motorenfrage .... welcher solls sein ?

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special-mechanics
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motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von special-mechanics » Sa 2. Mai 2015, 21:33

ich durfte ja nun die verschiedensten KAT modelle fahren ...
angefangen mit einem sauger 4x4 (mein eigener)
nen 4x4 turbo , mit und ohne achsübersetzungsänderung , mit und ohne "mehr power"
dann 6x6 mit und ohne änderungen
8x8 dito
8x8 V12
und heute nen V10 kat 2

ich muss sagen vom händling her ist mir der 4x4 turbo "mehr power" am liebsten
ABER der V10 ist ein mächtig krasses pferd :) , mannomann ....
der motor ist ne hausnummer .... ich denke sogar agiler als ein V12 Deutz
durch das 8 gang gut zu händeln , und wenn man bedenkt das der motor nur 2000upm dreht ....
die stufe zwischen der 7 und der 8 ist m.e. bissl weit ...aber ok
mit dem anderen getriebesteuergerät auch noch in der 8 untenrum überlegen kraftvoll
einzig das fahrwerk ist mir beim 8x8 zu ..... klapprig ... man merkt das da jede menge gelenke , buchsen und lager am start sind
der 4x4 ist dagegen wirklich straff
und das fahrerhaus des kat2 ist .... eng . auch das gefällt nicht unbedingt
bei den getrieben gibt es durchaus auch unterschiede , ich kenne welche die hakeln , lassen sich schwer schalten
gerade das 8gang doppelH ist recht robust zu bedienen und braucht kraft
dahingegen ist ein gutes s6 fast wie ein pkw zu schalten

der v10 ist nichts für nen 4x4 glaub ich , das ist zu heftig
dem 2 achser steht der v8 "grosser" turbo mit schnellen achsen und 16ern eher zu gesicht

hat jemand ähnliche erfahrungen ?
:?:
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

Rainmaster
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von Rainmaster » So 3. Mai 2015, 10:00

Hallo,
leider habe ich nicht so viele Erfahrungen mit unterschiedlichen KATzen und kann daher nur eingeschränkt etwas sagen.
Heir meine Gedanken :
Prinzipiell halte ich vom Fahrwerk her den Vierachser wesentlich spurtreuer als den Zweiachser. Wer der Meinung ist, daß der Vierachser aufgrund der
vielen Gelenke etwas wacklig ist, sollte das Spiel selbiger überprüfen und eventuell neue Gelenke verbauen.
Der Sauger hat ja einen schönen Klang, aber es geht nicht viel.
Mein Vierachser war bei Marcel in der Kur und seitdem geht der wie wild. Ich hab jetzt die 16er drauf und das macht das Fahrzeug etwas weicher,
aber das ist ok. Der Verbrauch und der Lärm in der Hütte auf der Autobahn ist merklich gesunken, höhere Bodenfreiheit und bessere Optik sind weitere
positive Aspekte.
Im Vergleich zu meinem anderen Vierachser ist die Leistung ausreichend.
Ich denke, für den Hobbyfahrer reicht die Standartmotorisierung völlig aus.
Wenn man dann mal eine Zeit lang gefahren ist und das optimale Einstellen des Motors noch nicht zum erwünschten Grinsen verhilft, kann man sich
ja Gedanken über einen anderen Motor machen.
Und bevor man über andere Getriebe nachdenkt, sollte man vielleich über die eigene Schaltstrategie nachdenken.
Ich fahre auf meinem 8X8 14 cbm Wasser und habe selten einen Gang vermisst. Klar,ich fahre keine Rally, aber glaubt nicht, daß bei mir auf der
Baustelle, jemand auf die Idee kommt,daß ich zu langsam bin.

Letztenendes, wird mir wohl jeder zustimmen, daß man mit einem seriennahen KAT verdammt viel Freude haben kann.
Bei aufkommenden Wünschen nach mehr Leistung fragt bitte die Werkstatt eures Vertrauens und Euren Bankberater :lol: :lol:

Gruß rainmaster

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Lobo
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von Lobo » So 3. Mai 2015, 10:30

also ich hab den 4x4 ja auch auf Turbo umgebaut, nicht weil Leistung fehlte sondern weil es den Motor extrem günstig gab, Leistung hat mir nicht gefehlt

mein Fazit, ist witzig mit Turbo, aber brauchen tut man den nicht, die Leistung die mehr da ist ruft an auch mehr ab, besonders in den Bergen oder im Gelände, die erste Testfahrt war dann bei 50l mit eine fette grinsen zwar, beim überholen bin ich nun minimal schneller wie mit dem Sauger

rechnet man al ehrlich alle kosten zusammen für Motor, Wandler und Getriebe + das Einbauen+ Achsverlängerrung kannst du dir einen 6x6 kaufen und hast was gescheites

aus heutiger Sicht würde ich den umbau nicht wieder machen, es lohnt nicht bei 4x4 zum Reisen, nicht mal zum Spielen, da ist das Gelt in eine VA Sperre besser investiert

wer was schnelle braucht soll gleich nach was modernen schauen
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Stephanskat
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von Stephanskat » So 3. Mai 2015, 12:42

Ich habe ja einen 4x4 mit großem Motor, neuen Turbos, 10 mm Pumpenelementen, langen Achsen und 16er Rädern. Ich denke, wer einen möglichst schnellen, zuverlässigen Kat im bezahlbaren Rahmen möchte, liegt damit richtig. Die Umbauten sind alle fast Plug and Play, in dem leichten Auto gibt es mit dem leistungsgesteigerten Motor auch keine thermischen Probleme.

Ein 6x6 ist natürlich im Gelände besser, da er nicht so kippelig ist, aber eben auch etwas schwerer.

Bei einem Umbau des 4x4 auf V10 geht nach meiner Meinung der originale Charakter des Kat verloren und ob so ein Umbau dann auch zuverlässig ist? Ich würde dann eher dem 413 eine größere Einspritzpume verpassen, dann sind auch 600 oder mehr PS möglich. In einem leichten Auto sollte das thermisch gehen.

Stephan

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special-mechanics
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von special-mechanics » So 3. Mai 2015, 13:06

Lobo hat geschrieben:also ich hab den 4x4 ja auch auf Turbo umgebaut, nicht weil Leistung fehlte sondern weil es den Motor extrem günstig gab, Leistung hat mir nicht gefehlt

mein Fazit, ist witzig mit Turbo, aber brauchen tut man den nicht, die Leistung die mehr da ist ruft an auch mehr ab, besonders in den Bergen oder im Gelände, die erste Testfahrt war dann bei 50l mit eine fette grinsen zwar, beim überholen bin ich nun minimal schneller wie mit dem Sauger

rechnet man al ehrlich alle kosten zusammen für Motor, Wandler und Getriebe + das Einbauen+ Achsverlängerrung kannst du dir einen 6x6 kaufen und hast was gescheites

aus heutiger Sicht würde ich den umbau nicht wieder machen, es lohnt nicht bei 4x4 zum Reisen, nicht mal zum Spielen, da ist das Gelt in eine VA Sperre besser investiert

wer was schnelle braucht soll gleich nach was modernen schauen

na gerade beim sauger in der stinoausführung ist das mitschwimmen auf der bahn recht mühsam ... 90 mit über 2600 upm finde ich als mechaniker bei einem motor dieser grösse eher doof , klar er kann das ab .... aber schön ist das nicht ,
im gegensatz dazu der vergleich zum 4x4 turbo mit schnellen achsen : da fährst du um die 1700 upm , brauchst weniger sprit und kannst überholen wann und wo du willst :)
ne vordere sperre hab ich noch nie vermisst .... die paar mehr ps eigentlich schon ( bin mit der werkstatt bei 14to )
spürbar ist der unterschied turbo / nichtturbo schon
ich denke aber immer vorrausgesetzt man ändert auch die achsübersetzung ... sonst macht das wenig sinn
und ich habe mit den 4x4 turbos mit denen ich unterwegs war weit weniger gebraucht als mit meinem sauger
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von Lobo » So 3. Mai 2015, 13:36

rechnen wir mal ganz grob

Turbomotor 4-7000€
WSK 400+ Getriebe 2500€
Achsen verlängern 5000€

dazu kommt noch Motor überholen
Getrirbe durchsegen
neue Düsen
ESP optimieren durch einstellen oder Tuning so 1500€
neue Lader 3000€
neue Kardanwelle
16ner nach bedarf ???

komme ich mal ebbend auf grob 15.000€ Materialkosten + Montage + Basisfahrzeug

und du hast immer noch ein Schaukelpferd was nur 80 km/h fahren darf,




vernünftig war Sauger mit 16nern und aufgedrehter pumpe die drehte bei 80 dann 2200-2300 u/min und es reichte immer noch um an den anderen vorbei zu ziehen, Kostenpunkt dafür bei mirmit Reifen und pumpe unter 600€ der verbrauch lag bei 32l jetzt mit Turbo wo ich auch die Leistung abrufe 50L
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special-mechanics
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von special-mechanics » So 3. Mai 2015, 15:46

bei der kostenfrage geb ich dir recht .....
an den 50l ist aber eher dein innerer schweinehund schuld :lol:

600 für pumpe und reifen ist aber ....günstig
das kostete alleine das rüdiger paket inkl. neuer düsen schon
zitat : "Dann kann es also sein der KAT ist umgekippt obwohl er es theoretisch gar nicht hätte dürfen oder er ist nicht umgekippt obwohl er es hätte theoretisch müssen ?" HJL

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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von Lobo » So 3. Mai 2015, 15:51

ja ich fand 90€ für die 16ner auch recht viel da andere sie schon für 75€ das stück bekommen hatten aber was solls, das Taschengeld hat immerhin noch für 2 Sätze gereicht :mrgreen:

wenn ich Leistung habe nutze ich sie auch sonst kann ich Kurzhauer Fahren :mrgreen: :mrgreen:
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kamikaze
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von kamikaze » So 3. Mai 2015, 17:45

Also bin mit meinem 4x4 Turbo sehr zufrieden. Grade mit schweren Anhänger und 5to Koffer darfs nicht weniger sein. Trotzdem würde ich mir 16er Räder und eine mittellange Übersetzung wünschen, zum Reisen...

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GerhardPrell
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von GerhardPrell » So 3. Mai 2015, 21:28

Hallo Lubo,

wo gibt es so günstige 16ner Reifen und haben die auch noch Profil?

Gruß Gerhard

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Lobo
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von Lobo » So 3. Mai 2015, 21:47

die Quelle wurde vollständig geplündert vom Forum :mrgreen: , waren angefahren aber 100% Profil 3 cm :mrgreen:
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HugoVogelsang
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von HugoVogelsang » Mo 4. Mai 2015, 03:08

Wenn ich mal meinen Senf dazu geben darf:

Ihr wisst ja, ich habe aktuell den Berger mit dem V10. Der läuft, leistungsmäßig ausreichend, aber spritzig ist anders. (By the way, der dreht höher als 2000. Da läuft er gerade 80.) Dabei darf man nicht vergessen, daß die Kat's bei Kiellegung im Vergleich zu den zivilen LKWs üppig motorisiert waren....
Die 8 Gänge im KAT II sind OK (im Strassenbetrieb ohne Anhänger reichen die oberen 4), aber die 16 Gänge im A1 sind definitiv schöner.

Ich muß dazu sagen, daß ich am Berger-V10 noch nicht gedreht habe. Die Emma war aufgedreht, man redete von 500 PS, die ich nicht glaube. Wenn 500 PS mit Seriendrehtzahl (also höherem Drehmoment) auf einen Serienwandler mit Serien-Schaltkupplung losgelassen werden, stirbt die Kupplung, ausprobierter Weise. Zumindest im KAT II sind 1500 NM am Getriebeeingang das ausprobierte Limit. Darüber geht was kaputt.
Die Emma habe ich nicht auf der Strasse gefahren, ausser im Korso. Von daher kann ich nicht sagen, wie sie beim Überholen gewesen wäre. Und im Gelände war der Hauptunterschied zu meinem Marderkat natürlich die andere Schwerpunktlage und das andere Gewicht.

Was am V10 aber schön ist, ist die Wasserkühlung. Deutz hin, Einfachheit und Wartungsfreundlichkeit her, ich stehe auf Wasserkühlung. Keine thermischen Probleme, viel leiser, man kann die Kühlung anordnen, wie man möchte, und die Wandlerkühlung bei Öl über Wasser ist um Welten besser, als beim KAT 1.

Einen V10 in einen 2-Achser einzubauen bringt einige Probleme mit sich. Der Motor ist zu lang, zu stark für das Getriebe. Nun hat der 4x4 Platz nach hinten, da kann man sich Länge holen.
Es gibt aber auch schon eine ÖAF-Variante als Flugfeldlöschfahrzeug für Rosenbauer. 4x4 mit MAN V10 plus Turbos. Ich hab' ihn noch nicht selber gefahren, aber Charly (Alfers) hat einen aus Norwegen geholt, und das Ding muss wirklich gut abgehen. Dabei ist der natürlich ab Werk lang übersetzt, da es auf dem Flugplatz nur eine unzulässige Geschwindigkeit gibt, und das ist ZU LANGSAM.

Ich hab' für den V10 im Berger einen Satz passender Turbos. Die werde ich bei Gelegenheit mal nachrüsten, wobei ich eher 440 als 500 Ps anstrebe. Das wird aber noch eine ziemliche Bastelei, weil kein Platz.

Na ja. Mein MTU ist hübsch, mit 600 PS die Leistung, die man bei einem 8x8 gut vertragen kann, und mit 50-55 L Autobahnschnitt anscheinend im Rahmen. Durch die lange Übersetzung zwischen Motor und Getriebe ist das etwa dasselbe, was der V10 schluckt. Leider kommt der MTU nicht untenrum, sondern will mindestens 1600/min. haben, ehe er Spass macht. Aber auf der Autobahn überhole ich andere LKW damit, wie mit einem PKW. Blinker setzen, auf's Gas, und gefühlte 30 Sekunden später wieder einscheren, ohne darauf warten zu müssen, daß er mich einscheren läßt oder mit der Lichthupe anzeigt, daß ich an ihm vorbei bin. Und da ist mir dann auch der Berg egal.

Im Gelände lasse ich auf einen 8x8 nichts kommen. (Ich habe noch keinen 6x6 im Gelände gefahren.) Es gibt viele Stellen, da denke ich mit dem 4x4 gar nicht erst daran, hinein zu fahren, und mit dem 8x8 denke ich nicht daran, wegzubleiben. Umgekehrt ist es höchsten an sehr engen Stellen.
Der 8x8 mit den beiden Vorderachsen auch auf der Strasse sehr viel ruhiger im Geradeauslauf. (Wenn nicht gerade alle Kugelköpfe Spiel haben.) Der 4x4 ist da sehr viel schlechter auf der Strasse zu halten. (Keine Ahnung, wie es beim 6x6 aussieht.)

Mein Fazit: 360 PS im 8x8 mit 22 Tonnen sind zufriedenstellend. 400-440 Ps dürfen es ruhig sein, besonders wenn man öfter mit Anhänger fährt und die Strecke ein paar Berge hat. Ansonsten kann man mit den aktuellen zivilen gut mithalten.
440 KW auf 20 Tonnen sind Luxus. Luxus, der Spass macht, jep. Leider gewöhnt man sich nur zu schnell daran. Und ohne konstruktive Maßnahmen sind 440 KW zuviel für den Antriebsstrang.
Ein gut eingestellter Turbo im 6x6 oder 8x8 sollte es tun. Mehr ist zwar immer 'nice to have', geht aber ins Geld und loht nur, bei Dünen, Motorsport oder viel Anhängerbetrieb.

Und.... ich steh auf Wasserkühlung.

Gruß Hugo

Adventure
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von Adventure » Mo 4. Mai 2015, 09:04

Hallo Leute,

bin noch neu, aber beim Kat ist das Thema Motor für mich auch ein Thema welches mich mehr interessiert.
Habt Ihr evtl. einen Link wo ich mich mal um die Basics bemühen kann?
Sind das schon Direkteinspritzer , auch die Luftgekühlten?
Automatik - ist das so wie bei PKWs? - Technisch bin ich nur bis zum G Modell/ Puch gekommen.
Gibt es Wandlerüberbrückungen ?
Wenn Ihr Turbos ansprecht, gibs da auch Ladeluftkühler? Gut, ich kann mir vorstellen, das diese Frage naiv ist,
weil Ihr evtl. meint - "oh man, wo soll denn ein 4-qm-Aluteil montiert werden... -da wird doch sofort draufgeballert ..."
Naja - Optimierungen sind halt interessant und machen mich neugierig. Ich habe aber noch keinen Plan von den dicken Brummern.

viele Grüße
Andreas

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Powerkat
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von Powerkat » Mo 4. Mai 2015, 10:32

Moin...
also die alten ((B)F8L413F(C) und auch die neueren (B)F8L513(C) sind alle Direkteispritzer...
Die Turbovarianten haben auch alle serienmäßig Ladeluftkühler (die alten 413 2 kleinere,die neuen 513 einen)....
Bei den Getrieben ließt du dich bitte noch ein bischen ein, es sind Getriebe aus der ZF Transmatik Familie auch gerne als Halbautomat bezeichnet aber keinesfalls als Automatik ! es sind klassische synchronisierte 6 Gang getriebe (in den neueren Versionen auch 8 bzw. 16 Gang) kombiniert mit einem Anfahr und Rangier-wandler der ab einer gewissen Drehzahlgleichheit zur Wirkungsgradsteigerung überbrückt läuft , der Gangwechsel erfolgt jedoch ausschließlich konventionel manuel mittels einer klassischen Einscheiben-Trockenkupplung...

Marcel
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von Adventure » Di 5. Mai 2015, 12:51

Vielen Dank schon mal. Getriebe gucke ich mir natürlich auch an.
Sind denn weningstens die 4-Gang Automtikgetriebe ähnlich wie im PKW?
Beim Phillip gibt es so einen im Kat 4x4.

viele Grüße
Andreas

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manny
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von manny » Di 5. Mai 2015, 13:11

Es gibt in manchen Baureihen Allison oder Renk Automaten, die sollten in etwa so funktionieren wie im PKW.

Der "normale" KAT hat aber den von Marcel beschriebenen Antriebsstrang, -der bewährt gut ist.
Wer später bremst ist länger schnell...

Mein Fuhrpark:
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von Adventure » Di 5. Mai 2015, 15:44

Aha, prima. Muss mich an so was Großes ran tasten.
Nach einem Puch/G ist ein Kat irgendwie ultimative Steigerung ...
Freue mich schon auf den Köln-Stammtisch.

Gruß Andreas

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tdichris
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von tdichris » Di 5. Mai 2015, 19:24

Interessanter Thread !!

Is zwar Offtopic, aber vielleicht für den ein oder anderen interessant:

Ich habe in einem meiner Steyr ein 5-Gang Allison Automatikgetriebe verbaut.
Da ich noch einen fast gleichen LKW (gleicher Motor) mit ZF 16 Gang Schaltgetriebe habe, kann ich direkt vergleichen.

Das Automatikgetriebe legt gerade in den unteren Drehzahlbereichen eine tolle Beschleunigung an den Tag.
Kein Vergleich mit dem Schaltgetriebe, da kann ich gar nicht so schnell schalten, daß ich auch nur annähernd in die entsprechenden Drehzahlbereiche komme, um dann auch das entsprechende Drehmoment zu haben.

Wäre interessant, einen KAT mal mit so einem Automatikgetriebe zu fahren.
Und das Ganze vielleicht noch mit Turbomotor ;)
Grüße
Christian

HugoVogelsang
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von HugoVogelsang » Di 5. Mai 2015, 22:14

Hallo,

Der 4x4 mit 4 Gang Automatik ist kein KAT 1.
Ohne zusätzliche, schaltbare Untersetzung im Verteilergetriebe reicht eine 4 Gang Automatik von der Spreizung her auf keinen Fall für den Geländeeinsatz.

Ich kenn jetzt die Spreizung eines KAT 1 Getriebes nicht, (6 Gänge vollsynchronisiert mit angeflanschtem Verteilergetriebe + WSK). aber das 4S150 aus dem KAT II hat eine Spreizung von 1 zu 9. Übliche Automatikgetriebe schaffen selten mehr als 1 zu 5. Das reicht für den Strasseneinsatz (da reichen beim KAT 1 oder KAT II ja auch die oberen 4 Gänge) aber auf keinen fall für's Gelände.

Der aktuelle Multi, (4-Achser, 15 Tonnen Zuladung) hat deswegen eine 7-Gang Automatik mit einer Spreizung von über 9. Und die ist auch absolut nötig.

Zum Schaltgetriebe: Natürlich ist eine grobe Stufung günstiger beim Beschleunigen, weil die Anzahl der Schaltvorgänge reduziert wird und man üblicherweise das ganze Drehzahlband des Motors ausnutzt. Die feine Stufung eines 16 Gang Getriebes braucht man, um den Motor bei Konstantfahrt in einem möglichst günstigen Drehzahlbereich zu halten. Beim Beschleunigen kann man also auch mal einen Gang überspringen. Beim 16 Gang-Getriebe entstehen die 16 Gänge ja auch durch die Splittung der 8 Hauptgänge, (die von einer 4-Gang Einheit + Gruppenschaltung erzeugt werden.)
Für die, die noch kein 16 Gang Getriebe gefahren haben: beim Beschleunigen werden nur die Hauptgänge benutzt, um dann bei Marschgeschwindigkeit die Motordrehzahl möglichst gut anzupassen.
Ich vermute kein Mensch benutzt in den unteren 4 Gängen den Splitter.

Auf der Straße fahre ich den KAT II in den oberen 4 Gängen. Der 5. ist zum Anfahren zwar ein bisschen lang, aber die Schaltung durch die Gruppe, also zwischen dem 4. und 5. Gang ist lästig und dauert relativ lange. Da kann man stattdessen gerne den Wandler ein bisschen mehr arbeiten lassen, dafür ist er ja da. Und dann sind es bis 80 nur 4 Gänge.
Beim Faltstrassenableger mit dem 16 Gang Getriebe ging das genau so gut, leer natürlich und ohne Anhänger. Ohne Wandler muss man aber im 3. anfangen, und da der 3. und 4. relativ eng gestuft sind, denn diese beiden Gänge sind in der grossen Gruppe ja der Hauptfahrbereich, ist das wirklich eine elendige Schalterei.

Gruß Hugo

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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von manny » Di 5. Mai 2015, 22:52

Moin,

als ergänzung zu den 16Gang Getrieben...

Also in der kleinen Gruppe, also den ersten vier Gängen, braucht man die halben Gänge nicht wirklich, wie Hugo schon schrieb, Ausnahme sin hier wahrscheinlich nur die Schwerlastzugmaschinen, die mit mehr als 100t durch die Gegend fahren...

Zum Anfahren bei Teilladung etc. (ich rede jetzt nicht vom KAT mit WSK sondern von schaltgekuppelten Fahrzeugen) kann man die halben Gänge schön nutzen um große Gänge auszulassen...
Zum Beispiel bei einem halb ausgeladenem 40tonner...
Anfahren im dritten, dann in den fünften, dann sechs groß, acht klein und bei erreichen der Reisegeschw. acht groß...
Oder bei nem leeren Zug... Anfahren im vierten, dann fünf groß, sieben klein acht groß...


Je nach Terrain und Beladungszustand schaltet man am dem sechsten auch gerne mal die halben mit durch, dann ist der Motor immer voll im grünen Bereich ;)

Ja... son Splittgetriebe würde ich mir für den kleinen auch wünschen, aber da er ja Praktisch nur fast leer durch die Gegen rollt und ganz ordentlich zieht braucht man eigentlich nicht wirklich... In den Bergen wär halt der Vorteil dass man mal eben schnell einen halben Gang runterschalten kann...
Wer später bremst ist länger schnell...

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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von egn » Mi 6. Mai 2015, 08:18

Ich habe das mit dem Automatikgetriebe für den KAT1 auch schon mal theoretisch durchgespielt. :lol:

Das einzige Getriebe das ich von der Spreizung als fast perfekt zum 6x6 Motor fand ist das Allison 3700SP.

Das Getriebe hat die folgende Abstufung:
6,93 - 4,18 - 2,24 - 1,69 - 1,20 - 0,90 - 0,78

Mein aktuelles 6-Gang Getriebe hat die folgende Abstufung:
6,37 - 3,71 - 2,22 - 1,36 - 1,00 -0,74

Gerade die feinere Abstufung in den längeren Gängen wäre eine gute Hilfe gerade an Steigungen, an denen ich heute oft in einem kleineren Gang bei Höchstdrehzahl hängen bleibe, weil der Drehzahlsprung zum nächsten Gang einfach zu groß ist.

Leider ist das Getriebe von der maximalen Leistung her etwas knapp, aber sollte mit dem Turbo, selbst wenn aufgebohrt, noch gehen.

Aber der Preis für einen Umbau steht halt in keinem Verhältnis zum Nutzen. Da bleibe ich doch dann lieber bei der Handschaltung.

Nur beim Einbau eines komplett neuen Motors, wie z.B. dem Deutz 1015CP würde ich dann ein Allison 4700SP nehmen. :mrgreen:
Gruß Emil

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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von AndreasE » Mi 6. Mai 2015, 11:32

Wäre es dann nicht gleich sinnvoll den ganzen Antriebsstrang umzubauen?

Ich finde den Link zu der Webseite nicht mehr, aber wie ich mit den KATzen angefangen habe, gab es eine Webseite eines 8x8 mit Umbau auf den Mercedes OM 402 Motor (hat angeblich den gleichen Motorblock wie der Deutz - war eine Vorgabe der BW). Wenn ich mich richtig entsinne, hatte der ca. 500PS, deutlich mehr Drehmoment. Bin mir nicht mehr sicher, ob er eine Automatik hatte. Keine Ahnung wie zuverlässig das ganze war. Aber das Fahrzeug stand eine Zeitlang zum Verkauf.

War ein Fahrzeug mit Wechselbrücke und Anhänger (Pritsche und Container konnten wahlweise montiert werden)

Hier noch ein Video daß ich gefunden habe. Plus hier ein Bild.

Wenn jemand noch den Link zu der ursprünglichen Webseite des Fahrzeuges hätte, kann man im Internetarchiv nachschauen, was da alles verbaut wurde. (sollte es die Webseite nicht mehr geben)

LG,
Andy

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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von egn » Mi 6. Mai 2015, 12:21

Also einen Mercedes Motor würde ich nicht im Leben in einen KAT einbauen. :cry:

Entweder wieder einen Deutz oder einen MAN. :lol:
Gruß Emil

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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von manny » Mi 6. Mai 2015, 14:20

egn hat geschrieben:Also einen Mercedes Motor würde ich nicht im Leben in einen KAT einbauen. :cry:

Entweder wieder einen Deutz oder einen MAN. :lol:

So seh ich das auch, sonst könnte ich mir ja einen Zetros kaufen, mit 7,irgendwas Ltr 320PS und Allison Automatik -das ganze verpackt in nem riesen Haufen billigen Plastik ;)

@AndreasE ...du musst öfter zum KAT Treffen kommen, da war er zu 2013 bestaunen, hat jetzt einen Besitzerwechsel hinter sich...
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Re: motorenfrage .... welcher solls sein ?

Beitrag von Powerkat » Mi 6. Mai 2015, 16:03

moin..
@ Andy... der 8x8 Umbau war schon ein langer Steiniger Weg, ich habe an dem Projekt seiner zeits die Getriebearbeiten gemacht, er hat ein 4S150 GPA ,also das 8 Gang drin...vom Prinzip her läuft der Antriebsstrang sehr zuverlässig soweit ich weiss, aber er besteht auch zum großen Teil nun aus zusammengewürfelten Prototypen teilen... also eigentlich nicht wirklich geeignet für jemanden der nicht selber schraubt...vom Prinzip her ist der Motor nicht schlecht, stammt aus der letzten Mercedes SK Serie...war sehr zuverlässig und natürlich sehr Abgasarm...

Aber es war kein OM 403... es war ein OM 442 LA ....das es Blöcke gibt die von Mercedes und Deutz Baugleich sind wäre mir neu und kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen früher waren die V-Blöcke von Mercedes und MAN mit Köpfen etc. kompatibel aber glaub nicht mit Deutz...

Marcel
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