Die Batteriefrage

Blaubär
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Die Batteriefrage

Beitrag von Blaubär » Mo 10. Sep 2012, 08:28

Hallo zusammen,

bin hier neu angemeldet, aber schon seit einiger Zeit mit KAT(s) unterwegs. Ende der 1990er war ich erstmals in einem 4x4-Kat gesessen und bin seither infiziert.
Seit ein paar Jahren habe ich einen 6x6-Kipper, der seinen Lebensweg im Depot begonnen hat, dann nach einer Revision zum THW gekommen ist und dort einige Jahre gelaufen ist.

Wie das nun so ist - die Batterien sind irgendwann mal platt - im letzten Jahr hatte ich dann vier neue Säure-Würfel gekauft - aber leider (zu) billig eingekauft. :roll:
Die Dinger von BIG (ebay ...) taugen nicht, bringen den angegebenen Startstrom offenbar nicht lange genug her. Der Anlasser dreht super langsam und der Motor springt erst auf den letzten Zucker an - oft flattert dann noch der Batt-Schalter, weil die Spannung zusammen bricht. Batts sind aber geladen und mit ordentlichen Batterien springt der Kat auch super problemlos an.
Ist also keine Lösung.

In meinem G-Modell quäle ich seit gut 8 Jahren eine gelbe OPTIMA mit unregelmäßigem Saisonbetrieb. Die Batterie funktioniert noch perfekt - hätte ich nie gedacht.
Nun die Frage, ob die auch für den KAT taugen ... in der Theorie müssten doch zwei rote 50Ah zum Starten locker reichen, oder?
Der Anlasser hat ne Leistung von 5,4kW - bei 24V wären das 225A ... wobei ich nicht weiß, ob die Leistungsangabe die elekrtische Leistung ist, oder die Leistung am Ritzel ... aber bei einer angegebenen Startleistung von 800-1.000A bei der Optima sollte da ja genug Luft sein.
Fahre mit dem KAT zum Spaß alle paar Wochen mal auf der Straße und zwei - drei mal pro Jahr ins Gelände. Keine Rallye, kein WoMo ... keine Lichtershow, keine Kaffeemaschine ... Serienzustand mit originaler Standheizung.
... nun frage ich mich, ob ich auf nur zwei Batterieen zurück rüsten könnte, oder auf 4 rote Optimas, oder 2 Rote und 2 Gelbe ... zwei Optimas und zwei Säure geht vermutlich nicht, oder? ... was wäre Eure Idee? Möchte möglichst wenig mechanisch umbauen, damit man im Zweifel wieder vier Natoblöcke einbauen könnte.

Bin auf Eure Meinungen gespannt ...

viele Grüße,
Blaubär

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JStefan
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von JStefan » Mo 10. Sep 2012, 19:50

Servus Blaubär,
also ich kann Dir nur meine Erfahrungen mit dem Exide Nato Würfel zur verfügung stellen. Der erste Satz war nach 15Jahren noch einsatzbereit.... Ich habe Ihn sicherheitshalber vor der Abfahrt 2009 zu unserer Reise gegen neue Exide Nato getauscht... nie ein Problem...und bei der Lebenserwartung relativiert sich auch der stolze Preis. Frag mal bei Marcel (Kat Land)...er hat mir 2009 meinen Satz besorgt.. zu einem sehr guten Kurs...ok MAN muss Glück haben...

Grüsse aus Malaysia
STefan
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eriboe
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von eriboe » Di 11. Sep 2012, 21:44

hab auch alles getestet die letzten jahre .
Bleisäure hat nie lange gehalten, zwischen 2-4 Jahre und die billigen erstrecht nicht. Hab letzte Woche meine Anfragen für die Natoblöcke beendet, alles nur Gelbatterien angefragt im Originalformat. Hersteller gibt es vier namenhafte: Sonnenschein, Excite, Banner, NN. Unterschiede sind in der Ah-Zahl (110-125 Ah) und Preise zw. 239-350€. Winkler, Europart und einschlägige Batteriehändler bei Google liefern frachtfrei an.
MfG
Eriboe

Benedikt
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Benedikt » Di 11. Sep 2012, 22:44

ich hab hier 2 uralte Optima RED seit 4 Jahren als "Defribillator" im Einsatz.

Die stammten aus einem AWACS-Bodenhydraulikaggregat welches mit einem 4-71 angetrieben wurde.
Ich schätze die Backterien auf "gerade aus der Grundschule raus" also mindestens 10 Jahre.

Es gibt nichts besseres - die geben locker 1000Ampere Startstrom ab - damit werf ich jeden - vor zehn Jahren abgestellten - 14600ccm OM422A an.

Vergiss den ganzen anderen Batterienmüll, Du kennst die Yellow ja schon - die wiegen zudem nur nen Drittel.

Bau für den freigewordenen Platz im "Batterieschiebeschrank" ne Bar ein, dann trinken wir bei Gelegenheit einen auf die Optima´s :D :D .

Gruß
Benedikt

Blaubär
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Blaubär » Di 11. Sep 2012, 23:27

Servus zusammen,

schönen Dank für Eure Infos! Hatte auch mit Marcel per Mail Kontakt - und habe bei meinem Teilefix zwei rote Optimas geordert. Die Idee mit dem Barfach ist super - das könnte klappen und auch die Gewichtsdifferenz gut ausgleichen. Nich dass die Katze zur Seite hängt ;-)

Viele Grüße soweit mal vom blauen Bären aus Franken!

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Filly
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Filly » Mi 24. Okt 2012, 23:19

Hallo zusammen,
alter Tröt und mein erster Beitrag hier.
Ich kämpfe seit einiger Zeit mit Startproblemen, die Batterien gehen beim Anlassen zu schnell in die Knie. Interssanter weise startet er hervorrangend, wenn ich mit einem externen Ladegerät geladen habe. Nach 3-4 Starts ohne externe Aufladung dreht er schon sehr schwer durch, aber kommt grad noch so.

Der Limaregler war kaputt und ich ihn vor einem Jahr erneuert. Eine Ladespannung von 28,0 V habe ich aktuell bei laufendem Motor gemessen.
Die Batterien sind 4 Nato Blöcke (Säure, offen) von Panther und im Januar 2013 dann 7 Jahre alt.

Das blaue Forum war in dem Fall überfordert... Als der Limaregler kaputt war wurden meine Batterien verdächtigt, jetzt wo ich die Batterien als verbraucht einstufe, soll der Regler schuld sein.

Gibts hier tatsächlich jemand, der die 4x 100Ah Natoblöcke durch 2x 50Ah Optima Red Top ersetzt hat und erfogreich startet auch im Winter? Die Red Top gibts nicht mit mehr als 50 Ah so wie ich gesehen habe.

Gruß
Christoph

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Powerkat
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Powerkat » Do 25. Okt 2012, 13:01

hey....
Du darfst hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen:

mein Kat wird seit 15 jahren von 2 red-top gestartet, der erste satz hat 13 jahre gehalten , auch bei -20Grad !

es gibt zwei Batt. werte die elementar sind abgesehen von der Spannung hier reden wir ja eh über 12 V.:

Ah : Amperestunden gibt die Kapazität also ihre Ausdauer an, grob gesagt kann man mit dieser Zahl sagen wie lange die Batt. wieviel Strom abgeben kann ohne in die schädliche Tiefentladung zu kommen...dieser Wert kann man grob je nach Prüfverfahren sagen bedeutet zB.: 50 Ah = 50 Std. 1 Ampere oder 50 Ampere 1 Std.(diese Aussage ist aber mit Vorsicht zu geniesen...)diese Zahl ist zB sehr wichtig um zB zu errechnen wieviel Batt. in einen Wohnaufbau verbaut werden müssen damit er Zeit X mit Verbrauchern Y betrieben werden kann... oder wie lange ein Fahrzeug mit Standheizung und Standlicht stehen kann...diese Zahl ist also eher Wichtig für Konstruktives bzw. welche Einsätze gedacht sind.

A oder CCA (cold-ckacking-Ampere) geben den Kälteprüfstrom an bzw. die Kurzschlußkraft.je nach Prüfmethode gibt dir diese Zahl an, mit wieviel Ampere sie für kurze Zeit den Anlasser versorgen kann...
Damit dein Motor starten kann brauchst du also nicht mehrere Stunden 5 Ampere, du brauchst für wenige Sekunden 500-1000 Ampere ! nur wenn der Anlasser für wenige Sekunden genügend Saft bekommt kann er die min. Anlassdrehzahl des Motors erreichen und in "anreißen" sonst wirds nur georgel...

Die red-top hat zwar nur rund 50 Ah aber dafür rund 1000 A ! das heist im Klartext um lange mit Licht zu stehen ist sie nicht gedacht, aber um große Motoren los zu reißen ist sie Ideal
um dir einen Vergleich zu geben:
Herkömmliche 100 Ah Nato-Blöcke als Naßbatt. haben rund 700 A
die ersten 1000 A Batt. fangen dann bei den Langen 135-150 Ah Batt. an
du siehst, eine Lange 150Ah Batt aus einem standart LKW hat dieselbe Kraft wie die kleine Optima-aber auf lange Sicht auch 3 mal so viel Kondition.

oft ist noch restkapazität in einer alten Batt.es genügt für Licht etc. nach dem Laden haben sie auch 12,6-12,9 V Spannung scheinen also voll und gut, das ist aber nur Ruhespannung,sagt nichts aus-das ist wie wenn ich deinen Blutdruck und Puls auf der Couch messe- scheinbar fit- aber ob du belastbar, trainiert bist, sieht man daran nicht.... durch die im alter Zerfressenen, verschlammten und oxidierten Platten ist nicht mehr genügend aktive Oberfläche das sie noch Kraft hätte...

bei mir sind 2 red-Top als reine Starterbatt. verbaut, sie werden direkt mit abstellen der Zündung vom Netz getrennt, nun sind noch zwei "primitive günstige "Bleiwürfel mit je 100 Ah als Verbrauchsbatt. im Netz, mit ihnen kann heizung, licht etc. betrieben werden bis sie teo.leer sind. wenn ich die Zündung einschalte kommen die 2 red -top ins system und starten den Motor, wärend der Fahrt werden alle von der Lima geladen....beim Start haben meine red-top sogar doppelte belastung: sie sollen schnell den Motor anreißen und geben schon einen gewissen natürlichen Ladeausgleich an ihre Nachbarn ab,da sie ja jetzt miteinander Verbunden sind- könnte man noch optimieren, durch anschluß an die Ladekontrollleuchte, das sie erst bei erreichen von Ladespannung verbunden werden, muß aber nicht, ging bislang auch so sehr gut....

Die optimas sind für vieles sehr gut- nur eines mögen sie überhaupt nicht : überladen ! durch den überladeprozess verlieren sie Flüssigkeit die nicht ersetzbar ist, das altert sie um Jahre ! also nur mit guten Ladegeräten oder der Lima laden !

Marcel
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Filly » Do 25. Okt 2012, 20:23

Hallo Marcel
Daß der Kälteprüfstorm das wichtigere zum Starten ist, ist mir soweit schon klar. Nur glaube ich den Werbeversprechungen von Optima nicht.
Aber wenn DU sagst, daß es funktioniert, ist das etwas ganz anderes :!:

Die Idee, 2 Versorgungsbatterien zu haben und mit der Zündung die Starterbatterien zuzuschalten, gefällt mir gut. Das probiere ich wohl aus.
Danke.

Gruß
Christoph

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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Powerkat » Fr 26. Okt 2012, 10:58

moin-

Ich arbeite schon sehr lange mit Optima zusammen, war mal Gebietsvertretung für Südhessen in den 90 jahren....haben schon viele Experimente etc. mit den dingern gemacht die funktionieren sehr gut, lediglich hatte sie leider auch schon sehr viel Produktionsmängel, sprich sie kamen mit mängeln, die kunst war einfach es gleich zu merken um die Garantie sofort in anspruch zu nehmen...
das Umbauen im kat auf ein Zweibatt.system ist ja denkbar einfach, da wir ja bereits ein schweres Trennrelais über die Zündung verbaut haben....

Marcel
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Filly » So 4. Nov 2012, 17:11

Powerkat hat geschrieben:sprich sie kamen mit mängeln, die kunst war einfach es gleich zu merken um die Garantie sofort in anspruch zu nehmen...l
Ist das mittlerweile besser geworden oder wie kann ich so einen Mangel feststellen?

Hab jetzt auf einem Treffen übers lange Wochenende festgestellt, daß einer der vier Blöcke mausetot ist. Ich musste sogar Starthilfe in Anspruch nehmen :cry:
Deshalb werd ich jetzt auf die Optima Batterien umrüsten, die dann erst zum Starten zugeschaltet werden.

Christoph

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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Wolfgang » So 4. Nov 2012, 17:36

Hallo zusammen,

also ich habe im August 2003 vier Varta 62523 eingebaut und die tun es bis her einwandfrei. Ein wenig Wartung im Winter, immer auf die Flüssigkeit achten, mehr nicht. Die haben damals 756 € gekostet.

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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Powerkat » Mo 5. Nov 2012, 10:54

...ist besser geworden...am besten gleich mal messen wieviel Volt sie bei anlieferung haben, sollte gleichmäßig sein und über 12,3 V.hat hier eine schon nur 11 V oder so ist schon was faul, von zeit zu zeit immer mal von beiden die Polklemmen runter und ein paar tage stehen lassen und wieder messen, sie sollten sich immer Parallel bewegen, ist bei einer eine stärkere selbstentladung festzustellen, hat sie vermutlich nen knacks und muß mal genauer gecheckt werden...
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Wolfgang » So 6. Jan 2013, 15:11

Hallo zusammen,

erst mal, wenn auch spät, ein gutes neues Jahr. Wir waren einige Tage mit dem KAT an der Nordsee und siehe da beim abfahren habe ich gemerkt das unsere fast 10 Jahre alten Varta Batterien nun doch ein wenig schwächeln. Der KAT sprang zwar sauber an, aber man merkte doch dass er nicht richtig "rund" lief.

@ Blaubär
Wie sind denn nun deine Erfahrung mit der Optima?

Wolfgang
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yellowbrick
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von yellowbrick » So 6. Jan 2013, 20:30

hoi

ich habe 2 x 230 ah saure batterie erein,,nimmer probleem,noch nicht :mrgreen: ,ist nu zu starten des lkw

gr joris

Blaubär
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Blaubär » Di 8. Jan 2013, 10:33

Servus zusammen und auch noch ein gutes Neues!

Also mein Problem hat sich durch zwei rote Optimas leider noch nich vollständig lösen lassen. Meine Vermutung ist, dass durch die zahlreichen Startversuche mit den minderwertigen Säurewürfeln (und das daraus resultierende "Flattern") die Kontakte von dem Magnetschalter verbrannt sind. Das Problem hat sich zunehmend verschlechtert, im Moment startet der Motor nur mit 6 randvoll geladenen Batts ...
Leider war mein Zeitplan im letzten Herbst recht voll und ich konnte das noch nicht sicher feststellen - die Pausen zwischen den Startversuchen, Batts laden und Fehler suchen waren zu groß ...

Dazu kommt gerade noch ein viel größeres Problem - mir wurde das Tankschloss geknackt und irgend ein XXX hat mir eine Pampe in den Tank gefüllt. Habe da nun ein grünes, trübes Gemisch im Tank, damit startet die Katze auch nicht ... habe also eine Baustelle.

... also leider kann ich noch keinen richtigen Erfahrungsbericht abgeben. Schreibe aber, wenn ich eine gute Lösung habe ;-)

Viele Grüße,

Robert

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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von HugoVogelsang » Sa 12. Jan 2013, 09:06

Hallo Robert,

Um die Trennrelais als Fehlerquelle auszuschließen, kannst du sie ja mal überbrücken, d.h. Alle Kabel auf jeweils einer Seite des Trennrelais zusammenschrauben.

Ansonsten ist zu beachten, dass die Lichtmaschienenregler beim Kat auf 27,8 Volt eingestellt sind, vermutlich weil sie normalerweise mit Gel-Batterien betrieben werden. Wenn jemand mal rausfindet, wie man die Regler auf 28,8 Volt hochdreht, wäre sicher vielen geholfen.

Gruss Hugo

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simon
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von simon » Sa 12. Jan 2013, 11:51

Moin zusammen!

Hat eigentlich schonmal jemand LiFeYPo4-Akkus (z.B. sowas) eingesetzt? Die scheinen ja nicht schlecht zu sein - wenn die Dinger wirklich so lange halten müsste sich auch der Preis relativieren. Besonders gut finde ich, dass die auch Kälte recht gut widerstehen können und dass man kein Problem mehr mit Säure hat. Dann dürften die Batteriekästen ja auch nicht mehr so schlimm vergammeln.
Was meinen die Experten hier im Forum? Hat sich jemand schonmal damit beschäftigt und wenn ja - zu welchem Ergebnis seid ihr gekommen? Ich muss zugeben, dass ich von der Materie nicht allzu viel verstehe :oops:

Besten Gruß aus Dresden
Simon

PS: Ich habe nichts mit dem verlinkten Shop zu tun, weder verwandt noch verschwägert. Mich interessiert lediglich die Einsetzbarkeit der Akkus für unsere Fahrzeuge.

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Paul_S
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Paul_S » Fr 8. Feb 2013, 15:55

Hallo Fachleute!

Ich schreibe hier auch zum ersten Mal, uns (meine Frau und mich) hat auch das KAT-Virus erwischt. Seit ein paar Wochen sind wir am beobachten, und werden uns wohl einen von der VEBEG holen. Wir wollen einen 4x4 mit Winde, um damit (auch) gelegentlich Holz aus dem Wald zu transportieren. Als WoMo wollen wir ihn nicht nutzen, dafür haben wir einen alten Bus (auch mit V8).
Zum Thema:
bei der VEBEG müssen wir wohl auf jeden Fall zur Abholung Batterien dabei haben - oder hat jemals einer erlebt, dass dort wenigstens ein paar Lampen angehen, wenn man den Schlüssel reinsteckt?

Die 4 Nato Blöcke in Gel-Ausführung sind toll, aber für uns soviel Geld nicht wert. Unser Bus (MB, 12,8l) startet seit ein paar Jahren zuverlässig mit 2x90 Ah. Am Platz der original-Starterbatterien stehen jetzt die Wohnbatterien mit 170 Ah. Die könnten natürlich notfalls Starthilfe geben, mussten sie aber noch nie.

Ich denke beim KAT ist's wie beim Bus: man ist davon ausgegangen, dass das Fahrzeug öfter mal beleuchtet/beheizt irgendwo steht und hat deshalb die Batterien überdimensioniert. Ich würde deshalb auch für den KAT kleinere Batterien nehmen, und aus Kostengründen normale LKW-Batterien.

Die Frage: kann man in die Batterie-Schubladen jeweils eine "normale" LKW-Batterie stellen, z.B.

12V 170Ah / SHD 670 33, Maße: 514x218x210(LxBxH), Kälteprüfstrom: 1000A
http://www.batteriepool.de/LKW-Batterie ... ::101.html

Ich würde eine vorbereitete Verbindungsleitung von oben nach unten mitbringen, und von den vorhandenen Batterieleitungen pro Fach eine entfernen.
Von den Abmessungen her sollte das locker gehen. Aber evtl. gibt es in der Schublade einen Trennsteg zwischen der vorderen und hinteren Batterie, der das behindert?

Sollte das so klappen?

Paul

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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Kubi » Fr 8. Feb 2013, 16:13

Hallo Paul,

für den Notfall, wenn du dort nicht ewig umbauen willst. Kauf dir doch einfach ein Starthilfekabel und einen Nato-Stecker (gibt es beides günstig bei Ebay), das bauste zuhause schon zusammen und gib dem Fahrzeug erstmal Starthilfe mit deinen beiden LKW-Batterien. Unterwegs das Fahrzeug halt nicht ausmachen, falls die Batterien nicht geladen werden und zuhause kannste dann entspannt die Schubfächer für deine LKW-Batterien umbauen. Das Starthilfekabel kannste dann ja weiterhin verwenden.
Nur ein Tip, falls es um die Abholung geht.

Gruß Kubi...

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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Wolfgang » Mo 11. Feb 2013, 18:36

Sind heute aus dem tief verschneiten Venn wiedergekommen, nachts hatte es dort bis zu -12°C. Das hinterließ Spuren an den Batterien. Beim Starten sank die Spannung auf 19,8V, abgelesen am Voltmeter ab. Der Anlasser drehte gerade noch so und beim 2. Versuch erwachten die ersten Zylinder aus ihrer viertägigem Winterschlaf.

Wird nun doch mal Zeit neue Batterien zu kaufen.

Wolfgang
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Lobo » Mo 11. Feb 2013, 19:11

Mich wird das Thema auch in diesem Jahr ereilen, spätestens zum Winter wie es ausschaut und da frag ich mich wieso nicht auch OPTIMA Yellow gehen würden, der Kältestartstrohm ist höher wie bei den Roten und die Spannung auch, dann entweder 2 Optimas und 2 alte Natoblöcke oder gleich 2 von den Optimas

was würde dafür oder dagegen sprechen


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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Nik » Mo 11. Feb 2013, 19:20

bisher habe ich immer gelesen keine "alten" mit "neuen " Batterien zu mischen

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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von simon » Fr 15. Feb 2013, 10:18

Moin,

zu den Optima Yellow hätte ich auch ne Frage. Da ich demnächst mein Fahrzeug abholen will und dessen Batterien wohl hinüber sind überlege ich, gleich 2 von den gelben Optimas einzubauen. Hat das schon jemand gemacht und kann mir sagen, wie aufwendig der Umbau der Schubladen ist? Die Yellows haben ja andere Maße. Die roten sind kleiner und würden direkt ohne Umbau reinpassen, aber die Mehrkapazität der Gelben spricht für diese...

Schönen Gruß
Simon

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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von Wolfgang » Fr 15. Feb 2013, 21:18

Hallo zusammen,

ich denke es ist auch ein Rechenbeispiel. Ich habe heute vier Natoblöcke gekauft, zusammen knapp 750 €. Es sind wieder Varta Batterien, 12v 125Ah, Kältestrom 1000A (EN) bei -18°C. Wenn ich nun die Redtop RTC 4,2 nehme so hat diese 50AH und weist einen Kältestrom von 815 A (EN) auf. In den Unterlagen von Redtop habe ich keine Batterie mit einem Kältestrom von 1000 A (EN) gefunden, selbst die YellowTop hat nur einen Kältestrom von 975 A (EN). Ich denke für meine Anwendung fahre ich ohne Umbau an Batteriefach und was sonst noch dazu kommt ganz gut. Gehalten hatten die alten Varta entgegen meiner früheren Aussage knapp 12 Jahre. Ausserdem benötige ich auf der linken Seite Gegengewicht zu den Tanks auf der rechten Seite :lol: .

In welcher Preisklasse liegen eigentlich die Optima?

Wolfgang
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Re: Die Batteriefrage

Beitrag von simon » Fr 15. Feb 2013, 22:02

Hallo Wolfgang,

Die Optima Red habe ich bisher im Netz für um und bei 150 Euro gesehen, für die Yellow legst du nochmal 50 Euro drauf. Da bist du mit deinen Natowürfeln in der gleichen Liga. Hm. Wenn ich das so sehe sind Natoblöcke vielleicht doch die einfachere Variante, wenn die so günstig sind.
Waren das Nass- oder Gel-Akkus, die du dir besorgt hast? Ich hab jetzt auf die Schnelle keine VARTA-Batterie gefunden, die Natowürfelartige Abmessungen und 1000A Kälteprüfstrom hat. Meistens waren die 1000A-Dinger um und bei nen halben Meter lang. Hast du ggf. ne Bezeichnung zur Hand?

Schönen Gruß aus Dresden
Simon

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