NATO-Steckdose Batteriekasten

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scoobydoo
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NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von scoobydoo » So 7. Dez 2014, 16:26

Hallo Fan-Gemeinde,

hab da mal ein Anliegen.

Gedankengang:
Die Steckdose im Batteriekasten ist doch dafür da, um die Batterie dauerhaft zu laden. So denke ich zumindest.

Und nun die Frage: Gibt es da einen Adapter drauf um damit an eine Steckdose zu gehen? Brauche ich da nen Spannungswandler dazwischen?

Hat da jemand ne Idee dazu?

Hintergrund: ich will nicht jedesmal den Auszug rausziehen um eine Ladegerät anzuschließen.

Wenn jemand eine andere Idee zu hat, gerne.

Freue mich auf Ideen.

Lg

kamikaze
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von kamikaze » So 7. Dez 2014, 16:41

Hi,

Prinzipiell begiebst Du dich in akute Lebendsgefahr, wenn Du von der 24V Nato Steckdos auf das Wechselstromnetz gehst.
Also bitte mach es nicht.

Du kannst selbstverständlich einen Nato Stecker nehmen und ihn fest an ein 24V Ladegerät anschließen. Damit hast Du nur noch den Nato Stecker (24V Gleichspannung) aud der Einen und den Schuko Stecker auf der Anderen (230V Wechselspannung) .

Aber Achtung, soweit ich weis, ist die Nato Steckdose werksseitig über das Hauprelais geschaltet. D.h. Du hast nur Spannung wenn "Zündung" an.


Gruß Kai

Meine persönliche Empfehlung : 2Ctek Ladegeräte, 7A Ladestrom und dann jede 12V Bank extra gepflegt. Da gibt es auch entsprechende Stecker, die auf der einen Seite an den Batterien fest mit Ringösen angeschraubt sind.

scoobydoo
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von scoobydoo » So 7. Dez 2014, 17:03

Das mxt14 habe ich ja... ;) kann ich das dauerhaft anschließen und bei Bedarf in die Steckdose? Also abklemmen an die Batterie und im Batteriekasten dauerhaft "installieren"? Du verstehst? :)

kamikaze
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von kamikaze » So 7. Dez 2014, 17:11

Natürlich kannst Du das. Kein Problem.
die Ladegeräte "entladen" allerdings mit einem geringen Strom, wenn sie nicht ans Netz angeschlossen sind. Das ist allerdings sehr sehr gering.
steht in den technischen Daten vom Ladegerät und sollte wenige Milliampere sein.

Gruß Kai

Actros
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von Actros » So 7. Dez 2014, 17:13

Die Steckdose ist eigentlich nur zum Fremdstarten gedacht.
Beim Bund haben wir die leeren Batterien immer ausgebaut zum Laden, und gegen geladene getauscht.

Das mit dem Ladegerät im Batteriekasten müsste gehen, nur würde ich es dann irgendwo befestigen, nicht das es wärend der Fahrt umherfliegt. Genauso würde ich dann die Klemmen abschneiden, und die Kabel mit Ringösen fest an der Batterie befestigen.


Gruß Sascha

scoobydoo
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von scoobydoo » So 7. Dez 2014, 17:19

Also Ringösen und das Gerät festschrauben und bei Bedarf an die Steckdose... Hört sich gut an :D

Actros
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von Actros » So 7. Dez 2014, 17:32

bin mir nicht mehr sicher, aber ich meine der Kat hat 2 Stromkreise, deswegen ja die 4 Batterien.
Wenn du das Ladegerät Fest installierst, kannst du aber nur noch einen Kreis laden.

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manny
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von manny » So 7. Dez 2014, 20:17

Actros hat geschrieben:bin mir nicht mehr sicher, aber ich meine der Kat hat 2 Stromkreise, deswegen ja die 4 Batterien.
Wenn du das Ladegerät Fest installierst, kannst du aber nur noch einen Kreis laden.
Nein, das ist nicht so!

Da sind original 4 Nato-Blöcke drin, davon sind jeweils 2 in Reihe geschaltet und die Pärchen dann parallel.

Ich hab mein nigel nagel neues ctek Ladegerät neulich um die Klemmen erleichtert und einen Nato-Stecker drangelötet, damit lade ich dann die zwei Natoblöcke der Kabine oder bei Bedarf den KAT
Zuletzt geändert von manny am So 7. Dez 2014, 20:29, insgesamt 1-mal geändert.
Wer später bremst ist länger schnell...

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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von Lobo » So 7. Dez 2014, 20:21

Wir haben nur einen Stromkreis 2x 12v in Reihe zu 24v geschaltet und 2x 24v parallel

Die Nato Dosen zu verwenden geht nur muss dafür die Zündung immer an sein da sie sonst getrennt ist, ich gehe einfach vor dem Relais an die Batterien und lade alle 4 zugleich und brauch die Zündung nicht an haben
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DSC_0257.jpg
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von scoobydoo » So 7. Dez 2014, 20:25

Gutes Bild.. Links gehst Du auf Plus... Minus kann ich schlecht sehen :ugeek: . Hast noch ne bessere Darstellung?

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Lobo
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von Lobo » So 7. Dez 2014, 20:50

leider nicht, das ist alles was ich noch gefunden hatte, leider auch nur auf dem Tel ist aber am Trennrelais wo alle Kabel ankommen an geklemmt
Hörverlust durch Tinnitus

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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von AndreasE » So 7. Dez 2014, 21:22

Vielleicht kann ich mit diesem Bild aushelfen. Es ist letztes Wochenende entstanden, beim Ausbau des Motors haben wir den Batteriekasten geleert und zum reinigen abmontiert. So sieht es darin ohne Batterien aus.

1920x1280
Bild

LG,
Andy

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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von scoobydoo » So 7. Dez 2014, 21:29

Denke jetzt hab ichs :D Danke

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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von Zentralgestirn » So 7. Dez 2014, 21:55

Hallo,

die Kabel kannst du an die Batterien direkt oder aber wie bei Andy seinem Bild gut zu sehen an dem Verteiler und dem Trennrelais anschließen. Bedenke aber bitte das du dann keine Sicherungen hast. Verlege die Kabel also möglichst im Wellrohr oä um sie gegen durchscheuern zu schützen. Befestige die Kabel und ggf. Steckdose oder Ladegerät gut und so dicht wie möglich an den Batterien. Und/Oder in möglichster Nähe zum +Pol der Einspeisung eine Sicherung in das Ladekabel setzen, dann bist du auf der sicheren Seite. Der Strom von den Batts ist enorm und immer auf dem Kabel vorhanden, auch wenn du nicht lädst!
Bei keiner extra nach Außen verlegten Entgasung der Batterien würde ich aus Sicherheitsgründen eine Montage außerhalb der Batteriebox empfehlen. Nicht das bei einer Fehlfunktion die Batterien gasen und es durch das Ladegerät das Knallgas gezündet wird. Ist evtl etwas übervorsichtig, schaden tut es aber auch nicht.

Grüße Sebastian

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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von Sandkater » So 7. Dez 2014, 23:57

In die Leitungen kann man in der Nähe der Anschlüsse fliegende Sicherungen, z.B. eine Maxifuse, einbauen. Damit ist der Teil abgesichert. Die bei mir eingesetzte Halterung verträgt bis 6mm² Kabelquerschnitt und ist wasserdicht.
Umbau_Shelter_143.JPG
Die Sicherung kann man entsprechend des Ladestroms wählen, sie sind in verschiedenen Stärken lieferbar.

Die Knallgasbildung sehe ich weniger kritisch. Wenn in der Kiste das Ladegerät eingebaut ist, muss ja auch 220V angeschlossen werden und dann lässt man einfach die Tür auf um die Zuleitung durchzuführen. Während der Fahrt ist die Leitung ab und die Tür zu.

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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von Tom » Di 9. Dez 2014, 22:43

Also wenn ein Ladegerät fest eingebaut werden soll wäre eventuell der Staukasten hinter/über dem Fahrersitz ein besserer Platz.

Dort ist mehr Platz, das Gerät wär dort sehr gut geschützt, etwaige LEDs oder sonstige Anzeigen kann man dort besser sehen und der Weg zu den Akkus ist auch nicht lang.

Eine 230V Steckdose für den Anschluß ans öffentliche Stromnetz oder einen 230V Generator würde auch gut in die Seitenwand vom Fahrerhaus passen.
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von schwälmer » Do 12. Feb 2015, 13:39

Hallo möchte das Thema noch mal vorholen dürfte zurzeit ja für einige von Interresse sein.Hab jetzt das Ladegerät mal so angeschlossen und es funktioniert.Jetzt zur Frage wie sollte geladen werden kleine Stufe und langsam über Tage hinweg oder eher mit etwas mehr Power? Sind ja 4Stk. aufeinmal da dürfte dann einiges durchgehen.

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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von Tom » Do 12. Feb 2015, 15:31

Langsam wenn Du Zeit hast und schnell wenn Du keine hast.

PS: Am besten übrigens noch Balancer einbauen !
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von mdoerr » Do 12. Feb 2015, 20:00

Langsam ist nicht immer gut.
Das kommt sehr auf den Akkutyp an.
Die original Sonnenschein GEL brauchen 20A zum glücklich sein. So zwischen 15A und 30A ist bei einer 100Ah Batterie richtig.
Zudem muss eine AGM über mehrere Stunden auf Ladeschlußspannung gehalten werden, damit die richtig voll wird.

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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von Tom » Do 12. Feb 2015, 22:14

mdoerr hat geschrieben: Die original Sonnenschein GEL brauchen 20A zum glücklich sein.
Woher hast Du denn DAS ?
EDIT: Es gibt üblicherweise an Maximum (je nach Akku-Technologie verschieden) aber kein Minimum.
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von egn » Fr 13. Feb 2015, 07:17

Es gibt je nach nach Batterieart eine Empfehlung des Herstellers, und es gibt minimale und maximale Werte, die man sinnvollerweise nicht unter- oder überschreiten sollte.

Typischerweise sollte man eine Bleibatterie im Bereich 10-30 % der Kapazität aufladen. Wobei nasse/AGM Batterien eher im unteren Bereich geladen werden sollten, Gelbatterien eher im oberen Bereich.

Es ist ein minimaler Strom nötig, damit überhaupt geladen wird. Denn je nach Ladezustand und Alter der Batterie geht ein Teil der Energie in die Elektrolyse.

Bei Gelbatterien kommt als Besonderheit dazu, dass diese geradezu einen hohen Strom benötigen damit dieser hohe Stromfluss Kanäle in das Gel reißt damit durch Elektrolyse entstandener Sauerstoff direkt zur negativen Platte gelangen und dort wieder Rekombinieren kann.

Dies geht dann im Extremfall so weit, dass Optima für ihre Gelbatterien empfiehlt diese im Zyklenbetrieb völlig ohne Strombegrenzung zu laden. Andere Hersteller machen keine besondere Vorgabe für den minimalen Ladestrom. Wenn die Gelbatterie allerdings in ihrer Kapazität und Leistung nachlässt soll man sie dann bis zu 48 h mit 14,4 V ohne Strombegrenzung laden. Dies kann man nicht unbedingt auf alle Gelbatterien übertragen. Wenn die Platten dünn sind dann führt ein hoher Ladestrom zu einer starken Erwärmung der Platten, so dass sich diese Verformen. Unter Umständen hört man sogar ein Knacken wenn sich die Platten verformen. Dies kann zum Verlust von aktiver Masse und damit zu Kapazitätsverlust führen.

Nach meiner Meinung ist deshalb ein Laden mit einem Ladestrom im Bereich von 10 - 30% ein guter Kompromiss. Auch sollte man die Batterien mit kleinen Strömen nicht längere Zeit auf Ladeerhaltungsspannung halten (Winterlager). Denn dies erhöht die Plattenkorrosion und verringert damit die Lebensdauer. Die einfachste Möglichkeit ist dann die Batterie von allen Verbrauchern zu trennen und manuell nur alle 1-2 Monate die Batterie nachzuladen.
Gruß Emil

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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von mdoerr » Fr 13. Feb 2015, 18:22

Danke Emil.

Die AGM Batterien haben normalerweise einen niedrigeren Maximalstrom, da die Glasfasermatten als Wärmeisolator wirken und die Wärmeabfuhr behindern.
Wärme ist bei geschlossenen Batterien ein größeres Problem, da der Elektrolyt 'austrocknet'.

Tom
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Re: NATO-Steckdose Batteriekasten

Beitrag von Tom » Sa 14. Feb 2015, 04:31

Na ok, ... 10%, das sind ja schon Werte wie sie auch von den kleinsten Ladegeräten erzeugt werden so daß man von daher so ziemlich jedes Ladegerät dranhängen kann.

Ist aber immer noch unklar woher die Angabe für die Original Sonnenschein NBB248 stammt. Deren Unterlagen hab ich mir schon mal reingezogen aber von einer minimalen Stromstärke beim Laden hab ich dort nix gesehen.
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