DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

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oelmotor
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DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von oelmotor » Mo 23. Mär 2015, 22:23

Hallo KAT-Gemeinde.

Da mich bei den KATs besonders der Antriebsstrag Interessiert, habe Ich mir die
Motoren mal genauer unter das Auge genommen. Ein wichtiges Thema da der Motor
mitunter ein Herzstück ist.
Konnte bisher leider keine ausführlichen Einträge finden daher mein Post.

Ich lese oft Sätze wie "(XXX) Motoren sind scheiße weil er mir verreckt ist, niewieder (XXX) Motoren"
Solche Aussagen ohne Begründung und Hintergrudwissen mag Ich nicht, würde
mich freuen wenn wir hier gemeinsam mit Experten Tatsachen zu den Motoren
ausdiskutieren könnten.

Ich finde in den MAN KAT gehört ein MAN/Mercedes Motor rein, meine Meinung.
Egal ob laufruigher R6, oder V8 V10 V12 Turbo oder Sauger.
(MB OM Motoren und MAN D Motoren sind teils Baugleich)

Vorab jeder Motor egal ob Deutz oder MAN hat seine Vor und Nachteile das ist
klar, dennoch ist MAN für mich das Optimum.

Ich bevorzuge den Motor der Augsburg/Nürnberg Maschinenfabrik, ist einfach
die bessere West Germany Qualität.
Wenn ich mir die Motoren äußerlich wie innerlich anschaue (MAN D 2538 MTA )
und (Deutz F8L413F) fallen da sofort die Feinheiten und Details auf wo von
Qualität zeugen und nicht.

Beispiele :

Ventieldeckel beim Deutz und MAN brauch ich nicht viel Schreiben Deutz ist tiefgezogenes
Blech, MAN Aludruckguss wie gesschrieben hat seine Vor und Nachteile beides,
trotzdem finde Ich der Deckel vom MAN macht einfach den besseren Eindruck.

Abgaskrümmer beim Sauger und Turbo, MAN sehr Strömungsgünstig, bestes
Material gegen Hitzerisse, beim Deutz: einfach- billig und sinnfrei, ein gerades
Abflussrohr mit Anbindugen an den Auslass, Strömungsungüsttich folge Hitzenest.

Motoren, Der MAN: Motorblock aus Vermiculargraphitgrauguss mit
Schleuerguss Laufbuchsen Nass, das Material kann was ab und hält.
Wassergekühlt viel weniger Temperaturdifferenzen...
Nur vom Feinsten wenn da ein paar sachen beachtet werden hält der Millionen Killometer und mehr.
War schon bei Instandsetzungen dabei und die Motoren sind wirklich aus dem
Vollen gearbeitet hat mich gleich überzeugt.

Der Deutz hat ein GG Kurbelgehäuße mit Lamellenzylindern ohne Laufbuchse,
(Bauartbedingt), Zylinderkopf ist aus Aluminium.
sonst nichts Besonderes was mir aufgefallen ist...

MAN Motoren haben BOSCH RESP oder VESP im einsatz, gibt nichts besseres.
Bei Deutz weiß Ich es nicht könnte durchaus LUKAS Kernschrott Pumpen
verbaut sein...

usw.


Bekannt ist das Deutz gute Erfahrungen mit Luftkühlung hat aber wiso damals
entschieden wurde dass in die Deutsche KAT Version die Luftgekühlten
reinkommen weiß Ich nicht evtl. dass kein Kühlmittel einfrieren kann?,
jedenfalls haben Die Österreicher das gute MAN Treibwerk drinn und auch die
neuren A1.1 sowie LX SX usw.

Haben Die MAN und Deutz Turbomotoren Ölkühler und LLK A/A Kühler verbaut ?
Ölspritzdüsen für den Kolbenboden ?
Was für Turbolader, Wassergekühlte Abgasseite ? Hersteller ?

Ich selber habe auch nicht viel Ahnung und würde mich sehr freuen wenn mir
Experten! (kein Halbwissen bitte), ein paar Technische Details und Erfahrungen
zu den beiden Motoren geben könnten.
bevor Ich Deutz zu unrecht in den Dreck ziehe...?

Immerhin ist Deutz Deutsch und kein Cummins, Perkins oder wie auch immer -Schrott.

Beste Grüße Marco.

waYne
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von waYne » Mo 23. Mär 2015, 22:48

oelmotor hat geschrieben:
Bekannt ist das Deutz gute Erfahrungen mit Luftkühlung hat aber wiso damals
entschieden wurde dass in die Deutsche KAT Version die Luftgekühlten
reinkommen weiß Ich nicht evtl. dass kein Kühlmittel einfrieren kann?
Im ersten Lastenheft von 1964, welches die Bundeswehr erstellt hat, wurden explizit vielstofffähige, luftgekühlte Motoren gefordert.
Vermutlich Dadurch wurde auch KHD seinerzeit mit der Entwicklung des Antriebsstrangs beauftragt.

Nachdem was ich im Kopf habe beruht der Wunsch nach Luftgekühlten Motoren auf der geringenen Empfindlichkeit gegenüber Beschuss mit Handfeuerwaffen. Bei Wassergekühlten Fahrzeugen ist der Kühler einfach ein neuralgischer Punkt, sofern er mit Kugeln durchsiebt wird.

Ob auch die Forderung nach einem Einsatzbereich von -30°C bis +44°C für Luftkühler spricht kann ich nicht sagen. Wie man allerdings aktuell an der Arktis Expedition in Sibirien sieht, funktionieren sie auch bei Extremtemperaturen!

Grüße

waYne

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Filly
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von Filly » Mo 23. Mär 2015, 22:51

Was schreibt man auf so einen Beitrag?
Ja, immerhin stecken grundsätzlich deutsche Motoren in unseren deutschen LKWs.
Die deutsche Bundeswehr verlangte für den KAT luftgekühlte Motoren weil der deutschen Wehrmacht im Feldzug gegen ...Rußland... das Kühlwasser eingefroren ist und das dazu beitragen hat daß dieser Anflug von deutschem Größenwahn ziemlich in die Hose gegangen ist.

Deutz Motoren sind sicher nicht schlechter als die von MAN. Sie wurden ja nicht nur in LKWs eingesetzt (Magirus, Faun...) sondern auch in etlichen Baumaschinen, Traktoren, Lokomotiven etc.
Motoren von MAN oder Mercedes erreichten nie eine derartige Verbreitung, weil sie hauptsächlich für die hauseigenen LKWs gebaut wurden.
Wenn man die Einsatzbedingungen der Deutz Motoren anschaut, dann spricht das auch für die Maschinen. Beispiel Feuerwehrfahrzeug: Mit kaltem Motor losfahren, Vollgas zum Einsatz, dann stundenlanger Betrieb bei höherer Drehzahl aber ohne große Last zum Betrieb der Wasserpumpe. Die so geschundenen Motoren funktioneren immer noch.

Die Werkstoffauswahl hat keine große Aussagekraft über die Haltbarkeit. Bei höherfesten Werkstoffen werden die Bauteile in der Regel dünnwandiger um Gewicht zu sparen. Deutz sparte Gewicht indem die schwere Wasserkühlung weggelassen wurde. Was nicht vorhanden ist kann auch nicht kaputt gehen.
Bei Deutz muß man keine Laufbuchsen aus dem Block ziehen sondern tauscht einfach den einzelnen Zylinder aus.

Die luftgekühlten Motoren sind ausgestorben, weil durch die höheren Verbrennungstemperaturen zu viele Stickoxide entstehen und damit die Abgasvorschriften nicht mehr eingehalten werden konnten. Der Wirkungsgrad der Motoren war durch die höheren Temperaturen aber besser. Ein Wassergekühlter läuft mit seinen 90° eigentlich zu kalt für einen Verbrennungsmotor.

Achja, am deutschen Deutz Motor hängt natürlich auch eine deutsche Bosch ESP.

Christoph

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HähWieMetal
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von HähWieMetal » Di 24. Mär 2015, 00:11

Könnt ihr bitte mal mit dem deutsch, deutsch, deutsch... Scheiß aufhören?!!!!?

Jeder Motor hat seine Vorzüge, wenn man lieber einen MAN oder Benz-Motor drinne hat kann man sich da ja so hinbasteln, genug Platz ist ja gegeben beim Rektalhauber.
Ich mag die Deutz Triebwerke da sie schön einfach und robust aufgebaut sind, da macht es spaß drann zu schrauben.

Grüße, Marco

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Powerkat
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von Powerkat » Di 24. Mär 2015, 00:13

Hallo lieber Marco !
als erstes möchte ich dir persönlich nur mal sagen das ich deinen Unterton unangenehm finde :
Firmen wie Lukas, Cummins ,Perkins haben in der Technik durchaus ihre Daseinsberechtigung ! Perkins Industrie- Dieselmotoren in zB Gabelstaplern laufen teilweise deutlich Länger als ihre Kolegen von Mercedes !!Ich betreibe selber einen Linde H45 stapler mit einem 4 Zylind. Perkins Motor, er hat rund 22000 Betr. Std. auf der Uhr ,ist im Dreischichtbetrieb gelaufen und noch nie im Kernbereich Block,Zylinder,Kopf inst.ges. worden !er läuft absolut sauber und Rauchfrei,die Nachgeneration H45 hat die tollen made in Germania VW industriemotoren- bei denen sagt man inzwischen Kraftstoff und Öl Kontrollieren und Turbolader wechseln, wenn am Turbolader nichts ist, muß halt das Schwungrad erneuert werden,alternativ könnte man natürlich auch Injektoren und Kopf mal wechseln... egal, nur 3 Wochen am Stück ohne Schrauben fahren, das geht leider bei den wenigsten... nur mal so zur Info auch die Verteilerpumpen von Bosch sind den von CAV (Lukas ) nicht wirklich überlegen - eine Verteilerpumpe hat immer baulich den konstruktiven Nachteil das ein Pumpkolben bzw 2 die Arbeit im wechsel für 4-6 Zylinder übernehmen müssen im gegensatz zu einer Reihenpumpe !
Wenn du doch schon so schlau bist und dir über die Gefüge der Blöcke der Motoren gedanken gemacht hast oder es irgendwo aufgeschnappt hast hättest du ja noch ein wenig googeln können und herausgefunden das die Deutzmotoren ebenfalls 8 Zyl. Reihenpumpen der A bzw. P Familie haben !
Da du ja in deinem eigenen Halbwissen bereits festgestellt hast, das die Östereicher im ÖAF die V8 MAN Motoren verbaut haben, wirst du vieleicht mitbekommen haben, das es dort ebenfalls 2 Varianten gibt wovon eine eine schlechte Vorkammerserie ist, die bereits ein Starten im Sommer unter 15 Grad plus ohne Vorglühen fast unmöglich macht vom Winterbetrieb will ich garnicht reden ! Da springt unser direkteinspritzender Deutz selbst bei -5 Grad ohne Vorglühen an !

Wenn Du doch so von den MAN überzeugt bist, dann kauf dir doch einfach einen und vergiss den Deutz ! freu dich an den Alu druckgusdeckeln deren Riss du nur flicken könntest wärend ich in meinem heilen Blechdeckel gar kein Riss kriegen kann und wenn ihn jemand zu fest angezogen hat einfach wieder rausbeule....Wenn du allerdings deinen A1 mit MAN Motor betütelst vergiss nicht das er die - wie die Praxis es zeigt: wirklichen Schrott elektrokomponenten hat-sämtliche Zentralstecker haben Probleme mit zerfallenden Kontakten oder Oxidationen, die einfachen Kupferkabel oxidieren und das nach bereits 15 Jahren !! in unseren alten KATs kennen wir diese Probleme noch nichtmal da wir extrem hochwertige Edelstahl-Nickel-Kabel besitzen,und unsere Stecker dicht sind !und es gehen auch nicht die zivil-Relaisplatten aus der F 90 Serie zu Bruch weil wir keine Ziviltechnik im alten KAT haben (im Bezug auf diese E-Komponenten)!

Aber du kannst dich ja mal mit den tatsächlichen Problemen der neuen MAN Serien im KAT 1A1 bzw. KAT 1A1.1 oder HX etc. befassen:
-regelmäßig brechende und reissende Fahrerhausverriegelungen
-undichte Verriegelungen
-extreme Oxidationen der Alu-Kühlwasserstutzen am Übergang zu den Schläuchen
-Probleme mit den Antriebswellen der Hydraulikpumpen denn sie müssen ja immer mitlaufen (von der Energieverschwendung ganz abgesehen...)
-brechende Kühlerhalterungen
-Risse in den liegenden Wasserkühlern die fürs stehen konzipiert waren....
Alles schöne Teile aus deinem Lieblingshaus made in Germania !

Und vergleiche bitte nicht Äpfel mit Birnen ! die MAN motoren die Du heute so hübsch findest, gehören alle zur neuen Generation ! die Deutz die du hier so nieder redest sind in den 60 ern entwickelt !!!dann schau mal was MAN da geliefert hat, mit denen wolltest du heute nicht mehr fahren ! Der 413 Deutz hat sich Welt weit dermaßen bewährt das er heute noch neu gebaut wird ! er war zu seiner Zeit als W Version der einzige im Bergbau zugelassene Motor durfte sogar in die damalige DDR imprtiert werden für den Bergbau da er die besten Abgaswerte hatte !natürlich kommt er mit heutigen Motoren nicht mit das muß er aber auch nicht...Wenn du also heutige MAN Motoren bzw. aus den 2000 er Generationen vergleichst, dann bitte mit flüssigkeitsgekühlten Deutz aus der neuen 1000 er Serie... !im Übrigen bekomme ich noch heute ALLE Motorenteile des alten 413 Deutz direkt von Deutz ! davon kannst du bei MAN nur träumen !Die können heute noch nichtmal die Türen der A1 Fahrerhäuser liefern !

Ölkühler :Was soll den das für eine Frage sein ? zeige mir mal einen luftgekühlten Motor in der Klasse der keinen Ölkühler hat, die Ölkühlung ist beim Luftgekühlten viel wichtiger als beim Wassergekühlten .Wir haben sogar deine gewünschten Ladeluftkühler sogar gleich 2 ! und noch einen separaten Wandlerölkühler ! bei den Deutz kann auch der Wandler den Motor nicht Überhitzen da er einen eigenen Kühler hat ! bei deinen Lieblingsprodukten sitzt der Wandlerölwärmetauscher im Motorkühlwasserkreislauf somit kommt der Wandler nie unter die 80 ° und wenn der Wandler mal richtig Ackern muß heizen seine 130 ° Öltemp. den ohnehin schon keuchenden Motor schön ein ! eines der Gründe warum die Version der "Kanadischen 8x8 Kats ( Kat 2 bzw. M 1002 etc. ) gerne Motorprobleme MADE IN GERMANIA bekommen !

Du liebst die Guskrümmer so sehr ? dann geh doch mal an einen 30 Jahre alten V8 vom Daimler ...da sind die Gußkrümmer so verrostet das du keine Schrauben mehr erkennst,dir vor Spannungen die Stehbolzen abreissen...ja, unsere Blechkrümmer sind nicht Formschön, aber ich kann sie problemlos schweißen ! und wenn sie das erste mal richtig heiß werden baut das Blech seine Spannungen einfach ab !

Kennst du denn auch den größten Feind deiner geliebten Teekocher ? durchoxidierte Kopfdichtungen,Haarrisse in den Köpfen,
abgesenkte Büchsen, durch Kavitation dünn gewordene Büchsen,nach einem Heißlauf verbrannte O-Ringe an Büchsen,Rostzerfressene Sitze der Büchsen im Block,polimerisierung der Kühlwasserkanäle (es bildet sich eine isolierende Schicht über dem Metall das die Wärmeübertragung stört) die Sachen mit Thermostat, Wasserpumpe,Kühlwasserschläuchen, Kühler lassen wir jetzt alles mal weg...aber : alles Probleme die binnen ein paar Metern zu unweigerlichen Stillstand führen ! wir haben nachweislich Deutzer gehabt, die in Genua nach der Fähre durch vermutlich ein Materialproblem eine gerissene Laufbüchse hatten: die Büchse ist von oben bis unten durch gerissen !nach abklemmen der Düsenleitung und Rückführung des Diesels in den Tank auf diesen Zylinder ist der Motor auf 7 Zylindern mehrere 100 km bis tief in die Schweitz einfach heimgefahren !!ich selber habe meinen Motor 3 Jahre lang mit zum Schluß 7 durchblasenden Kopfdichtungen mit vollen Ladedruck gefahren er ist selbst wieder im Winter angesprungen ! soll ich dir sagen was du bei diesen Schäden mit deinen ganzen Wasserkochern machst : laufen ! wir Deutzer fahren weiter !

Die Milionen von Km laufen die Deutz sowieso, und vom Triebwerk her sogar länger, haben ja auch den Vorteil das wir serienmäßig im Kühlgebläse eine Ölzentrifuge betreiben weshalb wir bei richtiger Wartung immer bessere und saubere Ölqualität haben als die Wasserkocher !

Turbolader haben wir auch 2 von KKK also nicht schlechter als die anderen...und Wassergekühlte Abgasseite -nein danke, wir stehen nicht so auf Wasserprobleme wie Wassergekühlte Abgasrückführung etc. brauchen wir auch irgendwie nicht....

Wenn Du die HX ,SX etc. ansprichst , das sind Fahrzeugfamilien mit F2000 bzw. TGA Motorentechnik mit all ihren Neuzeitproblemen auf die ich nicht weiter eingehe, da sie in dem Vergleich mit den alten Kats und ihren 413 ern garnicht mitmischen...ich vergleich doch auch nicht eine Rentnerin mit einer 20 jährigen Studentin ...??!!

ich hoffe ich habe dir als angeblicher Fachmann hier nicht allzuviel Halbwissen gegeben ...
ich wollte dich mit der Wortwahl auch nicht persönlich angreifen, das stünde mir auch nicht zu, aber du kennst ja bestimmt den Spruch: wie man eine Frage stellt, so wird sie beantwortet !
Und jetzt bitte nur fachliche Gegenargumente ! kein Halbwissen bitte :lol:

Marcel
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Die Werkstatt für den KAT , Beratung-Reparaturen-Umrüstungen-Teile

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Lobo
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von Lobo » Di 24. Mär 2015, 00:40

oha wäre da so eine Wasserpfeife drinnen wäre ich schon oft gelaufen :mrgreen: geht nix über den Deutz :lol:
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von pshtw » Di 24. Mär 2015, 07:05

Warum macht Ihr Euch die Mühe auf den Troll zu antworten ?
Ist doch schade um die Abnutzung der Tastatur......
Soll lieber ins blaue Forum gehen :mrgreen:
7.AllradBlütenspannerTreffen 10. bis 12. Mai 2019 !!!

holger
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von holger » Di 24. Mär 2015, 08:58

ooooh,

erstmal herzlichen dank für die Diskussion.
@marcel, habe viel gelernt durch deinen Beitrag den ich mir nicht aus Büchern hätte
reinziehen können.

danke!!!!

liebe Grüße
holger

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Stephanskat
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von Stephanskat » Di 24. Mär 2015, 11:16

Und 2 weitere wichtige Vorteile:

- Der geile Sound vom Deutz
- Günstiger, oft neuwertiger, Ersatz verfügbar, falls doch mal einer in den Deutz-Himmel geht

Gruß

Stephan

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petra
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von petra » Di 24. Mär 2015, 13:14

Ich fahre KAT weil ich KAT fahren will :lol: :lol: :lol:


Gruß
Petra
demnächst auf Weltreise
https://katweltreise.blogspot.com

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urologe
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von urologe » Di 24. Mär 2015, 13:47

HähWieMetal hat geschrieben:Könnt ihr bitte mal mit dem deutsch, deutsch, deutsch... Scheiß aufhören?!!!!?
:o was hast du denn für ein Problem ?

die absurde überpolitical correctnessphase ist doch vorbei ..... zumal in dem Ton
Vorsorge tut gut - KAT fahren !
Amour de Deutz

Rainmaster
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von Rainmaster » Di 24. Mär 2015, 20:58

Wenn ich einen Anderen Motor mit nur 9 Liter Öl und defektem, also nur zu 25% arbeitenden Kühlgebläse betrieben hätte,
währe dieser garantiert jetzt jetzt im Motorenhimmel.
Bitte entschuldige meinen Beitrag, falls Dir das nur als Halbwissen erscheint.
Ansonsten wünsche ich Dir viel Spass mit den Motoren Deiner Wahl.
Ich selbst kann aufgrund meines Fuhrparks wählen und freue mich auf jeden Tag, an dem es hinter mir blubbert und
nagelt- ich finde es geil.

Gruß rainmaster

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Spectrum
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von Spectrum » Di 24. Mär 2015, 21:46

Eigentlich antworte ich auf sowas ja nicht. Ich möchte aber mitteilen, dass ich selten so viel Lust auf einen Zweit-KAT hatte wie nach Lektüre von Marcels Antwort.

Kai
Sauerländer mit Emissionshintergrund

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oelmotor
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von oelmotor » Di 24. Mär 2015, 21:57

Danke für eure zahlreichen Antworten.

Powerkat versteht was von der Materie, sehr hilfreiche Infos!
Kann einiges nachvollziehen, das ist bestimmt nicht so dahergeschwätzt er/sie hat Ahnung und Wissen.
Hatte wohl den falschen eindruck von Deutz.
Wobei jeder sagt was anderes, da ist man schnell verunsichert.
Am besten selber in der Praxis Erfahrung sammeln.


...Die neuren MAN sowie Mercedes Motoren sind Kernschrott und gehören auf den Mond geschoßen das stimmt.
Die Alten Eisenschweine wo die Konstrukteure freiraum hatten und Rohstoffe verprasst wurden, sind wirklich Solide! sowas wird nichtmehr gebaut keine Frage.
Was heute alles "unnötige" im Triebwerk verbaut wird, viel zu Komplex...
Sehe das selber an meinem W124 Diesel, sehr Mechanischer Motor ohne viel Elektronik, Unterdrucksteuerung hält oft Millionen KM Dankbares Teil, beste Werkstoffe- Sinter, ESU, Feinstkorn, geschmidete Teile etc... heute will man das garnichtmehr, werden ja schon Sollbruchstellen eingebaut immer mehr Kunststoffe.
Brauch Ich eigentlich nicht scheiben, Wisst Ihr selber.

z.B die neue Hochdruck Diesel Technik schön und gut aber viel zu Fein und Sauber verreckt schon vom Anschauen, Ist wie der vergleich Kalaschnikow - Heckler Koch, Die Kalasch funktioniert weil Sie Einfach, Robust und Grob ist nicht viel drann und das Zählt draußen, feine genaue Technik viel zu Anfällig.
Geb dem CDI mal Pflanzenöl gut Nacht.
Rußfrei ist doch scheiße, geh gern über die Rußgrenze hinaus, großes Einspritzvolumen in kurzer Zeit zum richtigen Zeitpunkt und ordentlich Ladedruck, sind schonmal 1000gard vor dem Lader aber es kommt Freude auf.
Wenn ein Kolben wegschmiltzt dann ist das halt so, mir ist schon oft ein Diesel durchgegangen hat Motoröl vom Turbo verbrannt. Fahre gern auf Material.
Wer Leistung will und die Thermik im Griff haben will, braucht Wasserkühlung als Zwischenmedium.
Wenn Ich begriffe wie Katalysator oder Harnstoff höre geht mir das Messer im Sack auf und es Rollt mir die Zehennägel hoch.
Hängt die Grünen solange es noch Bäume gibt, da mach Ich doch glatt ein Ölwechsel im Wald.


Sachen wie defekte Zylinderkopfdichtungen kann man vorbeugen oder verbessern wenn Ich eine gescheite ZKD will geh Ich zum Strahlschneiden und Bördeln.
Grußkrümmer Rosten ist normal und nicht schlimm der Reißt auch nicht bei Dieselabgastemperaturen wenn Ich ein Aluzylinderkopf habe wird der Krümmer segmentiert. Guss ist natürlich schwerer aber bleibt Fromstabiel wenn ein großer Turbo nicht abgekoppelt drannhängt, Stehbolzen die Abscheren bohr Ich aus da ist Platz genug und setz bei bedarf ein Helicoil ein also mir ist Guss lieber.
Öle und Kühlerzusatzstoffe wie Gylsantin sind weit Entwickelt da brennt sich nichtmehr viel Fest und es gibt fast keine Isoliereden ablagerungen.
Sie haben schon recht dass Die Schnittstellen der Abdichtund von nassen Buchsen zum Block nicht unproblematisch ist, klingt verständlich dass auch die Buchsen an der Mantelfläche zum Wasser mit der Zeit auswaschen und dünn werden, außerdem Arbeitet das Material ständig.

Das mit dem Perkins und den Betriebbstunden kann schon sein wenn der Motor auf stationärer Drehzahl läuft und wenig Kaltstarts hat, da hält jeder Motor lang durch.
Ist halt immer Individuell, genauso kann man ein Montagsmotor kaufen und hat nur Probleme und schon ist man nichtmehr so überzeugt gibt keine Regel dafür.


Tut mir Leid wenn Ich jemandem Persönlich zu nahe gerteten bin, nehme die Anschuldigungen zurück.
Bin selber ein Stümper und lass mich gern eines besseren belehen.
Er hat seine Gründe.


Bitte gern weiteres :roll:

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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von AFire » Di 24. Mär 2015, 23:12

Unabhängig vom Thema: Eine kurze Überprüfung der Rechtschreibung und Sprache vor dem Absenden wäre nicht schlecht.

Dankeschön!
Zuletzt geändert von AFire am Di 24. Mär 2015, 23:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von Powerkat » Di 24. Mär 2015, 23:41

stimmt...ein Staplermotor läuft ja auf konstanter Drehzahl, und viele Kaltstarts hat er auch selten ...meist fährt er mit dem Tempomaten mit gemütlichen 70 km/h zwischen Frankfurt und Hanover.... :lol: Kopfschuß.....aber ich kenne auch seine genaue Gefügezusammensetzung nicht, vieleicht hat er ja einen Wunderschleudergußblock oder so....

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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von arne » Di 24. Mär 2015, 23:45

Ich habe einen Atlas Radlader mit 4 Zylinder Deutz, luftgekühlt... Mein Angestellter hat ihn vor 2 Jahren umgeschmissen (ihm ist nix passiert). Bevor ich dazukam den Schlüssel umzudrehen, hat er bereits angefangen Öl zu ziehen und zu verbrennen. Mit Vollgas lag er auf der Seite, viel Öl kam aus dem Auspuff. Ich konnte nichts machen, Motorklappe ging in dem Moment auch nicht auf. Nach einer gefühlten Ewigkeit ging der Motor unter lautem klappern aus!!
Ich habe ihn aufgestellt, Öl reingefüllt, gestartet...Hat ne Weile gedauert bis das Öl im Auspuff vollständig verbrannt war. Bis heute läuft er wie vorher -ohne Probleme und ohne klappern :D
Ich steh total auf Deutz!!!

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HähWieMetal
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von HähWieMetal » Mi 25. Mär 2015, 00:34

urologe hat geschrieben:
HähWieMetal hat geschrieben:Könnt ihr bitte mal mit dem deutsch, deutsch, deutsch... Scheiß aufhören?!!!!?
:o was hast du denn für ein Problem ?

die absurde überpolitical correctnessphase ist doch vorbei ..... zumal in dem Ton
Welcher Ton? Das ist Text, ganz geräuschlos... Ne, mal spaß bei Seite. :roll:
Bin auch gegen übertriebenes PC-Gehabe, das war mir dann aber doch ein wenig zu viel.
Entschuldige mich aber aufrichtigst wenn das jemanden gegen den Strich ging!

Und jetzt alle: Deutzfallera! :D

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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von supi532 » Mi 25. Mär 2015, 10:31

Guten Morgen,

eigentlich ist ja jede Menge "Interessantes" hier erklärt worden, also hat sich der Auftritt von Oelmotor schon gelohnt.

Meiner Meinung nach hätte sich Oelmotor, Marco, aber vielleicht besser erst mal vorgestellt! Eine kurze Vorstellung zu seiner Person hätte evtl. was gebracht. Das vermisse ich hier ein wenig.
Von dem ganzen tech. Kram wie Gefüge etc. habe ich eh keine Ahnung.

LG

Jörg
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Christian
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von Christian » Mi 25. Mär 2015, 11:53

Hallo zusammen,

ich verfolge eure Beiträge schon eine ganze Zeit und schätze euer Wissen ( besonders Beiträge von Marcel ) sehr. Für jemanden wie mich, der auf der Suche nach einem KAT ist gibt es nix besseres an Infos zu kommen wie dieses Forum. So gelacht wie bei diesem Beitrag hab ich selten, der Hammer :lol:

Danke, macht weiter so! ;)
Gruß
Christian

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Mykines
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von Mykines » Mi 25. Mär 2015, 13:10

Irgendwie steh ich schon auf die Deutze. An manche Sachen muss man sich rantasten, z.b. dass gerade der Turbomotor im längeren Standbetrieb aus dem Auspuff ölt. Bei richtig kalt auch bei 15W40, bei 10W40 auch bei normalen Temperaturen im Sommer. Und auch das bei nachweislich nicht verschlissenem Motor.

Das einzige ist, dass ein Wassergekühlter Motor sich bei richtig kalt einfacher bzw. bequemer vorwärmen laesst. Aber damit zieht man sich andere Probleme ran. Und nach ein paar Anfangsproblemen wie am besten Vorwärmen habe ich den Motor dann auch gut bei - 43 angebracht.
Mykines

(nix Greece - westlichste Insel der Färöer)

rr83
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von rr83 » Mi 25. Mär 2015, 21:15

man muss sowas auch immer in den zeitbezug setzen. Damals hatten die deutzmozoren einen wesentlich besseren ruf als heute. Ich hätte nie geglaubt dass ich einmal einfahrzeug mit luftgekühlten Motor besitze. Fand ich immer sch***e. Mittlerweile bin ich mir sicher dass wir glücklich seien können dass der kat luftgekühlt ist. Wenn ich überlege wieviel Ärger ich schon mit Kühlsystemen an alten Motoren hatte. Kühler zu kühler undicht wapu kaputt Thermostat im Eimer.... Gerade wenn die Kisten selten Gebraucht werden...
Das ist der Deutz schon ne solide grüne Kiste. Auch wenn er was Öl rausschmeißt ist doch Wurscht solange es Systembedingt so ist. Dann füllt man halt nach

Gruß Eric

Rainmaster
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von Rainmaster » Mi 25. Mär 2015, 22:28

. Auch wenn er was Öl rausschmeißt ist doch Wurscht solange es Systembedingt so ist. Dann füllt man halt nach

Gruß Eric[/quote]



Hallo Eric,
das kann man auch anders sehen.
Frag doch mal den Maschinisten, der mit seiner Fräse an mein grünes Monster andockt und mir das Wasser aus den Tanks zieht. wenn der Wind ungünstig steht, wird ihm übel.

Aber wenn mein neuer Fahrer - übrigens hier aus dem Forum - oben den Lufteinlass abdeckt, dann hat er echt eine Überlebenschance. Klar, man muss dann halt die Temperatur beobachten und ggf reagieren.

Gruß rainmaster

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Mansfeller
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von Mansfeller » Mi 25. Mär 2015, 23:43

https://www.dropbox.com/s/u4l9eb6baff3r ... 5.jpg?dl=0

soviel zum thema gute motoren ist der 1. ohne mängel
im audi quattro

gruß mirko :D

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Mykines
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Re: DIE MOTOREN : MAN oder Deutz

Beitrag von Mykines » Do 26. Mär 2015, 02:00

Rainmaster hat geschrieben:. Auch wenn er was Öl rausschmeißt ist doch Wurscht solange es Systembedingt so ist. Dann füllt man halt nach

Aber wenn mein neuer Fahrer - übrigens hier aus dem Forum - oben den Lufteinlass abdeckt, dann hat er echt eine Überlebenschance. Klar, man muss dann halt die Temperatur beobachten und ggf reagieren.

Gruß rainmaster
:D Wie meinst Du das? Hatte jetzt im Winter bei mehreren tausend Kilometern öfters den Lufteinlass zu oder zumindest teilweise. Und im Sommer wird es in der Hütte durch die Rückwand bei Fahren wärmer als im Stand, auch wenn man da abdeckt. Was es aber bei 15W40 nicht braucht. Den Ölauswurf hatte ich beim Sauger nicht. Nur der Turbomotor ist da sensibler.

Mykines
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(nix Greece - westlichste Insel der Färöer)

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