LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Tom
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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von Tom » Fr 27. Sep 2013, 20:47

woelf59 hat geschrieben: Es gibt aber auch noch eine andere Alternative aus Bundeswehrbeständen, nämlich ein Aggregat mit einem Farymann 1,5 kW wassergekühlten Motor und Elektrostarteinrichtung. (Ebay ca. 700 Eur) Damit besteht auch noch die Möglichkeit gleichzeitig den Container mit der Abwärme zu beheizen. Ist momentan mein Favorit.
Servus Wolfgang,

klingt auch interessant. Nach dem Dynastarter werd ich mich mal erkundigen.

Sind die Faryman Diesel oder Benziner ?
Schallgedämmt in einem Gehäuse oder offen ?

Tom
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woelf59
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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von woelf59 » Fr 27. Sep 2013, 22:07

Hallo Tom,

hier der Link zu dem Aggregat, ist ein Diesel.

http://www.ebay.de/itm/271206527259?ssP ... 1438.l2649

Ich hoffe das funktioniert mit dem Link, hab es noch nicht ausprobiert.

Gruß Wolfgang

Tom
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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von Tom » Sa 28. Sep 2013, 00:09

habs angeschaut: Nicht schlecht !
Aber halt auch nicht schallgedämmt.

Man müßte wohl ne Weile basteln um alles hinzukriegen ...
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egn
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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von egn » Sa 28. Sep 2013, 08:11

Man sollte sich halt fragen, wie oft man so ein Aggregat braucht.

Wenn man ganz selten Strom braucht, dann würde ich eher zu einem günstigen kleinen kompakten und mobilen Stromaggregat greifen. Die sind auch viel leiser und man kann sie vom eigenen Fahrzeug entfernt aufstellen.

Wenn viel Strom braucht und man es vielleicht auch noch im Winter zum Heizen verwenden will, dann kann es sein, dass man wegen der Laufstunden alle paar Wochen einen Ölwechsel machen muss. Wenn es irgendwo eingebaut ist, dann ist das dann wahrscheinlich eine schwierige Sache. Also lässt man es dann auch nur 1-2 h maximal am Tag laufen, damit man eine Winterperiode ohne Zusatzwartung schafft.

Das ist der Grund warum ich jetzt auf PV setze. Sie kann zwar bei unserer Nutzung auch im Winter keine Vollversorgung leisten, aber sie liefert zum großen Teil des Jahres einen erheblichen Teil des Strom völlig leise und wartungsfrei. Und wenn man alle paar Tage seinen Standort wechselt und genug Batteriekapazität hat, dann wird der Restbedarf durch die LM gedeckt. Diese liefert etwa einen Tagesbedarf pro 1-2 h Fahrzeit. Und wenn auch das nicht mehr reichen sollte dann habe ich einen 2 kW Kipor, der mit einer Laufzeit von 1-2 h auch einen Tagesbedarf liefern kann.

Das einzige was mich noch reizen könnte sind die in den nächsten Jahren auf den Markt kommenden Diesel-Brennstoffzellen-APUs. Die liefern ihren Strom und Wärme auch nahezu lautlos und wartungsfrei.

Das für 2016/2017 geplante Truck Produkt soll folgende technische Daten haben:
Leistung 3 kW
Spannung 24 V
Wirkungsgrad > 30 %
Gewicht < 150 kg
Startzeit < 10 min
Lebensdauer 10.000 h
Start-Stop-Zyklen > 1000
Gruß Emil

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habell70
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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von habell70 » Sa 28. Sep 2013, 14:52

Hallo,

Apu´s Brennstoffzelle auf H2 Basis gibt es schon.
Eine Zelle reicht für bis zu 4 Wochen.
Eine Wechselkurtusche hat nur Milchtüten größe.
3,6 kw
6800€
Habe ich vor kurzen während einer Messe gesehen.
Oder ne kleine Gasturbine von Jet, da wüste ich noch so einige. :D


Gruß Nils
www.Alberts-Allradtechnik.de
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cmbn
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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von cmbn » Sa 28. Sep 2013, 15:07

Ich kenne nur Brennstoffzellen auf Methanolbasis. Die haben aber den Nachteil einer beschränkten Lebensdauer und teurem Spezialbrennstoff. Das nützt einem wenig wenn man sich irgendwo in der Pampa befindet.

So ein Teil macht nur mit Diesel Sinn.
Conny

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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von Tom » Sa 28. Sep 2013, 18:41

egn hat geschrieben:Das ist der Grund warum ich jetzt auf PV setze. Sie kann zwar bei unserer Nutzung auch im Winter keine Vollversorgung leisten, aber sie liefert zum großen Teil des Jahres einen erheblichen Teil des Strom völlig leise und wartungsfrei. Und wenn man alle paar Tage seinen Standort wechselt und genug Batteriekapazität hat, dann wird der Restbedarf durch die LM gedeckt. Diese liefert etwa einen Tagesbedarf pro 1-2 h Fahrzeit. Und wenn auch das nicht mehr reichen sollte dann habe ich einen 2 kW Kipor, der mit einer Laufzeit von 1-2 h auch einen Tagesbedarf liefern kann.
Na klar ist PV optimal. Hab ich deswegen auch eingeplant, mit LiFeYPo4-Akkus. Aber wie Du schon sagst reicht das eben im Winter nicht. Ich erinnere mich noch gut an den diesjährigen Zeitraum im ersten Quartal als wir hier 6-7 Wochen lange überhaupt keine Sonne gesehen haben. Außerdem will ich halt auch im Winterhalbjahr mal in den Norden Skandinaviens fahren können.

Meine Kritik an der Ladung über LiMa bezog sich ja auch nur auf die Original-50-Ampere-LiMa. Deine Mastervolt liefert ja das Dreifache. Damit geht das dann natürlich auch sehr viel besser :-)

Diesel-Brennstoffzelle fänd ich super aber das kostet halt gleich schon wieder das 7-fache meines süßen kleinen Aggregates und das hat trotzdem nur 2-3 Dutzend Betriebsstunden auf der Uhr. Zusammen mit dem einfacheren Ladeverfahren für LiFeYPo4-Akkus (einfach konstant Strom reinpumpen bis voll is') geht damit das Laden auch recht schnell. Ich schaffe damit ja 68Ah pro Stunde, also muß der Rappel auch nur 1-2 Stunden täglich rappeln selbst wenn PV als Quelle komplett ausfiele. Mit Blei-Akkus schaut das natürlich schon wieder anders aus wegen der länglichen Ladekennlinie ...

Gruß
Tom
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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von Tom » Sa 28. Sep 2013, 18:45

egn hat geschrieben: Wenn viel Strom braucht und man es vielleicht auch noch im Winter zum Heizen verwenden will, dann kann es sein, dass man wegen der Laufstunden alle paar Wochen einen Ölwechsel machen muss. Wenn es irgendwo eingebaut ist, dann ist das dann wahrscheinlich eine schwierige Sache.
Das mit Ölwechsel und dem entsprechenden Einbau ist aber ein guter Gedanke.
Mein Rappel wiegt nur 120kg aber an den passenden Einbau werd ich trotzdem denken.

Danke !
Tom
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JStefan
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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von JStefan » So 29. Sep 2013, 06:21

Alle Theorie ist grau sagt man... Ich denke nach 4 Reisejahren darf ich schreiben, ich sehe es aus der praktischen Erfahrung. Wir haben einen Honda 30 is.. Mit E Start fest im Motorraum eingebaut, 1,4kw solar...
Der Generator läuft eigentlich nie... Außer ab und an das er nicht einrostet... War eine Fehlentscheidung, ein kleiner 2kw Honda wäre Handlicher und leiser. 20 Meter Kabel und in den Busch gestellt fertig. Ein einziges mal waren wir froh ihn zu haben, als unser erster Batterie Satz den Geist aufgab.. So könnten wir uns behelfen.
Ein Punkt der Bitte nicht zu vergessen ist, in der Höhe ca.4000mtr. Gibt es nur noch ca. 30 % Leistung... Da wurden dann aus 11 amp nur noch 3 oder 4amp. Bei 230V. Da ist die Laufzeit dann schon länger... Aber wer steht auch schon in der Höhe.... Das Problem gibt es bei der pV nicht. Ansonsten kommen wir mehr wie aus mit der PV... Selbst bei bedecktem Himmel reicht uns die Leistung dicke... Wir verheizen den Restlichen Strom um WWasser zu machen...
Wir werden sehen wie es weitergeht, da wir jetzt auf dem Wege Richtung Antarktis sind und die Sonne dementsprechend schräger steht.. Ich bin aber guter Dinge... Die Lima ( Standard ) hat bei uns mit den Aufbau Batterien eigentlich nichts zu arbeiten, da die Haupt Ladung durch die PV erfolgt.
Wer länger reist, steht auch mehr...und da sollte die Energie vorhanden sein. Ich rate zu möglichst großer PV da dies Wartungs und Sorgenfrei geschieht...
Die Diskussion um blockkraftwerk etc. Im Blauen Forum oder ähnliches halte ich für Mumpitz.
Unsere Erfahrung der letzten Jahre lehrte mich KISS keep it stupid simple... Das kann ich nur jedem raten.

Hasta luego mit Grüßen aus Buenos Aires
Stefan
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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von egn » So 29. Sep 2013, 08:11

Hallo Stefan,

ihr wart bisher nur in sonnigen Gegenden unterwegs. Im Winter und insbesondere mit Schnee sähe es bei Standzeiten von mehr als einer Woche schon schlecht aus. Da ihr im Sommer in den Süden fahrt, sehe ich auch kein Problem.

Im richtigen Winter etwas weiter vom Äquator entfernt, wird man auf jeden Fall eine weitere Zuverlässige Stromquelle brauchen, insbesondere wir, da bei uns der komplette Haushalt vom Strom abhängt. Da ist dann auch ein kleiner Benzingenerator keine Hilfe, insbesondere auch wegen der Treibstoffversorgung. Irgendwas dieselbetriebenes mit geringem Wartungsaufwand wäre für mich die Lösung.

Vielleicht wird ja auch die Thermoelektrik in Kombination mit der Heizung was. Sie könnte als Ergänzung zu PV ein paar % der verbrauchten Heizenergie als Strom liefern.

Ich denke auch noch über die Nutzung der Seitenwände für PV nach. Wir brauchen im Winter mindestens 3 kWh Strom pro Tag. Die 2 kWp auf dem Dach bringen im Winter in D im Schnitt nicht mehr als 1 kWh.
Gruß Emil

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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von woelf59 » So 29. Sep 2013, 08:55

Hallo Tom,

das mit der Schalldämmung ist eigentlich kein Problem. Das Aggregat wird auf Schwingungsdämpfer gesetzt um die Körperschallübertragung zu vermindern. Die Gehäusedämmung ist bei wassergekühlten Maschinen sowieso einfacher, weil nicht so große Öffnungen für die Belüftung benötigt werden. Das Gehäuse kannst Du dann mit einem Schaumstoff mit einer pyramiden- oder kegelförmigen Oberfläche auskleiden (wird z.B. bei Gasturbinenanlagen in den Schallschutzhauben angewendet, habe ich schon mehrfach gemacht, bin Betreiber eines Industriekraftwerkes). Und bezüglich Zuverlässigkeit hätte ich bei den Aggregaten bei den wenigen Betriebsstunden auch keine Bedenken, da es relativ wenige Kaltstarts gibt. Die Ölwechselintervalle können bei dieser Betriebsart ohne Probleme auf 250 h hochgesetzt werden.

Gruß Wolfgang

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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von Tom » So 29. Sep 2013, 21:57

woelf59 hat geschrieben: Das Aggregat wird auf Schwingungsdämpfer gesetzt um die Körperschallübertragung zu vermindern.
Hach "Schwingungsdämpfer" heißen die Dinger ! Ich hab schon früher mal danach gesucht aber wußte nicht die korrekte Bezeichnung. Also hab ich das richtige natürlich auch nicht gefunden.

Das dürfte sich jetzt ändern !
Danke :-)
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JStefan
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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von JStefan » Mo 30. Sep 2013, 18:23

Oder auch als MeGu ( Metall Gummie Lager ) bezeichnet.

Servus Emil, klar wenn die Zellen Schneebedeckt sind is Schicht. Wir kochen ja überwiegend mit Gas, außer der aussenkochstelle die ist Induktion...
Was ich noch anmerken möchte bezüglich. Eines Diesel vs. Benzingenerators ist folgendes:

Wenn es zapfig kalt wird, halte ich einen Benzingenerator für geeigneter, der springt an, auch bei massiven Minus Temperaturen. Bei einem Diesel sehe ich da eher Probleme. Wenn ich Strom habe, kann ich auch den Fzg. Diesel warm bekommen. Den 2. Energieträger sehe ich als unproblematisch da wir ja auch noch unseren Scooter mit Benzin betreiben..
Wir haben einen 120Liter Benzintank, der den Generator über eine Benzinpumpe mit Kraftstoff versorgt... Somit ist die Laufzeit reichlich bemessen...

Seitliche Anbringung von PV Modulen halte ich für grundsätzlich gut... Nur keine Glas Module.. Es gibt soooo viele Äste und Kids, etc. Die, wenn es dann so sichtbar ist, sicherlich mal einen Stein in die Hand nehmen würden....oder beknackte Busfahrer die auch mal auf Tuchfühlung gehen... Alles schon dagewesen.
Alternativ könnte man über eine simple Aufstellung der Dachmodule nachdenken, wird wohl ca. 30% mehr Leistung bringen?
Ist bei 4mtr. Fahrzeughöhe natürlich im Bauraum begrenzt, vom Gewicht abgesehen.

Wolfgang... Bezüglichst des Hochsetzen der Wartungsintervalle... Die Ölmenge ist in den Dingern doch recht bescheiden...unserer hat nur ca. 1 Liter... Ich bin mir nicht sicher ob da nach 250Std noch Öl rauskommt oder eine Gallertartige Kohlenstoff Pampe....

Grüsse aus dem Sueden
Stefan
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Re: LiMa Strom - evt. Diagramm ?

Beitrag von woelf59 » Mo 30. Sep 2013, 20:29

Hallo Stefan,

bei Farymann oder Hatz-Motoren habe ich da keine Bedenken zumal da auch vom Hersteller noch teilweise längere Ölwechselintervalle vorgeschrieben sind. Mindestens aber einmal im Jahr sollte man da Ölwechsel machen. Bei einfachen Benzinmotoren mit grenzwertiger Tauchschmierung (China-Fabrikate) sind diese Zeiten nicht zu empfehlen. Ist auch nach mehreren Ölwechseln immer wieder etwas feiner Abrieb drin. Wechsle bei meinen Gartengeräten jährlich das Öl obwohl die nur 30 - 40 Bh haben.

Gruß Wolfgang

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