4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

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Hauptse
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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von Hauptse » Do 29. Aug 2019, 22:44

Ich würde nur den Spritverbrauch in Betracht ziehen .
Lautstärke ist für mich nicht der ausschlaggebende Punkt.

Und der Einsatzzweck ist bei mir im Moment eh weit weg von Autobahnen.
Und ich bin im Moment mit gut 33l unterwegs. Allerdings nur mit Max 65 km/h.
Bei der Überführung von Frankfurt hat meiner genau 38l durchgezogen. Bin immer mit den LKW‘s mitgeschwommen, also nur am Berg überholt.
Und für mehr als 90km/h ist mein Arschwasser eh nicht ausgelegt. Da wird die Fahrt auf schlechter Teerdecke zu einem Ritt auf der Kanonenkugel. Da reichen die 3m Fahrspurbreite dann nicht mehr so ganz😱

Für mich ist der KAT perfekt. Und eine Eierlegende Wollmilchsau wird er eh nicht😜
Mit dem Glück ist es wie mit einem Pfurz,
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HähWieMetal
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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von HähWieMetal » Fr 30. Aug 2019, 10:56

Moin,

also das klingt für mich jetzt aber eher so als solltest du deinem Fahrwerk erstmal etwas Aufmerksamkeit widmen.
Außer bei kopflastiger Ladung fährt sich mein 5t extrem entspannt im vergleich zu anderen Offroad-Lastern mit ähnlicher Bereifung.
Aufgrund der Anlenkung der Räder giebt es dort ja etwas mehr mögliche Fehlerquellen als bei Lastern mit Parabelfedern, auch die Führung der Achsen will gewartet werden und bedingt grundsätzlich ein Übersteuern wenn das Gefährt sich in die Kurve legt, daran gewöhnt man sich aber schnell.

Aber zurück zum Thema, wenn du günstig die Drehzahl und den Verbrauch etwas senken möchtest wähle eine etwas längere Übersetzung der Achs-Differenziale und eventuell noch 16er Bereifung. Dazu noch den Sauger etwas motivieren damit der Autowagen nicht zu lahm im Sprint wird. Das sollte den Verbrauch zwar etwas senken, aber bis du die Umbaukosten durch den eingesparten Sprit wieder drin hast mußt du schon ganz schön Strecke machen.

Grüße, Marco

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Hauptse
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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von Hauptse » Fr 30. Aug 2019, 12:49

HähWieMetal hat geschrieben:
Fr 30. Aug 2019, 10:56
Moin,

also das klingt für mich jetzt aber eher so als solltest du deinem Fahrwerk erstmal etwas Aufmerksamkeit widmen.
Außer bei kopflastiger Ladung fährt sich mein 5t extrem entspannt im vergleich zu anderen Offroad-Lastern mit ähnlicher Bereifung.
Aufgrund der Anlenkung der Räder giebt es dort ja etwas mehr mögliche Fehlerquellen als bei Lastern mit Parabelfedern, auch die Führung der Achsen will gewartet werden und bedingt grundsätzlich ein Übersteuern wenn das Gefährt sich in die Kurve legt, daran gewöhnt man sich aber schnell.
Das hat was mit der grundsätzlich Konstruktion der Vorderachse zu tun. Und es ist mir halt so aufgefallen, da ich sonst nur zivile Fahrgestelle bewege.

Mit den beiden Schräglenkerpaaren oben und unten wird bei aus-und einfedern die komplette Achse in ihrer Spur verändert.

Ich glaube nicht, dass mein KAT ein Problem mit Spiel an Gelenken hat. Hat erst TÜV bekommen. Und zwar die Erstabnahme.
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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von Powerkat » Fr 30. Aug 2019, 13:51

bei deinem Fahrwerk passt alles ,hat auch etwas mehr Vorspur bekommen damit er schön selbstzentriert,lief auch gut ...

Für Hauptse ist es jetzt zum Anfang einfach ungewohnt ein Fahrzeug der neuen Größendimension , Einfachbereift ,keine Stabis und ein natürliches gewisses Eigenlenkverhalten , und da ich ihn ja mitlerweile auch persönlich kenne kann ich bestätigen das er einfach der eher ruhige und vernünftige fahrer ist ,nicht ängstlich sondern Respektvoll

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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von HähWieMetal » Fr 30. Aug 2019, 15:19

Na dann ist ja alles gut, besonders das mit dem ruhigen und vernünftigen fahren.

Mit dem TÜV ist das ja immer so eine Sache, bin schon des öfteren vorstellig geworden mit dem Gedanken das ich mir erstmal eine Mängelliste hole und bin dann ohne Mängel wieder vom Hof gerollt obwohl ich wusste das es, teilweise gravierende, gab.
Diese habe ich dann natürlich umgehend behoben.

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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von Hauptse » Fr 30. Aug 2019, 20:36

Ich bin halt eher der Igel anstatt der Hase😉

Natürlich ist mir das bewusst das dieses Fahrwerk mehr Fehlerquellen birgt als ein klassisches mit Halbelliptik-Bauweise.

Dennoch, um wieder dem Thema von Filly näher zu kommen, würde ich eine Verlängerung der Gesamtübersetzung nicht wegen Erhöhung der Reisegeschwindigkeit anstreben. Erstens ist das alles eher nicht legal, und ich denke das Busfahrer mit der ständigen Überholerei von LKW‘s nicht glücklicher werden.

Darauf möchte ich meine Einstellung und Argumentation beruhen lassen, und Filly soll sich von allen Argumentationen die kamen und noch kommen, zur richtigen Entscheidung bewegen lassen.

Das war ja sein eigentlicher Wunsch!😉
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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von simon » Sa 31. Aug 2019, 08:30

Moin.

Ich hab ja den gleichen Umbau wie Sebastian - danke an dieser Stelle noch einmal für die Hilfe, alleine hätte ich mich da nicht rangetraut!
Ich habe noch nicht so viele Kilometer seit dem Umbau runter, Gelände noch gar nicht, aber es ist ein ganz anderes, viel entspannteres fahren. 80km/h bei 1900 Umdrehungen ist ein ganz anderer Schnack als 80km/h bei 2400. Man fährt entspannt mit den anderen LKW und kann notfalls auch mal überholen. Bei über 100km/h ist das mit der Entspannung aber schnell vorbei, da fange ich zumindest an zu schwitzen. Zum Diesel sparen wohl nicht das richtige, für Fahrkomfort schon. Ich würde den Umbau wieder machen.

Gruß Simon

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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von Filly » Sa 31. Aug 2019, 20:05

Sandkater hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 21:31
Mir ist ein Aspekt noch nicht klar:
Möchtest du eine 100km/h Zulassung erreichen oder nicht?
Wenn man weiter mit 80 km/h legal unterwegs ist, bleiben nur Lautstärke und Verbrauch als Argument übrig.
Ich will weder das eine noch das andere. Ich will verbotenerweise mit 90 fahren, so wie alle anderen LKWs (Gefahrguttransporter mal ausgenommen).

Die Wohnbusse, von denen ich anfangs geschrieben habe, fahren auch nicht dauerhaft 100, obwohl sie es könnten. Mit einem alten 9m Bus machen 100 Sachen nur eingeschränkt Spaß und es fährt sich entspannter im Pulk mit den LKWs. Übrigens: Ein alter Setra oder ein Magrius R81 hat durchaus Stil

Das Fahrwerk vom KAT finde ich hervorragend. Bei 80 überhaupt keine Probleme, bei 90 kann es nicht so viel schlimmer sein. Fährt sich ein bißchen schwammig wie ein alter französischer Pkw. Der Fahrkomfort ist aber um Welten besser als jeder blattgefederte LKW, den ich bisher kenne.

Insgesamt sind wohl alle zufrieden, die den Umbau auf schnelle Achsen gemacht haben. Das hört sich schon mal gut an.

Gruß
Christoph

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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von Powerkat » So 1. Sep 2019, 17:56

moin...
was man ja auch noch bedenken kann , es gibt ja 2 mögliche Sätze zur Umrüstung , theoretisch sogar 3 aber die 3. ist so schnell das sie techn. keinen Sinn mehr macht ...gefühlt würde ich sagen haben 70% auf die schnellere Variante umgerüstet, damit kommt er bei 16 er Rädern dann auf die ca.
1860 U bei 90km/h....dazwischen gibt es aber auch noch eine Variante wie sie zB. in den Fuchs ,A1 Achsen etc. verbaut war ,damit läuft er dann mit rund 2100 U die 90 km/h...
Also gerade wenn es Richt. Kompromiss da evtl. m. Anhänger etc. geht, evtl. eine Alternative...geht in die richtige Richtung aber nicht ganz so lähmend....ist natürlich immer die Frage ob man für die ca. 300 U verbesserung dann den ganzen Aufwand treiben möchte , jedoch ein Gedanke wert für denjenigen der das jetzt nicht ganz aus der finanziellen Sicht sondern eher aus techn. Sicht betrachtet...oft ist ja auch die Entscheidung mit geprägt da eh eine Achssanierung ansteht weil zB eine Leckage,Sanierung,Sperrennachrüstung geplant ist ,und man sich fragt , ob -wenn eh alles zerlegt ist nicht gleich die Übersetzung mit angegangen werden sollte ....

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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von Filly » Mo 2. Sep 2019, 18:23

Powerkat hat geschrieben:
So 1. Sep 2019, 17:56
gefühlt würde ich sagen haben 70% auf die schnellere Variante umgerüstet, damit kommt er bei 16 er Rädern dann auf die ca. 1860 U bei 90km/h....dazwischen gibt es aber auch noch eine Variante wie sie zB. in den Fuchs ,A1 Achsen etc. verbaut war ,damit läuft er dann mit rund 2100 U die 90 km/h...
Danke für die Aufklärung. Da ich aus verschiedenen Gründen überzeugt von den 14er Reifen bin, sollte die schnelle Variante trotz gelegentlichem Anhängerbetrieb nicht verkehrt sein. Dann wären die 90 km/h bei bei knapp unter 2000 /min.
Ich werde demnächst noch mal eine Testfahrt in der Umgebung machen und bewusst schauen wo ich mit welchem Gang und welcher Drehzahl unterwegs bin. Mit den schnellen Achsen wäre ja grob gesagt der jetzige 6. Gang der neue 5. Auf der Autobahn flott unterwegs sein ist schön, aber ich will mir das nicht unbedingt mit Rühren im Getriebe auf der Landstraße erkaufen. Klar wird der ein oder andere Schaltvorgang dazu kommen...

Christoph

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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von Powerkat » Di 3. Sep 2019, 21:07

komm doch einfach zum Kat Treffen und fahr mit einem der Jungs die den Umbau drin haben mal eine Runde um den Pott, dann hast du Realbedingungen ...

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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von A N D R E A S » Di 3. Sep 2019, 22:59

Ich hab ein langes Getriebe und werde nach Euskirchen kommen. Auf der Landstraße gibt es keine Probleme -ich fahr halt im 5. Gang wo der Normalo den 6. nimmt.
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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von egn » Mi 4. Sep 2019, 08:35

Ich fahre mit dem langen Getriebe selbst auf der Landstraße bei 70 km/h auf einigermaßen flacher Strecke mit dem 6. Gang bei etwa 1.400 - 1.500 U/min.
Gruß Emil

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Re: 4x4 schneller machen - "zeitgemäße" Höchstgeschwindigkeit

Beitrag von Zentralgestirn » Mi 4. Sep 2019, 09:20

Hallo,

Mit den nicht ganz so langen Achsen wie beim langen Getriebe habe ich oftmals in Ortschaften nicht runter geschaltet und bin so durch. Genau wie vorher eigentlich auch.

Grüße Sebastian

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