Pritschen Gewicht und Entfernung/Nutzung

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Makulatur
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Pritschen Gewicht und Entfernung/Nutzung

Beitrag von Makulatur » Fr 15. Jul 2016, 14:28

Hi zusammen,

bin am Überlegen die Pritsche abzunehmen, um den künftigen Womo-Aufbau direkt auf den originalen Querträgern oder flacheren Varianten zu montieren.
Muss vorher noch die Verschränkung checken, nicht dass es dann zu Schleifspurgen am Aufbau kommt! :D

Kann mir jemand sagen, was die originale Pritsche für ein Gewicht hat? Ohne oder mit den Querträgern?
Die Bordwände & Co. etc sind alle schon abgenommen. Geht also nur um die Rückwand samt Pritschenboden und Stahlrahmen.

Danke Euch.

Gruß birchit
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mussdochgehen
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Re: Pritschen Gewicht und Entfernung/Nutzung

Beitrag von mussdochgehen » Fr 15. Jul 2016, 21:40

ich bin ja selber hier der totale neuling, aber ich habe was von 1000kg im kopf.

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Lobo
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Re: Pritschen Gewicht und Entfernung/Nutzung

Beitrag von Lobo » Fr 15. Jul 2016, 22:40

Die Tonne passt für die ganze Pritsche mit Traversen und Bordwände nur die Platform schätze ich auf die Hälfte
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henri
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Re: Pritschen Gewicht und Entfernung/Nutzung

Beitrag von henri » Sa 16. Jul 2016, 08:12

Guten Morgen,

das mit dem festmachen den Aufbauten ist immer das gleiche!

so ein LKW -Rahmen egal welche Bauart macht während der Fahrt Verwindungen zum simulieren fahr doch am auf eine klotz mit 50 cm Höhe mit einem Rad drauf und schau mal was das Rahmen und die Befestigungen machen,

Wie gross die Verwindungen sind hängt von der Achskonstruktion ab (beim Kat weniger, bei so Blattfederkonstruktione mehr) und auch von der Steifheit des Rahmens, und des Aufbaus der dann dagegen hält.

Die Verwindung wird nun in den Aufbau übertragen, für den LKWrahmen ist es am besten wenn der Aufbaurahmen "flexibler" ist.


Die Klassische Aufbaukonstruktion: (Fest-Loslager)

2 Längsträger die hinten (Bereich Anhängekupplung) am LKW-Rahmen festgemacht sind, (richtig festgeschraubt werden), und alle zusätzlichen Befstigungen Richtung Fahrerhaus als Loslager ausgebildet werden (Gummis, Tellerfedern oder beim Kat die Schraubenfedern am Aufbau).

Wenn man den Aufbau irgenwie festmacht, festgeschraubt von vorne bis hinten geht die ganze Verwindung in den Aufbau (der wird mit der Zeit weicher) gibt sehr hohe Kräfte an den Befestigungen und die Kräfte im Rahmen werden auch Grösser.
(irgenwann fällt dann was ab)

Je nachdem wie und wo man fährt sieht man dann an den Rissen die dann neben den Schweissnähten kommen wie gut die Konstruktion ist.

Den Aufbau nur an Querträgern festzumachen würde ich bei einem geländegängigen Fahrzeug gar nicht drüber nachdenken.

Viel Spass beim Überlegen


Grüsse

Henri

Makulatur
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Re: Pritschen Gewicht und Entfernung/Nutzung

Beitrag von Makulatur » Sa 16. Jul 2016, 11:39

Danke, Jungs.

Also wenn wir von einer Tonne ausgehen, dann dürfte sich nur durch Abnahme der Alu-Bordwände und der Rungen das Gewicht nicht auf 500kg reduzieren.
Ich schätze das Restgewicht deutlich höher ein, wenn ich mich an das Transportgewicht der Rungen und Bordwände erinnere.

Zwecks Befestigung des Aufbaus kommt natürlich nur ein Variante mit Loslager in Frage. Das versteht sich von selbst, da ich damit nicht nur auf der Straße unterwegs bin. Zwar hat der KAT im Vergleich zu den meisten LKW's eine verwindungsarmen Rahmen, aber etwas verwindet sich dieser auch.
Es gibt ja zahlreiche Lösungen mit Querträgern, die auch passend ausgeführt sind, so was ich hier im Forum gesehen habe. Werde mal weiter suchen...


Gruß
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Re: Pritschen Gewicht und Entfernung/Nutzung

Beitrag von manny » Sa 16. Jul 2016, 14:50

Ich halte einem Dreipunktaufnahme wie man sie bei Unimogs und zivilen Fahrgestellen baut beim KAT für maßloß übertrieben. Ich denke wenn man sich an der Befestigung der Pritsche orientiert ist man gut dabei, zumal diese für explizit für empfindliche Aufbauten entworfen ist!
Wer später bremst ist länger schnell...

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Re: Pritschen Gewicht und Entfernung/Nutzung

Beitrag von Projektreife » Sa 16. Jul 2016, 18:38

N'Abend!
Ich folge zwar auch nur den Informationen (also keine direkte Erfahrung), die ich erhalten habe und löse das so:
Kabinen-Tragrahmen direkt auf Fzg.-Rahmen
Kabinen-Tragrahmen direkt auf Fzg.-Rahmen
Kabinen-Tragrahmen hinten mit Festpunkt und vorne mit Federpaketen wie Original
Kabinen-Tragrahmen hinten mit Festpunkt und vorne mit Federpaketen wie Original
Die von mir gewählten Profile für den Kabinen-Tragrahmen sind ein wenig zu schwer (Stahlbau) und werden nur die
Übergangsbox tragen. Aufbau Wohnkoffer dann auf Fahrzeugbau-Profilen.
Hinter den Zusatztanks (je 400 l li. und re.) dann Staubox, zwischen die beiden Hinterachsen Staubox und dann am
Heck. Freiraum über den Rädern der Hinterachse beachten!

Gruß und schönen Abend
Uwe

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