LAK 2 auf Pritsche befestigen

NVA Tino
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LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von NVA Tino » Fr 3. Jan 2014, 22:11

Hallo KAT-Freunde,

mein Name ist Tino und ich bin neu hier im Forum, ich bin 37 Jahre alt und im Moment noch Besitzer eines IFA L60 mit ausgebautem LAK-Koffer. Da mein jetziges Fahrzeug nicht meinen Wünschen entspricht, spiele ich mit dem Gedanken mir einen KAT 1 4x4 zuzulegen und meinen Koffer auf der Pritsche zu befestigen. Nun meine Frage. Wie habt ihr eure LAKs befestigt? Ich habe hier im Forum schon etwas gestöbert und viele schöne Varianten gesehen. :mrgreen: Und keine Angst, ich komme vom Fach und habe öfter mit KATs zu tun und weiß, worauf ich mich einlasse. Über ein paar Fotos würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Tino

Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren. :D

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Lobo
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Lobo » Fr 3. Jan 2014, 22:19

geschraubt :D

in jedem Lock Platten reingelegt mit 2 Löchern Schrauben durch und unten mit anständigen Platten als gegen Lager insgesamt also 8 Schrauben M14 (glaube ich) 8.8

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Joerg
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Joerg » Mo 6. Jan 2014, 13:27

NVA Tino hat geschrieben:...und im Moment noch Besitzer eines IFA L60 mit ausgebautem LAK-Koffer...
Herzlich Willkommen! Aber sag, warum willst Du Dich verschlechtern? :mrgreen:

Habe meinen, nach Maiks Vorbild, ebenfalls mit Schrauben durch den Außenrahmen der Pritsche befestigt. Das ist einfach und hinreichend stabil. Nach dem Bohren der Löcher ist mir aber aufgefallen, dass die im Rahmen der Pritsche eingelassenen Hülsen eigentlich den passenden Abstand haben bzw. haben müßten. Habe es dann aber nicht mehr auf den letzten Millimeter ausgemessen, weil ich meine Koffer so weit wie möglich nach hinten platzieren wollte ...

Viel Spaß!

Gruß Jörg

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Speed5
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Speed5 » Mo 6. Jan 2014, 14:10

Moin,

Auch ich habe den LAKII auch auf der Pritsche stehen.

Acht ordentliche Stahlplatten jeweils eine in die Offnungen vom LAK und in den Rahmen als Drucklage und gut ist.
Ich habe vier Schrauben M 20 x 1, 5 mit selbstsichernden Muttern und gut ist.

Das Mag auch der TÜV auch und hat es abgesegnet.

Gruß Michael
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Tom
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Tom » Di 14. Jan 2014, 17:57

Ich weiß jetzt nicht ob die Containerecken vom LAK2 ISO-konform sind.

Falls ja könnte man auch ISO-Twistlocks in/an die Pritsche schweißen.

Falls nein könnte man mal schauen ob man sonstige passende Locks
findet.

Dann wär der LAK2-Shelter Ladung statt fest verbunden, was freilich
relevant für die Papiere ist. Man müßte keine Änderungen eintragen
lassen.

Ich hab irgendwo hier im Forum mal eine Empfehlung für ISO-Twistlocks
gepostet. Die heißen R 305 VAP oder so ähnlich. Hersteller: Jost
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Speed5
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Speed5 » Di 14. Jan 2014, 20:06

Moin,

ja die LAKII passen auf ISO Aufnahmen, nur der Abstand vorne - hinten passt glaube ich nicht.
das spielt also keine Rolle, da diese ja eh in der Pritsche verschweißt werden.
Jedoch ist der LAK etwas breiter als als de Pritsche, ich meine meiner steht auf jeder Seite 2 cm über.


Gruß Michael
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Tom » Mi 15. Jan 2014, 23:55

mh - das heißt es müssten dann Stücke von Pritschenrahmen rausgeschnitten werden um stattdessen Twistlocks für den LAK2 reinzuschweißen ?

Das wär aber ungut :-(

Dann vielleicht lieber 4 starke Spanngurte unter der Pritsche durch und oben über den LAK2 drüber ...
Oder eine Schraubkonstruktion ...
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von imodra » Do 16. Jan 2014, 02:00

Tom hat geschrieben:...Dann vielleicht lieber 4 starke Spanngurte unter der Pritsche durch und oben über den LAK2 drüber ......
:shock: :o :shock: Wie willst du damit Längst- und Querkräfte aufnehmen??? Ich hatte meinen LAK für eine Überführungsfahrt so gesichert und zusätzlich noch mit Spanngurten, die ihn bei starken Bremsmanövern am Platz halten. Ich kann Dir sagen, mit Spanngurten ist es definitiv keine Dauerlösung. Obwohl die Gurte richtig fest angezogen war, konnte ich nach Abschluß der Fahrt eine Lageveränderung des LAK auf der Pritsche feststellen. Zum anderen ist der LAK konstruktiv nicht dafür ausgelegt die Kräfte der Spanngurte über der Oberseite über längere Zeit aufzunehmen.
Wenn Du keine Twistlocks einschweissen willst bleibt dir nur eine stabile Schraubverbindung mit Löchern und Verstärkungen an den entsprechenden Stellen im Pritschenrahmen. Bei mir sind es je eine Schraube M24 mit Stopmutter pro Containerlock am LAK.

LG Thomas ;)
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Klar ist das völlig sinnfrei, aber es macht einen Heidenspaß. :D

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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von ChrisB » Do 16. Jan 2014, 08:24

Moin!
Habe die KAT-LAK-"Hochzeit" auch noch vor mir.
Eingeschweißte Twistlocks schienen mir zunächst die eleganteste Version.
Ich wollte aber auch die Bordwände bei abgesetztemn Shelter wieder montieren könen.
Da aber die Twistlocks etwa einen Zentimeter über die Seitenkante stehen, ließe sich die Bordwand dann nicht mehr klappen.
Also wird geschraubt...

Viel Erfolg!
Gruß
Chris

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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Speed5 » Do 16. Jan 2014, 11:27

Moin,

je nachdem wie der LAK II auf der Pritsche platziert wird, muss man für die Montage des LAK die Staukästen abnehmen.

Bei mir sitzen die vorderen Schrauben genau über den Staukästen. Steht der LAK weiter vorne ist des nicht der Fall, und man kommt immer gut an die Schrauben.

Ich habe 4 M24 X 1,5 Schrauben genommen, und oben wie unten 15mm Stahlplatten eingelegt.

Nur so als Hinweis, wenn man den Koffer immer wieder mal absetzen will und die Pritsche nutzen will.

Die Spanngurt Methode kannst vergessen!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich habe meinen auch auf der Pritsche ( damals noch Deutz) überführt. Er War mit 8 Spanngurten fest gemacht, zwei über Kreuz unter dem Koffer
zwei die Nach vorne und Hinten gespannt waren und vier über das Dach, da ist nix verrutscht, aber auf Dauer ist das nix.
Vor allem wenn der Koffer mal voll ist, wiegt er gerne mal 2 - 2,5t


Gruß Michael
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Tom » Do 16. Jan 2014, 15:40

Stimmt schon, auch wenn es prinzipiell geht sind Spanngurte ganz sicher nicht ideal.
Der LAK würde vorne an der Bordwand formschlüssig anstehen und man könnte
Antirutschmatten unterm LAK verwenden so daß die Gurte im wesentlichen
gegen das seitliche Verrutschen sichern. Aber wie gesagt: nicht ideal

Twistlocks geht vielleicht besser mit einem Zwischenrahmen,
aber das wär halt wieder aufwendig.

Die Schraubenmethoden scheint dann vielleicht doch die Beste zu sein ...
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Lobo » Do 16. Jan 2014, 15:48

formschlüssig durfte nicht passen, da etwas zu dick der Koffer, so zu mindestens bei mir gewesen, weiter wirst die Verschraubungen genau unter derm hinterem Schutzblech haben und vorn am Halter der Staukiste

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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Speed5 » Do 16. Jan 2014, 16:16

Formschlüssig geht nicht, der LAK passt auf keinen Fall zwischen die Rungen.


GM
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von pionier-mkf » Do 16. Jan 2014, 18:28

Ohne jetzt die TDV bemühen zu wollen:
Darf die Stirnwand etwas halten?
Sicher, die ist stabiler als manche Stirnwände aus der laufenden Produktion aber wenn ein BAG-Theoretiker ein Zertifikat sehen will wird´s dunkel.
Ich hab mich noch nie größer mit LAK befasst, aber bei einem Geländefahrzeug (dazu zähle ich den KAT) kann das mit Gurten (zum niederzurren) und Rutschmatten nichts werden.
Wenn der Koffer Zurrösen wie unsere Kabinen hätte ginge das evtl. mit einem Abstandhalter gegen die Stirnwand.

Ich würde es auch mit den 4 besagten Schraube lösen.
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Speed5 » Do 16. Jan 2014, 18:37

na ja,

ich finde die Stirnwand ist nicht so stabil, sind nur Aluprofile.


Gruß Michael
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von pionier-mkf » Do 16. Jan 2014, 19:08

Ja Michael, da gebe ich Dir Recht ABER:
- zu der Zeit waren Holz Pritschen und Bordwände noch Stand der Technik, man hätte es noch schlechter machen können.
- Du darfst auch nicht vergessen welche Ladungssicherungsmittel damals im zivilen Sektor üblich waren.
Für die damalige Zeit sind wir mit vielen und hochwertigen Zurrpungten ausgestattet.

Der Dienstherr hat das damals nicht sooo schlecht gelöst:
Die meisten Güter werden in standardisierten Verpackungen transportiert und umgeschlagen.
Die Systeme sind auf die Fahrzeuge (und umgekehrt) abgestimmt.
Zu dem Fahreug gehört ja ausserdem noch die Verzurrausstattung, darin sind u.a. Querbalken enthalten mit denen man einen provisorischen Formschluß herstellen kann.
Dafür sind auch die "U"´s an der Stirnwand.
Für die Kabinen sind die Kabinenschuhe vorgesehen.

Und mal unter uns - wer hätte denn bei der Entwicklung gedacht, daß auf den KAT´s mal Kabinen der NVA transportiert werden??? :twisted:
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Speed5 » Do 16. Jan 2014, 19:21

Moin,


meine Bemerkung war auch nicht negativ gemeint.

ich bezog mich nur darauf das ich keinen LAK mit der Stirnwand aufhalten will.
Und das wir Ossi Technik auf ein Wessi Fahrzeug verlassten, stand bestimmt nicht im Pflichtenheft... :mrgreen:


Gruß Michael
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Sandkater » Sa 18. Jan 2014, 18:55

pionier-mkf hat geschrieben:zu der Zeit waren Holz Pritschen und Bordwände noch Stand der Technik, man hätte es noch schlechter machen können.
Sorry, Alubordwände waren Ende der 70er auch bei zivilen Fahrzeugen Stand der Technik. Wir haben es in der Lehre noch gelernt die Bretter mit U-Profilen einzufassen, aber nur in der Lehrwerkstatt.
Alubordwände je nach Lieferant als Klickprofile, die man mit einem dicken Hammer "einrasten" liess oder mit rechts und links vernieteten Einfassungen.

Die selbstschließenden Verriegelungen sind deutlich praktischer als bei den zivilen gelöst. Deren Pritschenböden sind aber auch nicht 1,60 mtr über der Strasse plus 70cm Bordwandhöhe.

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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Tom » So 19. Jan 2014, 15:03

Mal noch ein anderer Aspekt:

Ich fahr mit H-Kennzeichen. Wenn ich jetzt einen LAK2 draufschraube muß ich die Papiere umschreiben lassen denn durch das Drauf-SCHRAUBEN ist der LAK2 ja keine Ladung mehr.

Dadurch entsteht dann aber auch wieder die Frage ob denn ein 79er KAT mit einem NVA-LAK der vielleicht grade so eben möööglicherweise im Einheitsjahr 1989 schon hätte draufgeschraubt werden können noch "zeitgenössisch" ist. Als zeitgenössisch gilt ja, was 10 Jahre nach dem Baujahr schon möglich gewesen wäre.

Ich hab echt keine Lust daß mir mein H-Kennzeichen wieder in Frage gestellt wird ...

PS: Und ich hab außerdem noch das Problem daß ich an/in den LAK nix bauen darf was nicht ebenfalls zeitgenössisch ist (Solarpanels, LEDs, ...)

Ich glaub es lohnt sich, nochmal nach einer Zurr-Lösung zu suchen.
Man erspart sich dadurch ja echt so EINIGEN Heckmeck ...
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Speed5 » So 19. Jan 2014, 15:12

Der LAK ist durch den Einheitsvertrag geschützt,
daher darf er auf den KAT.

Mein Tüvi interessiert der ausbau mal garnicht, hat noch nie da rein geschaut!
Weiter habe ich zwei Solarzellen auf dem Dach, auch das juckt ihn nicht.

Gruß Michael
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Sandkater » So 19. Jan 2014, 16:20

Tom hat geschrieben:Wenn ich jetzt einen LAK2 draufschraube muß ich die Papiere umschreiben lassen denn durch das Drauf-SCHRAUBEN ist der LAK2 ja keine Ladung mehr.
da bin ich mir nicht sicher, ich denke an die "3er Brückenzüge". Sah aus wie ein Sattelzug, galt aber als LKW mit Anhänger.
Hintergrund: Klasse 3 damals bis 7,5to plus 10to einachsiger Anhänger war möglich. Gab es aber aus einigen Gründen nicht. Was haben die Schlingel erfunden:
- Sattelplatte und Kupplung an die Zugmaschine gebaut
- der Einachshänger bekam ein Zugmal, Druckluftbremsanlage, Beleuchtung und das Kennzeichen mit den Siegeln. Dazu noch ein Rahmen, der mit der Brücke mit 4 Schrauben verschraubt wurde.
- Die Brücke hatte den Königszapfen, eine Kennzeichenkopie, ein paar Lampen weil es mehr als 1mtr über den Anhänger hinten raus ragte und weil sie durch die vier Schrauben vom Anhänger lösbar war, galt sie als Ladung. Das Zugmal wurde nie genutzt und hing unmotiviert in der Gegend herum, weil die Brücke die kompletten Kräfte übertragen hat.

Daher könnte eventuell auch ein verschraubter LAK als Ladung durchgehen. Bin mir aber nicht sicher.

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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Tom » So 19. Jan 2014, 17:37

mh ...

das Blöde ist halt daß MAN bei solchen Gratwanderungen nie wirklich sicher sein kann.

Wenn Dich der TÜVer durchwinkt hast Du keine Sicherheit nicht doch von irgendeinem
anderen Verkehrs-Bürokraten Streß zu kriegen.

Und vermutlich dann immer genau zur Unzeit, wenn es Dir am allerwenigsten paßt ...

Wenn die dann mal das große Faß aufmachen bist Du mit der falschen Zulassung gefahren
und hast KFZ-Steuer hinterzogen, Du bist ohne Versicherungsschutz gefahren und hattest
keine Betriebserlaubnis weil die durch den "Umbau" erloschen war.

Was ne Sch... !!

PS: "Durch den Einheitsvertrag geschützt" - DER gefällt mir :mrgreen:
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Klaus » So 19. Jan 2014, 21:12

Der Tüv in Mindelheim ist nicht zu weit weg für dich,du kannst dort ja mal vorfühlen.
Dort sind der Kat und seine Umbauten nicht unbekannt,
MAN und Toni Maurer sind nicht weit (Türkheim).

Tom
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Tom » So 19. Jan 2014, 21:45

Toni Maurer kenn ich. Ich hab vor einem Jahr schon mal mit dem Juniorchef dort in Türkheim palavert als ich meinen KAT suchte. Die hatten damals einen rumstehen der einem Freund vom Junior gehörte (der wiederum drei Stück gekauft hatte um einen für die Paris Dakar zu verwenden).

Hab dann zwar einen anderen genommen aber die Maurers sind sehr kompetent das kann ich bestätigen.

Ich glaub ich versuche trotzdem erstmal noch eine erträglich gute Zurr-Lösung zu finden.

Wenn das nicht geht kann ich ja nochmal überlegen aber vermutlich werd ich dann die Finger vom LAK2 lassen und was anderes draufsetzen mit dem ich keine Gratwanderung machen muß und keinen Papierkrieg am Hals hab.
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Re: LAK 2 auf Pritsche befestigen

Beitrag von Tom » So 19. Jan 2014, 22:07

Eine andere Variante wäre noch, die Pritsche runterzumontieren und stattdessen einen "ISO-Aufnahme-Rahmen" draufzuschrauben der Twistlocks passend für den LAK hat.

Dadurch würde die Originalpritsche nicht verbastelt und der LAK wär immer noch Ladung.

Aber das ist halt auch wieder aufwendig, sowohl beim Wechseln zwischen Pritsche und "ISO-Rrahmen" wie auch beim Bau des Rahmens.

Ich glaub, ich muß mir den KAT nochmal genauer anschauen sobald ich wieder ohne Krücken laufen kann.
Vielleicht fällt mir noch was anderes ein ...
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