das ist bei meinem genauso. Hat aber auch erst 80h gelaufen.
Aber Schlüssel drehen und los geht's........ ;)
Auch bei Minusgraden ohne Probleme. Würde sagen bei dem o.g. stimmt was anderes nicht.......

Jörg
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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Powerfreak » Mo 15. Feb 2016, 15:04

Hallo Jörg,
Danke, das ist schon mal eine Aussage.
Es war ja meine Vermutung, daß da was nicht paßt... daher frage ich hier nach ;)
In Sachen Elektronik kenne ich mich recht gut aus, aber ich bin kein Mechaniker, und kein Experte für Dieselmotoren.

Meine Batterieen sind auch relativ fertig.
Wenn ich auf "vorglühen" stelle, dann sehe ich den Glühüberwacher NIE glühen. Da liegt vermutlich an den fertigen Batterieen, oder?
Die Glühkerze wird aber heiß, glüht aber nur leicht auf.

Der Motor steht bei mir ca 8..10 Monate, hat das einen Einfluß?
Der Motor ist ca. 800 Stunden gelaufen

Ok, dann mal eine Beschreibung, wie der Startvorgang bei mir läuft.
Bei einem Start bei ca 10..15°C braucht es 3-5 Umdrehungen, bis schwarzer Rauch aus dem Auspuff kommt, dann noch weitere 10..20 Sekunden und der Motor läuft, zuerst unregelmäßig, nach ca. 10 Sekunden aber dann auf Nenndrehzahl.

Bei Temperaturen unter 0°C kann das statt 10..20 Sekunden schon mal ein Minute dauern.

Ich habe alle elektrischen Leitungen geprüft, das paßt.
Motoröl sowie der Ölfilter sind neu.



Wie lange dauert das bei Euch? Mag einer bitte den Startvorgang beschreiben, wie er im Unterschied zu meinem sein sollte?

Bitte um Hinweise was ich prüfen/reinigen/erneuern kann, damit das zukünftig genauso problemlos läuft, wie bei Euch.




Zu meinem zweiten Problem:
Was haltet Ihr von meinem Vorschlag, den riemengetriebenen Lüfter abzutrennen und einen Temperaturgeregelten zu verwenden?


Dankeschön
Gruß
Volker

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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Saarkat » Mo 15. Feb 2016, 16:00

Ich will ja hier nicht den Moralapostel geben, aber es könnte unter Umständen ungemein helfen, wenn man sich, wie Peter schon schrieb, mal kurz vorstellen würde anstatt mit der Tür ins Haus zu fallen. Kurz bedeutet nicht, dass Du den ganzen Lebenslauf hier niederschreiben sollst, aber ein paar Worte in diese Richtung wären nicht schlecht. Ich könnte mir vorstellen, dass sich dadurch die Möglichkeit erhöht, schneller oder überhaupt eine hilfreiche Antwort zu bekommen. ;)
Gruß

Christoph


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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Powerfreak » Mo 15. Feb 2016, 16:46

Hallo Zusammen,

tja, dieses Forum ist wohl wirklich nicht wie viele Andere, was aber durchaus begrüßenswert ist ;-)
Aus dem Grund möchte ich den freundlichen Hinweisen folgen, und mich kurz vorstellen.

Mein Name ist Volker, und ich wohne/arbeite in der Oberpfalz.
Beruflich habe ich mit Elektronikentwicklung im Bereich Fahrzeugtechnik zu tun, und bin hobbymäßig zwischen Leistungselektronik und Mikrocontrollern Zuhause.

Hier im Forum suche ich Unterstützung bei der Instandsetzung meines Hatz 2L30C, sowie ein paar Tips von Euch "wissenden" um den 30 Jahre alten SEA12 wieder auf Vordermann zu bringen, bzw. zu modernisieren. Für den SEA habe ich die Werkzeuge für MES2 und 3, bringe einiges an handwerkliches Geschick mit, habe jedoch keine Erfahrung bezüglich der Instandsetzung eines Motors.
Daher würde ich mich über Eure Vorschläge freuen.

Gruß
Volker

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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Saarkat » Mo 15. Feb 2016, 18:48

Hallo Volker,

:handgestures-thumbupleft: Das war ein :text-goodpost:. Man soll mir den Kopf :chores-chopwood: oder mich :violence-rapidfire:, wenn jetzt nicht :text-feedback: zu Deinen Frage gepostet wird.

Ein herzlichen Willkommen hier, auch wenn Du als "nur" Aggregatbesitzer hier quasi nicht ganz richtig bist. Ich hab keine Ahnung, ob es Aggi-Foren gibt, aber da es hier einige gibt, die diverse BW-Aggis haben und auch solche, die sich ganz gut mit Motoren auskennen, sollte dein Beitritt zu diesem Forum nicht ganz falsch sein. Vielleicht findest Du aber auch noch Gefallen an einem passenden Fahrzeug, um das Aggi zu transportieren. Die gibt es hier in verschiedenen Varianten, auch mit Kran, was beim Eigengewicht des 12 KW von Vorteil wäre.
Gruß

Christoph


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Andy
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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Andy » Mo 15. Feb 2016, 19:24

Hallo Volker,

meiner hatte auch um 900h gelaufen. Das ist keine Laufleistung für so einen Motor.
Mit neuen Batterien braucht er nicht vorgeglüht werden, er braucht drei vier Umdrehungen und er läuft.
Pack mal nen neuen Luftfilter rein, der bewirkt manchmal auch Wunder, meiner lief anfangs auch beschissen an.

Und warum willst du den Lüfter ausbauen ? Die werden sich schon was dabei gedacht haben bei Eisemann. :think:

Andy

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Powerfreak
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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Powerfreak » Mo 15. Feb 2016, 22:36

Hallo Christoph,

vielen Dank für den freundlichen Empfang :D
Ja, das stimmt schon... ich als "nur" Aggregatebesitzer ... aber ich suche seit ca 2 Jahren ein Forum für das Thema, und hier ist das Erste, in dem man mich wargenommen bzw. mir geantwortet hat.
Finde ich gut!
Im Moment bleibe ich aber lieber bei meinem Aggi ;-) aber mal schaun, was noch kommt.
Sollte übrigens jemand ein Forum kennen, das sich mehr mit BW Aggis beschäftigt, als dieses hier, wäre ich für einen Hinweis als Post oder als PN sehr dankbar.
Ich habe mal eine Anzahl von einigen hundert Stück 12kW-BW-Aggregaten - die es in Deutschland in Privathand geben soll aufgeschnappt - aber im Internet findet man nur eine Hand voll Posts.

Hallo Andy,
Danke für den Tip mit dem Luftfilter und neuen Batterien, das werde ich in den nächsten Wochen mal ausprobieren.

Bezüglich Deiner Frage, warum ich den Lüfter ausbauen will ein Beispiel:
Die 12V/24V Lichtmaschinen haben einen sehr schlechten Wirkungsgrad von um die 50..60%. Das liegt aber nicht nur an den Prinzip des Klauenpolgenerators und der maximal sparsamsten Bauweise (sparsam bezüglich Material und d.h. Kosten), sondern auch an der Zwangsbelüftung durch das fest auf der Drehachse befestigten Lüfterrades. Vergleichbares habe ich auch mal über einen BW-LKW gelesen, bei dem der Besitzer den riemengetriebenen Lüfter auf E-Lüfter umgebaut hat.
Ein Lüfter wird grundsätzlich wird so konzipiert, daß er bei maximalen Lufttemperaturen, und maximalen Lastbedingungen den Motor gerade noch kühlen und somit vor Beschädigung schützen kann. (Achtung: Last hat erst mal nicht unbedingt was mit der Drehzahl zu tun!) Das heißt aber auch, der Lüfter läuft immer mit maximaler Leistung, und berücksichtigt dabei nur die Motordrehzahl.
Bei keinem Motor entnimmst Du ständig die maximale Leistung, also wird meistens zu viel Energie in den Lüfter gesteckt. Bei einem Aggi ist das noch deutlicher, als bei einem LKW, da bei der Anwendung der Motor immer mit gleicher Drehzahl läuft. Auch bei elektrischen Maschinen sind die besseren E-Motoren in der Version "Fremdbelüftet" mit einem zusätzlichen Lüftermotor zu kaufen.
Das Ergebnis bei dem LKW war, daß durch den Umbau der Spritverbrauch meßbar gesunken ist.
Das gleiche Ziel habe ich bei meinem Aggi, von der Geräuschkulisse mal ganz abgesehen.

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Filly
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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Filly » Mo 15. Feb 2016, 23:12

Ich glaube nicht, daß du vom Lüfter in einem LKW auf den Lüfter im Aggregat schließen kannst. Vermutlich war der LKW, von dem du hier berichtest, im Gegensatz zu den hier anwesenden MAN KAT wassergekühlt. Bei einem wassergekühlten Fahrzeug hat der Fahrtwind einen ganz erheblichen Einfluß auf die Kühlung des Kühlwassers. Der Lüfter ist so ausgelegt, daß selbst bei langsamster Fahrt mit hoher Last eine ausreichende Kühlung erfolgt. Deshalb ist die Differenz zwischen installierter Lüfterleistung und tatsächlich benötigter Lüfterleistung z.B. beim gemütlichen Rollen auf der Autobahn sehr groß. Dadurch die Spritersparnis.
Dein Aggregat steckt aber immer in einer Dose und Fahrtwind gibts auch nicht. Deshalb fällt die Differenz zwischen installierter und benötigter Lüfterleistung eher gering aus und der Lüfter wird grundsätzlich immer benötigt, wenn auch bei kälterer Umgebungstemperatur mit etwas geringerer Leistung.
Erschwerend kommt hinzu, daß der Hatz Motor luftgekühlt ist. Beim wassergekühlten Motor wird das Kühlwasser immer umgewälzt. An der Temperatur des Kühlwassers kann man dann gut erkennen ob ein zusätzlicher Lüfter das Kühlwasser kühlen muß oder der Fahrtwind reicht. Beim luftgekühlten Motor ist es nicht so einfach eine Stelle zu finden an der man zuverlässig die Temperatur messen kann nach der der Lüfter geregelt werden soll. Der Lüfter muß immer mitlaufen um heiße Stellen an den Zylindern zu vermeiden. Wo diese heißen Stellen auftreten kann aber je nach Luftstrom des Ventilators etwas variieren. Die Deutz Motoren haben zur Regelung des Lüfters ein Abgasthermostat. Das greift ziemlich direkt die tatsächlichen Temperaturen im Motor ab und es wäre die einzige Methode, der ich halbwegs vertrauen würde einen Lüfter für einen luftgekühlten Motor zu regeln. Der Ausfall des Lüfters bedeutet normalerweise einen recht schnellen Tod des Motors.
Die Abgasthermostate im Deutz sind Bimetallelemente, die die Hydraulikzuleitung zum Gebläse mehr oder weniger freigeben.
Mit einem Thermoelement und einem Regler ließe sich ähnliches auch für einen Elektrolüfter basteln.
Wie viele Betriebsstunden erwartest du mit dem Aggregat? Lohnt sich wirklich die Spritersparnis? Käftige Elektrolüfter sind auch teuer.

Gruß
Christoph

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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Kaschinski » Di 16. Feb 2016, 00:27

Wozu wird das Aggregat denn eingesetzt? Die vorgeschlagenen Maßnahmen verbessern vielleicht den Wirkungsgrad und reduzieren etwas den Verbrauch - aber wird die stramme Leistung des Geräts wirklich benötigt?? Ich ersetze ( ergänze) mein 5,5 kw Aggregat durch ein 87-Euro - Baumarkt Moppel - denn meistens leuchten eh nur ein paar Funzeln...

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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Powerfreak » Di 16. Feb 2016, 14:47

Hallo Zusammen,

ich mache das aus Spaß... nicht weil ich das Gerät wirklich brauche. Das lohnt sich mit Sicherheit nicht.
Ich finde das Teil interessant, und bastle gern. Warum hast Du einen KAT :?:

Natürlich wird der E-Lüfter von mir auf die konstante Temperatur an z.B. Zylinderkopf geregelt. Das ist kein Thema.
Die zulässige Temperatur des Zylinderkopfes habe ich im Netz gefunden, und ich möcht 5°C drunter bleiben. Natürlich könnte ich auch die Abgastemperatur messen, das probiere ich bei Gelegenheit mal aus. :think:
Hier ein Link zum Thema:
http://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/m ... 92&p=84955
Leider habe ich den Link, den ich gesucht habe, nicht gefunden. Der war aber sicher luftgekühlt.

8-)

Gruß

Volker

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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Sandkater » Di 16. Feb 2016, 20:28

Ich halte eine Abgastemperaturmessung für deutlich einfacher zu realisieren als die Zylinderkopftemperaturmessung.
NiCrNi Element mit einer gasdichten Verschraubung einbauen und mit einer kleinen Elektronik den Lüfter schalten.
Ich habe mir so ein Ding im Toyota eingebaut weil mich die Temperaturen interessiert haben.
M10*1 Gewinde reinschneiden und tut.
Abgastempfuehler.jpg
Falls du einen solchen Sensor einbaust kannst du ganz entspannt mit Lüfter montiert die Temperatur bei verschiedenen Lastpunkten messen und danach durch deine Elektronik regeln lassen.

Beim Kopf ist die richtige Stelle zur Messung zu finden ist heikel bis gefährlich.

Peter
When you are going through hell, keep going.
Winston Churchill

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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Powerfreak » Do 18. Feb 2016, 11:05

Danke für den Tip, werde ich probieren... wird allerdings etwas dauern, bis ich da rankomme.

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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Powerfreak » Sa 19. Mär 2016, 21:51

Hallo,
zu meinem ersten Eintrag hier im Post, Unterpunkt 2 habe ich die Webseite wiedergefunden, von der ich unter Anderem die Anregung habe meinen Lüfter umzubauen, da die Verluste aus einem Leistungsunabhängig betriebenen Lüfter recht hoch sind.

http://www.derullimog.de/Restauration.htm

Steht so beim Ende des zweiten Drittels mit Kennlinien.
Ist zwar nicht kriegsentscheidend, aber zweifellos interessant (für mich).

Für alle, die es interessiert 8-) .

Der ganze Artikel ist übrigens wirklich lesenswert.

LG

Volker

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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Pflegerlead » So 20. Mär 2016, 23:04

Ganz ehrlich. Die 12 er sind eigentlich eher was für die Werkstatt als für den Gebrauch. Zumal es beim Bund auch nur ein Notstromer is. Scheiße anspringen kenn ich jedoch auch nicht (sofern ströme da sind) .aber rappelt ohne ende. Zu deiner Idee mit den riementrieb. Wenn ich mechanische Energie in elektrische umwandel um wieder mechanische draußen zu machen? ? Hmm. Eigentlich sinnlos. Aber wenn es was bringt meld dich mal. Ach ja. Das ganze Gehäuse is so gekapselt dass überall kühle Luft hin kommt. Auch unterhalb des zylinderkopf es.

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Re: SEA12 umbauen?

Beitrag von Powerfreak » Mo 21. Mär 2016, 21:13

Pflegerlead hat geschrieben:Ganz ehrlich. Die 12 er sind eigentlich eher was für die Werkstatt als für den Gebrauch.
Hi,
kannst Du mir die Bemerkung bitte erklären?
Soll ich das so verstehen, daß die immer schnell kaput gehen??
Kannst Du das begründen? Ich dachte die halten ewig??

Pflegerlead hat geschrieben: Wenn ich mechanische Energie in elektrische umwandel um wieder mechanische draußen zu machen? ? Hmm. Eigentlich sinnlos.
Na ja, oft geht die Drehzahl auch mit der Leistung und damit der Hitzeentwicklung einher. Je schneller der Motor dreht, desto mehr Kühlung bekommt er (auch wenn da so nicht ganz richtig ist, klar). Ist z.B. für die Autobahn oder für den LKW auf den Berg rauf im kleinen Gang sicher wirklich sinnvoll.
Beim Generator dreht der Motor jedoch möglichst immer mit der gleichen Drehzahl da das ein Vielfaches der Netzfrequenz ist... und die 50Hz wollen wir doch haben. Die von Motor zu liefernde Leistung hat hier aber überhaupt nichts mehr mit der Drehzahl zu tun.
Der Lüfter wird also so dimensioniert, daß er bei maximaler Leistung und maximaler Umgebungstemperatur noch bestens kühlen kann. Für ein Aggregat ist das nicht nötig. Das Teil läuft nicht immer mit max Leistung und max. Umgebungstemperatur.
Also kann man Sprit einsparen, wenn die Kühlung bedarfsgerecht stattfindet. Klar ist der Wirkungsgrad deutlich schlechter als direktgetrieben, aber die Verluste bei "immer volle Kühlung" sind halt recht groß.
Ob sich das rentiert? rein rechnerisch schon :think:

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